Kerbburschen auf Mission in Neuhaus (24.6.2006)


Kerbburschen auf Mission in Neuhaus

Tradition in die thüringische Partnerstadt bringen

Dietzenbach (cz) Was ist ein Kerbbursche? Eine Frage, die Bewohner von Neuhaus am Rennweg wohl nur beantworten können, wenn ihnen das Brauchtum im Dietzenbacher Partnerstädtchen ein Begriff ist. In Thüringen ist die Kerbburschentradition nämlich unbekannt. Grund genug für die Bürgermeister der beiden Partnerstädte, Marianne Reichelt und Stephan Gieseler, zwecks Nachhilfe die Dietzenbacher Kerbburschen bei der diesjährigen Kirmes in Neuhaus am Festumzug teilnehmen zulassen. Geboren wurde die Idee im vergangenen Jahr anlässlich des „Tages der deutschen Einheit“. Alljährlich im August wird in Neuhaus die Weihe der 1892 fertiggestellten Holzkirche mit einer fünftägigen Kirmes gefeiert. Die Festtage beginnen am Donnerstag, enden am Montag und neben Fackelumzug, Kinderkirmes, Festkonzert, Höhenfeuerwerk, Bierzelt-Olympiade und dem großen Kirmes-Essen „Klees un Roulade“ ist der Festumzug der örtlichen Vereine fester Bestandteil jeder Kirmes. Die 114. Auflage findet diesmal vom 24. bis 28. August statt, der Festumzug am Sonntag, 27. August, beginnt um 14 Uhr. Zu einem Vorbereitungstreffen lädt Gieseler alle alten und jungen Kerbburschen für Mittwoch, S. Juli, um 17 Uhr ins Magistratssitzungszimmer des Rathauses (Offenbacher Straße 11) ein. Sollten noch weitere Dietzenbacher Lust auf die Neuhäuser Kirmes haben, hilft die städtische Mitarbeiterin Birgit Göckes gerne bei der Quartiersuche. Bei starkem Interesse könnte ein Reisebus gebucht werden. Weitere Auskünfte bei der Rathaus-Info und im Bürgerservice am Stadtbrunnen oder unter 06074/ 373-846 und per E-Mail (goeckes@dietzenbach.de).

 

Quelle: Offenbach Post 24.06.2006