Ehemalige basteln den „Hannebambel“ (2004)

 

Ehemalige basteln den“Hannebambel“

Kerbborschen der Kerbjahrg├Ąnge 1977 – 1983

Dietzenbach (red) – (sago) Sie m├Âchten eine alte Tradition wieder aufleben lassen und all die Elemente des fr├╝heren Kerbgeschehens erneut mit Leben f├╝llen. In der Hoffnung, dass sich jugendliche Gruppen im Alter von 17 oder 18 Jahren wieder f├╝r diesem Brauch erw├Ąrmen lassen, zeigen sie dieses Jahr – als alte Kerbborschen, was daf├╝r alles zu bewerkstelligen ist. So musste nun zun├Ąchst die Kerbbobb, mit dem Namen Hannebambel hergestellt  werden, nat├╝rlich bekommt sie den Kommunionsanzug eines Mitglieds der Kerbborschen angezogen. Am Ende der Kerb, am 2. November wird sie ihr kurzes Leben beendet haben und vor der Licher Pilsstube um 21 Uhr verbrannt werden. Doch dazwischen werden die Borschen ihren Kerbbaum stellen, zu beobachten am Freitag um 15.30 Uhr an der Kerbzentrale (die Licher Pilsstube in der Frankfurter Stra├če). Danach werden die letzten Kerbpfarrer Rainer Rill, Reiner Wagner und Peter Maul ihr Kerbansprache halten. Am Sonntag, 31. Oktober, soll sich niemand wundern, wenn er von einem M├Ąnnerchor lieblich geweckt werde: Die Kerbborschen mit Spielmannszug und dem Hundeverein machen ab 9 Uhr Dietzenbach unsicher. Sie bringen Kuchen und sammeln daf├╝r Spenden, die sie dem Heimatverein ├╝bergeben werden.

Ehemalige basteln den Hannebambe fotol

Beim Kerbbobb-Baschtele: von links versammeln sich um Hannebambel im Kreis: Rainer Rill, Peter Maul, Roland Herbert, Axel Sch├Ąfer, J├╝rgen Altmannsberger und Reiner Wagner. Gut hoch wird die Puppe angebracht werden, damit sie den Kerbborschen niemand wegnimmt, denn sie darf bis zu ihrem „nat├╝rlichem Ende“ bei der Kerbverbrennung, bis zum 2. November leben.

Text/Foto sago

 

Quelle: leider unbekannt