Gute Stimmung, weniger Besuch (6.11.2008)

 

Gute Stimmung, weniger Besuch

Kerbpublikum dieses Jahr zögerlicher

Dietzenbach (nl) * Die Kerb ist tot, es lebe die Kerb! Vielleicht mag es am doch eher kalten Wetter gelegen haben, dass an diesem Kerbwochenende nicht ganz su viel Publikum in der Altstadt anzutreffen war wie in vorherigen Jahren. „Es hätten ruhig ein paar Leute mehr sein können“, bestätigt Gerolf Baum Kerbborsch von 2005, der die Aktivitäten mitorganisiert und koordiniert. Der Stimmung habe das jedoch keinen Abbruch getan, bilanzierte Baum gestern.  „Die war gut wie eh und je.“ Und er persönlich habe es auch „ganz wunderbar“ gefunden, dass es wieder iiial ein Riesenrad in der Altstadt gab, seit fast 30 Jahren, seit dem Jahr 1979, zum ersten Mal wieder. Ob nun Kerbansprache oder Weckruf, der Sängerfrühschoppen im Wirtshaus „Zur Linde“ oder der Besuch im Göpfert-Haus: Die Veranstaltungen der Kerbborschen „waren eigentlich alle ganz gut besucht“, sagt Baum. So auch zum Abschluß der Kerb am Dienstagabend, als vor der Licher Pilsstube an der Frankfurter Straße der „Jammerlabbe“ verbrannt wurde. Doch während hier die Zeichen auf Abschied standen, haben die Organisatoren ihre Augen schon wieder in die Zukunft gerichtet. Denn ebenfalls am Dienstagabend konnten auch schon fünf Kerbborschen für die Kerb 2009 getauft werden, sagt Baum. „Gut wären zwar schon so um die zehn“, meint er, „doch as kann sich ja noch geben.“ In dem Jahr, in dem er selbst die rote Schärpe auf weißem Hemd trug, seien sie zunächst auch nur zu fünft gewesen, als die Kerb dan allerdings stieg, hatten sich doch elf junge Männer zusammengefunden. Für 2009, verrät Baum, planen die Organisatoren, einen Verein zu gründen.

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Fünf Tage war sie alt, die Kerb, da war auch schon wieder Schluss. Am Dienstagabend wurde der „Jammerlabbe“ verbrannt.

Foto: Towae

 

Quelle: Offenbach Post 06.11.2008