Autor: admin
Jahrgang 1981
Kerbbobb – ???
Kerbparre – Peter Maul
Kerbborsche – Jochen Biemüller, Stefan Glück, Stephan Müller, Bernd Bertelsmann, Hans Peter Schmidt, Jürgen Seib „Kuche“, Wolfgang Kother, Harald Dutine, Thomas Sundt, Christian Frenz, Stefan Willmann, Thomas Lehr (leider nicht auf dem Bild)
Kerbvadder – Horst Buch
Presse:
- Zum 227. Mal Kerb gefeiert (3.11.1981) - Die Tradition der „Kerbborsche“ lebte wieder auf Dietzenbach (gs) — „Wieder einmal ist’s so weit — zur Kerb wir treffe uns, ihr Leit!“ — Mit dieser traditionellen Einleitung der Kerbrede […]
Bilder:
Was war noch los:
Zum 227. Mal Kerb gefeiert (3.11.1981)
Die Tradition der „Kerbborsche“ lebte wieder auf
Dietzenbach (gs) — „Wieder einmal ist’s so weit — zur Kerb wir treffe uns, ihr Leit!“ — Mit dieser traditionellen Einleitung der Kerbrede eröffnete der „Parre“ (Kerbpfarrer) am Freitagabend bei Kerbvadder Buch nachdem Aufrichten des Kerbbaumes in der Frankfurter Straße das diesjährige Dietzenbacher Kirchweihfest. Es ist die 227. Kirchweih‚ und vor zwei Jahren lebte in Dietzenbach die alte Tradition der Kerbburschen wieder auf, die nach dem Krieg weitgehend in Vergessenheit geraten war.
Jakob Keim aus der Bahnhofstraße, einer der wenigen echten Dietzenbacher, die es noch gibt, berichtete uns, wie die Kerb früher gefeiert wurde. Schon Wochen vorher wurde über die Kerb gesprochen und alles hergerichtet. Acht Tage vorher wurde der Kerbochs im Ort herumgeführt. Freitags vor der Kerb ging in den Häusern das Kuchenbacken los, vom Hausboden kam der Backtrog herunter und die Mutter hat dann feste „eingeschmiert“ und gebacken. Am Samstagabend wurde der Baum geputzt und der Kerbkranz mit Selleriekraut gewickelt.
Mit Gesang wurde dann dieser Kerbkranz durch den Ort getragen, Sonntagnachmittag war Kerbumzug. Mit Musik, Baum und Kranz ging es durch die Ortsstraßen zum Vereinslokal, dort wurde die Kerbrede gehalten. Dabei wurde alles, was das Jahr über passiert war. durch den Kakao gezogen und nach jedem Satz kam der Spruch: „Kamerad schenk ein, es muß einmal getrunken sein“. Den Bauern rief der Kerbbursch zu: „Laßt euch nicht geliste‚ eure Magd vor Dienstag in den Stall zu schicke um zu miste. Und ihr Musikanten spielt recht laut. Ebert, laß den Baß recht brumme, daß sie alle auf unsere Kerb komme.“ Nachdem der Kerbbaum dann aufgestellt war, begann der Tanz. Sieben Tanzsäle gab es damals in Dietzenbach und alle waren voll bis auf den letzten Platz.
Vor zwei Jahren nun hat der Ildt-Club – eine Dietzenbacher „Schoppen-Fußballmannschaft“ – diese alte Tradition wieder aufleben lassen, und die jungen Burschen wurden dabei von den alten Dietzenbachern kräftig unterstützt. Die Begeisterung, mit der auch der diesjährige Kerbburschen-Jahrgang an diese selbstgestellte Aufgabe heranging, ist zu bewundern. Denn diese vier „tollen Tage“ sind für die Kerbburschen gewiß kein Zuckerschlecken. Erstmals in diesem Jahr zog auch ein Mädchen mit den 13 Burschen als „Kerbjungfrau“ durch die Dietznbacher Lokale. Nur am Bau der Kerbbopp – die Puppe, die auf dem Kerbbaum befestigt, wachsam von den Burschen gegen Diebstahl durch rivalisierende Gruppen geschützt wird – war Kerbjungfrau Christine Schmidt nicht beteiligt. Denn nach der alten Überlieferung darf die Bopp nicht von Frauenhand berührt weren.
Am Samstagnachmittag war Aufbruch der Burschen zur „Kneipkur“. Abends hatte die Turngemeinde zum traditionellen Kerbtanz auf den Wingertsberg geladen. Mit gekonnter musikalischer Unterstützung der „Bellflowers“, die fast schon „Hauskapelle“ auf den Wingertsberg geworden sind, schmetterten auch hier die Kerbburschen ihre – zum Teil recht deftigen – Lieder in das Publikum. Bis in die frühen Morgenstunden wurde auf dem Wingertsberg „geschwooft“ und es blieb den Burschen dann nicht mehr allzuviel Zeit, sich für den traditionellen sonntäglichen Weckruf fertigzumachen. Weil die bisherige Erfahrung lehrte, daß der Weckruf durch die Dietzenbacher Straßen nicht mehr von den Kerbburschen allein bewältigt werden kann, da sich inzwischen fast alle Stimmen der Burschen durch Alkohol und Gesang „stillschweigend verabschiedet“ haben, ist es der Dietzenbacher Fanfaren- und Spielmannszug, der dabei für die nötige Lautstärke sorgt.
In Schlafgewändern und Nachtmützen wird dieser Umzug (und Umtrunk) durch. die Stadt „zelebriert“ Am Schluß dieses „Schlafwandlerzuges“ marschieren die Kerbburschen und verkaufen ihren „Riwwelkuchen“ (Streuselkuchen) und bessern damit ihre Kerb-
kasse etwas auf. Ein ganzer Handwagen voller Kuchen wird auf diese Weise unters Volk gebracht.
Am Montagmorgen nahm das Kirchweihtreiben seinen Fortgang: Zum traditionellen Frühstückholen durch die Dietzenbacher Geschäfte trafen sich die Kerbburschen, und dieses Frühstück wurde dann anschließend beim Frühschoppen beim Kerbvadder Buch gefeiert. Und auch der Dietzenbacher Gesangverein „Sängerkranz“ traf sich im alten Traditionslokal „Zur Linde“ zum Kerbfrühschoppen. Zum Kerb-Dämmerschoppen kamen am Dienstagabend die Senioren im Reinhard-Göpfert-Haus zusammen. Bei Hering oder Hausmacher Wurst bot auch hier der „Sängerkranz“ die musikalische Untermalung und anschließend spielte die Dietzenbacher Rentnerband zum Tanz auf. Auch die Senioren hatten wieder eine Kerbbopp gebastelt und sie wurde nach Einbruch der Dunkelheit — unter Assistenz der Kerbburschen — feierlich verbrannt.
Auch im evangelischen Gemeindehaus an der Kirche – dem eigentlichen Ursprung dieses Kirchweihfestes – war die Gemeinde zum traditionellen Kerbschoppen versammelt. Den endgültigen Ausklang der Kerb veranstalteten die Kerbburschen mit dem Verbrennen ihrer Kerbbopp am Dienstagabend am Trinkborn. Mit einer „unheimlich traurigen“ Grabrede und unglaublich viel Apfelwein unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde damit die diesjährige Kerb zu Grabe getragen.
Kerbzentrale – mit Kerbbaum und der Kerbbopp vor der Tür – war auch in diesem Jahr wieder die „Licher Pilsstube“ von Kerbvadder Buch in der Frankfurter Straße.
Foto: Giesa
Quelle: Offenbach Post 3.11.1981 (Sammlung Karl Heinz Kunz)
Jahrgang 1980

Kerbbobb – ???
Kerbparre – Rainer Rill
Kerbborsche – Peter Albert, Jürgen Altmannsberger, Manfred Eckert, Andreas Gattinger, Lutz Holzmann, Ulli Hottes, Matthias Jäger, Norbert Jünger, Bernd Knecht, Harwin Laumann, Henry Lehr, Rainer Pöschl, Axel Schäfer, Lutz Schickedanz, Stefen Weilmünster, Peter Werkmann
Ehrenkerbborsch – Dr. Friedrich Keller (Bürgermeister)
Kerbvadder – Horst Buch
Presse:
Bilder:
Was war noch los:
Gastlichkeit beim Kerbvadder (22.11.1979)
Gastlichkeit beim Kerbvadder

In der Licher Pilsstube in der Frankfurter Straße herrscht eigentlich immer, wann man auch kommt, gute Stimmung. Denn hier ist es vor allem gemütlich, fast ein bißchen familiär, und wer mal ein nettes Gespräch sucht (auch mit Unbekannten, denn wer bei Horst und Henny Buch am Tresen steht, der gehört eben dazu), findet nette Unterhaltungspartner. Man genießt diese Gemütlichkeit, die sehr gepflegten Getränke (besonders das kühle Licher Pils, aber auch Apfelwein gehört hier zu den bevorzugten Getränken, ganz zu schweigen von den „Kurzen“).
Und wer zwischendurch mal Hunger bekommt, kann auch- obwohl die Lichner Pilsstube kein Speiselokal ist – ein Kurzgericht „zur guten Unterlage“ haben: Rumpsteak, Schnitzel, Krakauer… So ist es kein Wunder, daß Horst und Henny Buch eine feste, treue Stammkundschaft haben, daß es etliche fest etablierte Stammtische gibt, junge Leute wie etwa der ILDT-Club, aber auch Rentner, und – das macht wohl die Atmosphäre in dieser netten Pilsstube – jung und alt verstehen sich vortrefflich. Da wird auch mal etwas ausgeheckt, so wie im vergangenen Jahr die Wiederaufarstehung des alten Kerbborschenbrauches, was dann, wie es sich in diesem Jahr gezeigt hat, halb Dietzenbach mitreißt.
Es ist ein grundsolides Lokal, hier gibt es keine Angabe, keinen Nepp, und wer auch Familienfeiern gemütlich liebt, der kann mit bis zu 40 Personen dort vorzüglich feiern.

Quelle: Stadtanzeiger Dietzenbach 22.11.1979 (vielen Dank an Karl Heinz Kunz)
Jahrgang 1979
hier fehlt uns noch ein Bild!
Kerbbobb – ???
Kerbparre – Rainer Rill
Kerbborsche – Klaus Albert, Peter Albert, Jürgen Altmannsberger, Manfred Eckert, Andreas Gattinger, Roland Herbert, Ulli Hottes, Norbert Jünger, Bernd Knecht, Harwin Laumann, Henry Lehr, Rainer Pöschl, Axel Schäfer, Lutz Schickedanz (die Mahne), Stefen Weilmünster, Peter Werkmann, Anton Willmann
Ehrenkerbborsch – Dr. Friedrich Keller (Bürgermeister)
Kerbvadder – Horst Buch
Presse:
- Gastlichkeit beim Kerbvadder (22.11.1979) - Gastlichkeit beim Kerbvadder In der Licher Pilsstube in der Frankfurter Straße herrscht eigentlich immer, wann man auch kommt, gute Stimmung. Denn hier ist es vor allem gemütlich, fast ein bißchen […]
- Die „Kerbbobb” wurde „feierlich” verbrannt (1979) - Bei einem großen Fackelzug wurde die Bobb von der Frankfurter Straße, wo sie vor der Licher Pilsstube des „Kerbvadders“ Buch Vier Tage oben am Kerbbaum gehangen hatte (mit Ausnahme der […]
- Die Kerb war unser – 1980 sind 62er dran (1.11.1979) - Die Kerb war unser 1980 sind 62er dran Die Kerb ’79 ist vorbei, die Kerbbobb ist verbrannt (und gebührend betrauert und begossen worden). Am Freitag hatten die Kerbborschen vom Jahrgang […]
- „Es welken alle Blätter“ (1.11.1979) - „Es welken alle Blätter“ Kerbsingen des „Sängerkranzes“ war überfüllt lad Eine „Uraufführung“ gab es beim Kerbsingen des „Sängerkranzes“ in der Linde“ am Montag: die Sänger trugen, musikalisch geleitet von Vizedirigent […]
- Die Kerb steht ins Haus (25.10.1979) - Die Kerb steht ins Haus Umfangreiches Programm zum nächsten Wochenende Dietzenbach (gs) — Die „Kerbbopp“ ist bereits fertig – die diesjährigen „Kerbborsche“ des Jahrgangs 1961 haben sie mit viel Mühe, […]
Bilder:
Was war noch los:
Die „Kerbbobb” wurde „feierlich” verbrannt (1979)
Bei einem großen Fackelzug wurde die Bobb von der Frankfurter Straße, wo sie vor der Licher Pilsstube des „Kerbvadders“ Buch Vier Tage oben am Kerbbaum gehangen hatte (mit Ausnahme der Zeit narürlich‚. wo sie zweimal entführt worden war), zum „Trinkborn” von den Kerbborschen getragen. Fotos: Keller
Die „Kerbbobb” wurden „feierlich” verbrannt
Zum Kerbausklang gab es noch einmal viel Spaß
Iad „Die Kerb ’79 ist tot“ – und zu Grabe getragen wurde sie nochmals mit allerlei Hallo: Die „Kerbbobb“, die zweimal entführt worden war (einmal waren es die Burschen vom Ildt-Club‚ die Kerbburschen vom Vorjahr, beim zweitenmal, wir leben in der Zeit der Emanzipation der Frau, die Kerbbräute), wurde im Fackelzug vom „Kerbvadder“ Buch zum Trinkborn geschleppt, wo sie Opfer der Flammen wurde.
Rainer Wagner vom Ildt-Club war der Kerbparre, aus der alten Kerbbibel von 1934 holte er seine „Grabrede“: „Ihr liebe Borsch von de Kerb dieselbe grad ebe sterbt, gedauert hat se vier volle Dag.“ Er ließ das kurze Leben der Kerbbobb und die ganze Kerbseligkeit nochmals vorüberziehen – dicht bei dicht standen die Dietzenbachen. Alt- und Neu-Dietzenfloacher, jung und alt traulich vereint, hörten der Grabrede zu und schauten faszinierend zu, wie die Bobb in Flammen aufging.
„Unser Ruh, die ham mer uns verdient“, hieß es zwar zum Schluß, doch es war an diesem Dienstagabend noch lange nicht Ruh: Im Fackelzug ging es zurück zum „Kerbvadder“ Buch, wo in einer feierlichen Zeremonie Rainer Wagner die Würde des Pfarrers, seinen Hut, die Kerbbibel Rainer Rill übergab.
Am historischen Trinkborn wurde die Kerbbobb unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeäschert.
Quelle: Offenbach Post 1979 (vielen Dank an Karl Heinz Kunz)
Die Kerb war unser – 1980 sind 62er dran (1.11.1979)
Die Kerb war unser
1980 sind 62er dran
Die Kerb ’79 ist vorbei, die Kerbbobb ist verbrannt (und gebührend betrauert und begossen worden). Am Freitag hatten die Kerbborschen vom Jahrgang ’78 sich den Baum aus dem Wald geholt, aufgestellt vor der Licher Pilsstube in der Frankfurter Straße, wo „Kerbvadder“ Horst Buch residierte‚ die Bobb hochgehievt. Für so viel Fleiß und Anstrengung belohnte sie der Kerbvadder mit einer kräftigen Erbsensuppe. Ihm ist der alte Kerbbrauch ein Herzensanliegen. „Wir wollen die Kerb doch wieder hochbringen“, die alte, eingeschlafene, immer mal wieder aufflackernde Tradition soll auf Dauer wieder lebendig werden.
In voller Kerbborschepracht, mit Strohhüten und den Schärpen, hörten sich dann später die Kerbborsche die „Kerbrede“ an, die Rainer Wagner ihnen und den „hochverehrten Kirchweihgästen“ hielt. Rainer Wagner gehört zum Ildt—Club, der 1978 die ersten Kerbborschen seit langem stellte und auch diesmal kräftig mitwirkte. Feierlich ernannte er Horst Buch zum „Ehrenkerbborschen“. Wie in alten Zeiten wurde den Mädchen Böses angedroht: ihr Bursch werde bei der Kerb nur mit anderen tanzen. Doch ist anzunehmen, daß sich schon die Großmütter und Urgroßmütter wenig aus solchen „Drohungen“ gemacht haben, die wenigen anwesenden Mädchen lächelten nur lässig.
Nach alter Tradition ließ Rainer Wagner das vergangene Jahr noch einmal vorüberziehen, und jeder bekam sein Fett ab und das Gelächter wurde immer vergnügter. Die Burschen stimmten das Kerblied an, und feierlich wurde verkündet: „Somit ist die Kerb 1979
eröffnet.“
Von SG-Fanfaren geweckt
„Von Frankfurt bis nach Messenhausen soll man die Musikanten hören“, hatte es am Freitagabend in der Kerbrede geheißen. Und war die Musik zum Kerbtanz auf dem Wingertsberg, in der SG-Halle, in Alt-Dietzenbach schon recht kräftig, so war der Weckruf des SG-Fanfaren- und Spielmannszuges am Sonntag, wenn auch nicht bis nach Messenhausen‚ so doch straßenweit zu hören.
Zunächst allerdings hatte es vorm Kerbbaum lange Gesichter gegeben: die Bobb war weg. Trotzdem ließ es sich Albert Meister nicht verdrießen: Er blies den Weckruf mit der Fanfare, der Kerbvadder und Frau Henny drehten ein Ehrentänzchen. Dann ging‘s los:
Der Fanfarenzug, sonst in schmuckem Blau, bot ein lustiges Bild in gestreiften, geblümten oder gar rüschenverzierten Nachthemden zog er mit kräftigem Spiel durch die Straßen, die Kerbborsche mit dem Selleriekranz und dem Leiterwagen mit dem Kerbkuchen hinterdrein‚ ihnen folgten die Kerbborsehen 78 vom Ildt-Club, die Schoppenranchers, die Grottenmolche. Vorneweg fuhr Schorsch Ruchti als „Schrittmaeher“ und ab und zu machte er sogar Verkehrspolizist, um den lustigen Zug über gefährliche Kreuzungen zu lotsen.
Erster Halt „beim Eckert“, wo der Kerbkranz, wie eh und je – „seit Ewigkeiten“, meinte Alfred Eckert – und natürlich gab er als Dank für das Ständchen einen aus und auch noch was in die Kerbkasse – und bekam gleich noch ein Ständchen.
Weiter zog der lustige Zug, Meister Albert dirigierte ab und zu vom Leiterwagen aus, den Christa Jungermann zog, begleitet von drei hübschen kerzentragenden Mädchen, zum „Alt-Dietzenbach“, wo sich die ganze Zeremonie wiederholte. Gleich um die Ecke herum wurde Ehrenstabführer Jakob Wolf ein Besuch abgestattet. Er ergrifft selbst den Taktstock und dirigierte „seine“ Musikanten.
Vorm „Wienerwald“ wurde nochmals kräftig gefeiert, dann wurde beim „Treppchen“ Schluß gemacht. Auch hier gab’s ein Ständchen, einen kräftigen Schluck zur Belohnung, aus der Bäckerei Staab wurden Berge von Kreppel herübergebracht und verteilt.
***
Die „Bobb“ ist natürlich wieder aufgetaucht, die Burschen vom Vorjahr, der Ildt-Club, hatte sie gemopst, das Rauben der Bobb gehört zur Tradition und natürlich auch das Wiederzurückfinden — sonst könnte sie ja nicht verbrannt werden.
Text: Gudrun Ludewig
Fotos: Peter Keller
Quelle: Dietzenbacher Stadtanzeiger – Donnerstag, 1. November 1979












