Verbrennung der „Bobb“ ist Tradition (17.10.2008)

 

Verbrennung der „Bobb“ ist Tradition

Dietzenbächer Borsche bereiten Kerb für Ende Oktober vor

Dietzenbach (baw) * Die Vorbereitungen für die Kerb laufen auf Hochtouren. Die Dietzenbächer Kerbborsche zelebrieren diesmal wieder die Weihe der evangelischen Chrsituskriche auf dem Kerbplatz. Die Kerbborsche wollen damit ein Stück Tradition aufrecht erhalten. In Schwarz und Weiß mit Hut und Schleppe streifen sie durch die Straßen, und am Ende der Kerb wird die Kerbbobb, die diesmal auf den Namen „Jammerlabbe“ getauft wurde, feierlich verbrannt. Am Freitag, 31. Oktober, geht’s los. Um 16:30 Uhr wird der Kerbbaum vor der der Licher Pilsstube gestellt. Für 19 Uhr ist der Kerbgottesdienst angesetzt mit einer Ansprache des Kerbpfarrers um 21 Uhr. Am Samstag, 1. November, gibt es um 15 Uhr eine Kerbzeltolympiade im Feuerwehrzelt. Langschläfer haben am Sonntag, 2. November, keine Chance. Denn schon um 9 Uhr gibt es den „Weckruf“, den traditionellen Kerbkucheverkauf. Start ist an der Gärtnerei Hartmann (Rathenaustraße), und dann geht’s durch die Altstadt bis zur Licher Pilsstube. Montag, 3. November, startet um 11 Uhr mit einem Sängerfrühschoppen in der Linde. Ein Besuch des Seniorenfreffs im Göpfert-Haus steht am Dienstag, 4. November, an. Nach der Prozession um 19.45 Uhr wird um 21:30 Uhr
eine Grabrede gehalten, ehe die Kerbverbrennung folgt. Die Kerbborsche sind auf der Suche nach ehemaligen und neuen Kerbborschen zwischen 17 und 20 Jahren. Infos im Internet (www.kerbborsche-dietzenbach.de)

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Die diesjährige Kerbbobb „Jammerlabbe“ haben die vier Kerbborsche gebastelt (von links): Dennis Samarzija, Sascha Sommer, Manuel Sundt und Konrad Kehr.

Foto: p

Quelle: Offenbach Post 17.10.2008