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Schlagwort: Dietzenbach

Sauberhafter Frühlingsputz Kopieren

Der „sauberhafte Frühlingsputz“ steht an: Am 14. März ab 9 Uhr rüsten sich Dietzenbacher Bürger und Vereine mit Handschuhen, Greifzangen und Mülltüten aus, um die Stadt ein wenig sauberer zu machen.

Der Kerbverein lässt sich nicht lumpen und trägt ebenfalls dazu bei, „unser Dorf“ aufzuräumen!

Du hast Lust mitzumachen? Dann melde dich bei Erik Steinheimer unter 0178 3903706! Er sammelt die Anmeldungen für den Kerbverein.

Der Kerbverein Dietzenbach sagt DANKE !


Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit für die Tradition und das kulturelle Treiben der Stadt Dietzenbach so große Anerkennung und Wertschätzung erhält.
Es ist uns eine Ehre und große Freude den Kulturförderpreis der Stadt Dietzenbach entgegen nehmen zu dürfen.
Wir danken auch allen Unterstützer*innen, Lokalen Unternehmen und Mitgliedern für ihre tatkräftigen Hilfen.

Mit herzlichen Grüßen (und ehrlich gesagt etwas Pipi im Auge),
Der Kerbverein Dietzenbach e.V.

 

Die Verleihung:

Zum bereits siebtzehnten Mal wurden am 06.01.2021 die Förderpreise der Kreisstadt #Dietzenbach für Kultur und Sport vergeben. Bürgermeister Jürgen Rogg übergibt den Förderpreis Kultur an Gerolf Baum vom Kerbverein Dietzenbach.

Quelle: Facebook – Stadtportal Dietzenbach 9.1.2021

Das neue Kerbbaum-Fundament wird zur Kerb fertig – Spenden sind erwünscht


Der erste Vorsitzende Gerolf Baum präsentiert die neue Bronzeplatte für das Kerbbaum-Fundament

Eine Neuerung kommt in die Altstadt! Auch ohne echte Kerb dreht sich das Rad auf dem Kerbplatz weiter. Ein neues und sicheres Kerbbaum-Fundament wird angeschafft, ganz nach dem Vorbild unserer Nachbargemeinden in Dreieich.
Trotz zweier großer Sponsoren (Sparkasse und Lions-Club) und Unterstützung durch die Stadt, sind die Kosten für uns als Verein hoch. Für das Fundament, Erdarbeiten, zwei Deckplatten und eine dafür vorgesehene Bronzeplatte müssen 3800€ aufgebracht werden.

Über weitere Unterstützer und Spender würden wir uns daher sehr freuen!

Werde auch Du Teil unserer Sache. Deine Spende an den Kerbverein hilft die Kerb ein Stück besser zu machen!

DE79 5065 2124 0049 1188 21 – Verwendungszweck „Kerbbaum-Fundament“

Ab ca. KW42 soll es dann losgehen mit den Erdarbeiten.

Und pünktlich zur Kerb findet dann der erste Baum seinen Platz im neuen Fundament.

Sauberhafter Frühlingsputz

Der „sauberhafte Frühlingsputz“ steht an: Am 14. März ab 9 Uhr rüsten sich Dietzenbacher Bürger und Vereine mit Handschuhen, Greifzangen und Mülltüten aus, um die Stadt ein wenig sauberer zu machen.

Der Kerbverein lässt sich nicht lumpen und trägt ebenfalls dazu bei, „unser Dorf“ aufzuräumen!

Du hast Lust mitzumachen? Dann melde dich bei Erik Steinheimer unter 0178 3903706! Er sammelt die Anmeldungen für den Kerbverein.

Noch namenlos auf blauem Stuhl (19.10.2015)

Kerbborschen haben ihre Bobb fertig gebaut

Dietzenbach –  In elf Tagen ist es soweit. Dann wird in der Altstadt das 261. Kirchweihfest – die Kerb – gefeiert. Die Kerbbobb sitzt in diesem Jahr auf einem blauen Stuhl. Von Carolin Henneberg

op-online-20151019Fertig! Die diesjährigen Kerbborschen haben am Wochenende die Kerbbobb hergerichtet. Der Name wird der Bobb bei der Kerbansprache am Freitagabend, 30. Oktober, verliehen. © ch

Auf der Homepage des Dietzenbacher Kerbvereins läuft schon ein Countdown, der die verbleibende Zeit bis zum Beginn der 261. Kirchweih runterzählt. Und auch die diesjährigen Kerbborschen können es kaum noch erwarten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und so treffen sich die zehn Jungs regelmäßig mittwochs in ihrer Kerbzentrale Theater Schöne Aussichten (Thesa) bei ihrem „Kerbvadder“ Reiner Wagner direkt am Platz des Geschehens. Hier wird geplant, organisiert und gesungen.
Am Samstag stand aber erst einmal der traditionelle Bau der Kerbbobb auf dem Plan. Eine Menge Stroh, „Panzertape“ und Draht ist verbaut worden, der Namen bleibt allerdings bis zur Kerbansprache am Freitag, 30. Oktober, geheim. „Inspiriert worden ist der Bau der Bobb durch alles, was wir im Verlauf des Jahres so zusammen erlebt haben“, erzählt Tobias Jungermann, der zum zweiten Mal Teil der Kerbborschen-Gemeinschaft ist. Wer sich für die Geschichte hinter der Puppe interessiert, sollte die Eröffnungsrede auf keinen Fall verpassen. Das Besondere am Kerbborschensein sei eben diese Gemeinschaft, diese Kameradschaft untereinander, so Matthias Schmidt. Auch er ist zum zweiten Mal dabei. „Leider wird alles, was irgendwie mit Heimatverbundenheit zu tun hat, stetig weniger“, sagt der Dietzenbacher weiter.
Tradition und alte Werte sind auch Elke Schott sehr wichtig. So wie ihre blaue Bank für die Wertschätzung und die Gemeinschaft steht (wir berichteten), tut es jetzt auch die kleinere Version davon, nämlich der blaue Stuhl, auf dem die Kerbbobb in diesem Jahr Platz nimmt. „Ich wurde von den Kerbborschen eingeladen und es ist natürlich eine tolle Sache, dass ich als Frau hier dabei sein darf“, sagt Schott. Traditionell gesehen sind die Kerbborschen nämlich eine rein männliche Gemeinschaft, bestehend aus Junggesellen. Außerdem besagt der Brauch, dass man(n) für zwei Jahre dabei sein kann. „Wir sind eine gemischte Gruppe. Einige sind im zweiten Jahr dabei, einige aber auch ganz neu“, so Jungermann.
Der Startschuss für die Kirchweih fällt also am Freitag, 30. Oktober. Am Nachmittag wird der traditionelle Kerbbaum vor dem Feuerwehrmuseum an der Rathenaustraße aufgestellt und am Abend – gegen 20 Uhr – wird die Eröffnungsrede der Kerb vor dem Thesa gehalten. Auf der Fläche zwischen Harmonieplatz und Landwehrstraße warten dann wieder AutoScooter, Riesenrad, Schiffschaukel und Kinderkarussell auf die Besucher. Außerdem wollen ein Crèpes-Stand und zwei Imbisse, zwei Schieß- und eine Losbude, ein Weinstand, Büchsen- und Pfeilwerfen, Angelei, Fadenziehen und Glücksautomaten sowie ein Mandel/Süßwarenstand für Abwechslung sorgen.
Los geht’s täglich um 14, am Sonntag schon um 13 Uhr. Dienstag (3. November) ist Familientag mit reduzierten Fahrpreisen. Am Dienstagabend ist der Trubel dann auch schon wieder vorbei und die Kerb endet mit der Verbrennung der Kerbbobb.
Demnächst werden die Borschen allerdings noch – samt ihrem Gefolge – durch die Stadt ziehen und wie jedes Jahr Spenden sammeln, um die Unkosten für die Kerbvorbereitungen zu stemmen. Wer sich gerne an dieser alten Tradition beteiligen möchte, kann sich auch direkt an „Kerbparre“ David Bohlmann wenden: 0177/3855893.

Quelle: op-online.de 19.10.15 – 03:00

Jahreszeitliche Feste – Kindheit in Dietzenbach zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg

Jahreszeitliche Feste – Kindheit in Dietzenbach – zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg

Feste in einem Dorf gaben immer allen Feiernden Gelegenheiten, Neuigkeiten aus­zutauschen, sich zu einem gemütlichen Beisammensein zu treffen und neue Kontakte zu schließen. Presse, Rundfunk oder gar Fernsehen gab es nur eingeschränkt bzw. noch überhaupt nicht. Man war auf den ‚Ausscheller‘ angewiesen, der klingelnd durch das Dorf lief, um Neuigkeiten und Gemeindeankündigungen bekannt zu geben.
So boten Feste beliebte Möglichkeiten, der Kontaktaufnahme und des Neuigkeiten­austausches — auch mit Menschen aus den umliegenden Dörfern.

Herr F.

Die wichtigsten Feste waren die gesetzlichen Feiertage, wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Die Kerb – auch Kirchweih genannt – war natürlich ein besonderes Fest! Da war in dem sonst so ruhigen Dietzenbach etwas los. Es kamen die Kerbstände, Karussell, und eine Schiffsschaukel war auch immer dabei. Besonders die häuslichen Vorbereitungen waren anstrengend. Da gab es einen guten Braten mit Klößen und Rotkraut. Der Kuchen wurde beim Bäcker gebacken. Da roch das ganze Dorf nach frischem Kuchen, denn jede Familie hatte etwas zu backen. Die Leute kamen mit dem Kuchenteig und dem Belag zum Bäcker. Der Bäcker oder das Hilfspersonal wogen die Teigmenge, gaben es auf ein Blech und wälzten es aus. Die Kunden taten den Belag darauf, versahen den Kuchen mit einem Namensschild und trugen ihn in die Backstube. Manche Leute machten kein Namensschild an den Kuchen, sondern markierten ihn mit einem Gegenstand, z.B. einer Nussschale. Wenn nun manchmal zwei Kunden dasselbe Zeichen verwendeten, dann konnte es schon einmal zum Streit kommen, wem welcher Kuchen gehörte.
Das war teilweise sehr hektisch: manche mussten schon morgens um vier Uhr beim Bäcker sein, damit die Nachfolgenden auch noch rechtzeitig fertig wurden.
An diesem Tag kam gewöhnlich sehr viel Besuch. Ich erinnere mich an die Verwandten und Bekannten, denen der Kuchen vorgesetzt wurde. Jeder hatte einen Teller und die Kuchenstücke wurden in längliche Streifen geschnitten und wie ein Holzstapel aufeinander gesetzt. Der große Teller kam in die Mitte des Tisches.
Am Abend kam dann das Geschlachtete auf den Tisch, wenn denn schon geschlachtet war. Meist gab es Kartoffelsalat mit Wurst oder Eiern.

Für die Jugend war in diesen Tagen besonders die Tanzmusik interessant. Am Kerbsonntag begann um 15.00 die Tanzmusik. Es gab viele Tanzlokale, die man besuchen konnte: die Harmonie, der ‚neue Löwe‘, der Wingertsberg, der Milchhof, die ‚Krone‘. Hier konnte man Tanzen und sich vergnügen. Das Schöne an diesen Lokalen war, man brauchte keinen Eintritt zu bezahlen! Man ging hin, bezahlte für den Tanz 10 Pfennig. Wenn man dann eine Gesellschaft gefunden hatte und es war ein gemütliches Beisammensein, so blieb man und kaufte sich ein Tanzbändchen. Diese gab es für 1 Mark oder 1,50 Mark für zwei Tage. Das steckte man sich ans Revers und brauchte dann keine 10 Pfennig mehr bezahlen. Meistens trug man an diesen Tagen auch stolz neue Kleidung — die Herren einen Anzug, die Frauen ein neues Tanzkleid.
Ich besuchte diese Feste mit 14 Jahren, also nach meiner Schulzeit. Da saß man am Rand, schaute zu und es hieß immer: „Ihr müsst euch die älteren Mädchen suchen, die können meist schon besser tanzen.“ Und wir wollten es ja lernen. Man ging auf die Tische zu, machte eine Verbeugung. Daraufhin wandten sich einige immer ab und die anderen tuschelten: „Gucke emal da kimme die lschel widdr.“
Trotzdem fanden wir immer welche und es wurde auch zu Hause mit meinen Schwestern tüchtig geübt.

Über den Kerbochsen: Am Montag vor der Kerb wurde der Kerbochse durch das Dorf geführt. Das übernahm ein Metzger. Da wurde zwischenzeitlich angehalten, ein Gespräch geführt: „Was für ein wunderbares Tier es diesmal wieder sei“, Dazu reichte man gerne einen Apfelwein aus dem Fenster. Damit machte man den Leuten schon Geschmack auf den Kerbbraten.

Mein Vater erzählte, dass er früher im alten ‚Löwen‘ Stammgast war. Hier spielten sie oft Karten. Etwas von dem Gewinn wurde immer in einen Sparkasten geworfen, der an der Wand hing. Dieser hatte viele Schlitze mit Fächern. Zur Kerbzeit wurde der Kasten dann geöffnet, und jeder erhielt sein Erspartes. So hatte mein Vater sein Kerbgeld. Das war ein ‚Fuchs‘, also ein Goldstück, das da zusammen kam.

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Besondere Anlass gerade für Kinder: Die „Kerb“ auf dem Harmonieplatz

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„Kerbburschen auf dem Pferdefuhrwerk mit geschmücktem Kerbbaum, im alten „Milchhof“ in der Hammannsgasse

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Der Eismann zieht durch die Straßen. In der Darmstädter Straße in der Nähe der „Alten Schule“

Frau R.

Der alte ‚Löwe‘ stand früher in der Darmstädter Straße, war das 2. Rathaus, in dem Familie Heberer nach einem Umbau eine Gastwirtschaft betrieb. Nach dem Neubau in der Rathenaustr. / Löwenstraße zog der ‚alte Löwe‘ dorthin um.

Herr F.

Meistens tranken wir Coca Cola und Wasser, Apfelwein. Aber an der Kerb probierte man auch schon mal ein Bier. Apfelwein fanden wir nicht so interessant, weil man das eh zu Hause hatte. Alle haben ja selbst gekeltert. So weit ich weiß, hat ein Bier damals 18 Pfennige gekostet. Das klingt nicht viel, aber das Geld war damals natürlich sehr knapp. Über das Jahr sparte man, damit man an der Kerb etwas Geld hatte.
Eine Begebenheit fällt mir ein:

Man war zwar an der Kerb immer echt fein gekleidet, aber die Besucher aus Heusenstamm waren immer noch feiner. Da war man schon etwas neidisch: Man sagte: „Gucke emal, die sind zwar fein gekleidet, haben aber kein Geld in der Tasche. Die klimpern mit ihrem Hausschlüssel.“ Man unterstellte den Heusenstämmern, sie würden damit angeben wollen. …

Frau R.

…

Zur Kerbzeit war es auch sehr schön: Donnerstags kamen schon die Kerbwagen, die Schausteller. Diese bauten ihre Wagen auf dem Harmonieplatz auf. Das war ein Erlebnis, denn wir durften bis „ultimo“ um die „Kerbwäge“ spielen. Das war schön. Zur Kerb gab es meistens neue Kleider, ist dann – neu eingekleidet – zur Patin oder dem Patenonkel und hat sich das Kerbgeld geholt (20, 50 Pfennig oder 1 Mark, je nachdem wie betucht die einzelnen Familien waren). Wenn wir kein Geld hatten, aber in der ‚Reitschule‘ Karussell fahren wollten, sind die Kinder immer, wenn der Aufseher nicht hinschaute, aufgesprungen und mitgefahren. Ich konnte das immer nicht, weil das Karussell von einem Pferd gezogen wurde, das immer rundherum laufen musste. Das Tier tat mir immer so Leid. Daher bin ich immer zur Schiffsschaukel.
Alle Metzger haben ihren geschmückten Kerbochsen durch das Dorf geführt. Der tat mir auch immer so Leid.
Zum „Kerbdanz“ ging ich logischerweise immer in die ‚Linde‘ – andere auf den Wingertsberg. Der große Saal im Löwen war immer „gestopptevoIl“. Drei Tage wurde Kerb gefeiert. Hier feierte man nicht getrennt nach Ober- und Unterdorf, sondern mehr nach Vereinszugehörigkeit. In der ‚Linde‘ feierte immer der ‚Sängerkranz‘, im ‚Löwen‘ der ‚Frohsinn‘. Ich kann mich nicht erinnern, dass in der ‚Krone‘ Tanzmusik war. Im ‚Milchhof‘ in der Hammansgasse wurde auch musiziert.

Hier berichtet Frau R. ebenfalls über die Backzeremonien und nennt die Bäckereien Fey, Krapp‚ Baum, Bach. Die ganze Familie kam zur Feier, es wurde aufgetischt, was das Haus zu bieten hatte.
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Dietzenbacher ein eigenes Backhaus hatten, oder zu Hause in den Höfen Brot und Kuchen gebacken wurde, wie das im Odenwald, Wetterau oder dem Vogelsberg üblich war. Hier ging man zum Bäcker und ließ gegen ein Entgeld backen. …

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Gasthaus „Zur Krone“ in der Bahnhofstraße 9 (Ecke Schäfergasse) Anf. der 20er des 20. Jh.

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Gasthaus „Zum Löwen“, gegenüber der „Alten Schule“ Jahr 1923

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Gaststätte auf dem Wingertsberg Jahr 1919

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Gasthaus „Zum Adler“ in der Bahnhofstraße 59 Jahr 1910 – In den Gasthäusern fand das vielfältige Vereinsleben mit seinen Festen statt.

Alle Interviewpartner schildern sehr ausführlich in Dietzenbach übliche Feste, wie Weihnachten, Ostern, Kerb (27. Oktober: Jährlich wiederkehrendes Fest, anlässlich der Kirchweihe 1754). Gerade dieses Fest bot jungen Menschen in Dietzenbach und aus der Umgebung Gelegenheit, andere Menschen in ihrem Alter kennen zu lernen. Nicht selten bahnten sich hier spätere Ehen an. Dafür zog man ‚gute Kleidung‘ an, um zu gefallen und zu zeigen, ‚was man hatte‘ — sprich zu imponieren.

…


Die Namen der Beteiligten haben wir aus Datenschutzgründen abgekürzt.

Quelle:

Kindheit in Dietzenbach – Hessen zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg
Schriftreihe: Projekte des Arbeitskreises „Schule und Museum“, Dietzenbach
Herausgegeben vom Arbeitskreis „Schule und Museum“ und Heimatmuseum Dietzenbach Darmstädter Straße 7+11 63128 Dietzenbach TeI.: 06074-41742

Text: Matthias Burgey
Layout: Maria Polatowski-Ruprycht
2006 Dietzenbach, Heimatmuseum Dietzenbach
Arbeitskreis „SchuIe und Museum“

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