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Unser Christian ist von uns gegangen

 

 

Christian Frenz von uns gegangen.

 

Christian Frenz „Christiansen“ – Kerbborsch 1981, 1982 und 2004 – Gründungsmitglied des Kerbvereins

Christian, Kamerad und vielen ein guter Freund ist im Alter von nur 59 Jahren nach kurzer schwerer Erkrankung von uns gegangen. Trotz „eingeplackter“ Berliner hat er sich in der Jugend sehr schnell in das Ditzebäscher Geschehen eingelebt. Die Kerb, die Ehre und die Tradition lagen ihm sehr am Herzen, so war er Kerborsch 1981 und 1982. Als die Kerbtradition 2004 wieder erweckt wurde, war er sofort dabei.
Gerne hat er mit Allen gesungen und in der Zeit als es keine Kerbborsche gab war er doch alle Jahre tatkräftig dabei, als der Kerbbaum an der Licher Pilsstube gestellt wurde.
Kamerad schenk ein, nun muss ohne dich getrunken sein

Wir Kerbborsche und der Kerbverein
werden Dich niemals vergessen!

Dietzenbach, den 29.9.2020

 

Uff de Kerb

Uff de Kerb

Von Jakob Heinrich Berz 1981

Das „Fest der Feste“ aber war alljährlich fürs ganze Dorf die Kerb. Sie wurde stets am Sonntag nach Simon Judäa, also am letzten Oktober – oder auch ersten Novembersonntag, zum Gedenken an die „Kirchweihe“ im Jahre 1754 gefeiert.

Die Dietzenbacher Kerb ist eine der letzten im Kreis Offenbach, nur Dudenhofen folgt noch vierzehn Tage später. Das war immer ein sehr günstiger Termin, denn bis zu dieser Zeit war die Ernte unter Dach und Fach und man konnte die Kerb gleich als Erntedankfest mitfeiern. Bargeld, im Leben der Bauern und der kleinen Handwerker, die von diesen Bauern lebten, bekanntlich immer knapp, war nach der Ernte vorhanden. So war ein anständiges Kerbgeld, ein neuer Anzug zur Kerb, Stiefel, ein neues Kleid für die Kinder, die bei der Ernte ja tüchtig hatten mithelfen müssen, möglich. Die jungen Burschen und Mädchen, aber auch mancher schon Ältere, freuten sich vor allem auf das Tanzvergnügen. Tanzmusik gab es eigentlich nur am zweiten Weihnachtstag, an Pfingsten oder alle Schaltjahre mal auf einem Fest. So freute sich Jung und Alt schon wochenlang auf die Kerb und wochenlang wurden bereits Vorbereitungen getroffen. Mitte Oktober, wenn die Ernte eingebracht und Äpfel und Kartoffeln gut verkauft waren, begann in Dietzenbach das große Reinemachen. Das ganze Haus wurde vom Boden bis zum Keller auf den Kopf gestellt, die Handwerker hatten alle Hände voll zu tun, weil sogar Dächer erneuert oder das Haus frisch gestrichen wurde. Die Stube erhielt ein neues Wandmuster, auf dem Tisch wurde ein neues Wachstuch aufgelegt, zerbrochene Scheiben wurden eingezogen. Wo Töchter im Haus waren, kam die Schneiderin, um die Kerbkleider anzufertigen.

In der Woche vor der Kerb schlug dann die große Stunde der Metzger und Bäcker. Am Montagnachmittag führte jeder Metzgermeister seinen Kerbochsen mit einem Kranz um den Hals geschmückt, begleitet von einer Kinderschar durch das Dorf. Am folgenden Tag schickte er einen Angehörigen in die Häuser und nahm Bestellungen für Suppenfleisch, Braten und Wurst auf, die dann am Samstag fein säuberlich mit einem Leinentuch zugedeckt ins Haus gebracht wurden. Die Hausfrauen kauften zwölf bis fünfzehn Pfund Mehl ein für die Kerbkuchen. Dann begannen für die Bäcker drei schwere Tage, sie mußten sich sogar aus der Nachbarschaft Hilfskräfte ausleihen. Donnerstagnacht waren dann die Milchhändler an der Reihe, die für jeden Kunden ein Stück Kerbkuchen mitbrachten. Die Freitagnacht wurde durchgebacken, den ganzen Samstag, oft bis in den Abend hinein. Berühmt war der Dietzenbacher Riwwelkuchen und vor allem der Käsekuchen, der noch ofenwarm gegessen wurde. Alle Kerbgäste kamen, erhielten ihren Kerbkuchen, und wer nicht da war, dem wurde er zugeschickt, so daß dazumal ein halber Waggon mit Kuchenpaketen aus dem Ort herausging.

Am Mittwoch kamen die Karussellwagen angefahren, am Donnerstag wurden die Karussels am Eingang der Schäfergasse zwischen dem Gasthaus „Krone“ und der Metzgerei Altmannsberger aufgestellt. Und so wie die Kinder heute noch tagelang vor der Kerb am Harmonieplatz oder an der Offenthaler Straße mit gespannten und kritischen Blicken zuschauen, was sich da begibt, taten sie es auch dazumal. Schaubuden, Süßigkeiten- und Spielsachenbuden, kurzum alles, was zu einem richtigen Juxplatz gehört, reihten sich bis zur Bäckerei Krapp an. Neben der Schule standen die Schießbuden, „Haut den Lukas“ oder auch einmal ein „Panorama“. Schon lange aber vor allen diesen Vorbereitungen auf diesen Höhepunkt des Jahres hatten sich Mitte September die 16- bis 20jährigen Burschen im Hinterzimmer ihrer Stammwirtschaft zu einer „Kerbgesellschaft“ zusammengefunden. Man traf sich bis zur Kerb an jedem Sonntagabend, um die Kerblieder zu lernen, und legte eine Kasse an für die Anschaffung der bunten Kappen und um die Musik zu bezahlen. An den Kappen konnte man erkennen, ob es sich um Kerbburschen vom Milchhof, von der Krone, der Harmonie, der Linde oder vom Löwen handelte. Bei den Zusammenkünften, bei denen auch Mädchen zugegen waren, ging es natürlich lustig zu und allerlei Späße wurden getrieben. Acht Tage vor der Kerb wurde sie dann mit einem Faß Bier „angetrunken und der jeweilige Wirt stellte seinen Wein zum versuchen bereit.

So kam endlich der Kerbsamstagabend herbei. An diesem Abend wurde von den Kerbburschen im Kerblokal der Kranz gewunden, kunstvoll aus Selleriekraut und gut einen Zentner schwer, am Ende wurde er mit so vielen bunten Bändern geschmückt, daß kaum noch das dunkle Selleriegrün zu sehen war. An drei festen bunten Stricken wurde er in der Mitte an einer Heugabel aufgehängt und um Mitternacht unter dem Singen des Liedes „Wir winden dir den Jungfernkranz“ in die Wohnung der vorher ausgewählten Kerbjungfrau getragen. Am Kerbsonntag herrschte lebhaftes Treiben auf allen Straßen und in den Wirtshäusern. Punkt drei Uhr erklangen Fanfaren, der Kerbzug mit einer Musikkapelle und den Kerbburschen an der Spitze setzte sich in Bewegung. Zwei Buben trugen einen Korb an einer Stange, geheimnisvoll mit einem weißen Tuch zugedeckt, neben ihnen zwei Kerbburschen mit Hacken und Spaten. Hinaus ging es vors Dorf auf einen Acker. Dort wurde gehackt und gegraben und frische braune Ackererde in den Korb geschippt, das weiße Tuch wieder über den Korb gedeckt und zurück ging es ins Dorf.

Die Musik spielte, die Äbbelwoibembel kreisten und ab und zu wurde eine Pause eingelegt und ein tiefer Schluck aus dem Bembel genommen. Das wiederholte sich so oft bis man an seiner Gastwirtschaft angekommen war naturgemäß bereits in allerbester Stimmung. Hier stand eine eiserne Vorrichtung, um Kranz und Strauß anzubringen und eine Leiter, von deren oberster Sprosse aus der gewählte Sprecher der Kerbburschen seine Rede hielt. Es war eine satirische Rede in Versen über alles, was sich so im vergangenen Jahr im Ort getan hatte und manches schadenfrohe Gelächter klang auf. Nach jedem Vers ertönte es laut: „Kamerad schenk ein, es muß einmal getrunken sein“, wozu die Musik einen Tusch erklingen ließ.

Dann ging es mit Musik in den Saal und hier begann der fröhliche Kerbtanz mit Walzern, Rheinländern, Schottisch 1) und auch den beliebten Gesellschaftstänzen. Ein älterer Musikant, der Zopper genannt, erhob das Tanzgeld, gab die bunten Tanzbändchen aus und sorgte für die Tanzordnung.

Billig war die Kerb übrigens nicht, es wurde nur Flaschenwein ausgegeben und die älteren Herrschaften, die keiner Kerbgesellschaft mehr angehörten und im Laufe des Nachmittag und Abend zwei bis drei Säle aufsuchten, gaben jedesmal der Musik ein Trinkgeld. Am Montagmorgen zogen dann die Kerbburschen ab 9 Uhr nicht mehr ganz so frisch wie am Samstag, mit „selbstgemachter“ Musik zu Eltern und Bekannten, um den Morgensegen zu bringen und eine Gabe für die Kerbburschenkasse zu erbitten.

In den Familien war das Festessen am Kerbmontag Sauerkraut und Erbsbrei mit Speck. Am Nachmittag ging es wieder ins Tanzlokal und alle, auch die älteren Jahrgänge, tanzten ausgelassen bis gegen Morgen am Kerbdienstag.

Am Dienstag wurde dann nach altem Brauch die Kerb „begroawe“ vor dem Dorf auf einem Acker. Die Burschen standen weinend dabei, in späterer Zeit bürgerte es sich ein, daß eine regelrechte „Grabrede“ von einem „Parrer“ gehalten wurde. Dann ging man zurück ins Kerblokal, wo die Kerbfreude bei Pellkartoffeln und Hering ihrem Ende zuging.

1) 
Der Kathreintanz bildet am letzten Samstag vor dem 25. November den Abschluss der im Sinne der Volkskultur „traditionellen“ Tanzsaison. Gepflegt wird dieses Brauchtum in den deutschsprachigen Alpenländern und im fränkischen Raum. Die Bezeichnung geht auf die heilige Katharina von Alexandrien zurück, deren Gedenktag der 25. November ist, eines der letzten Heiligenfeste vor dem Advent. Der Advent dient (analog zur Fastenzeit vor Ostern) als Bußzeit und sogenannte geschlossene Zeit zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. In diesen geschlossenen Zeiten waren früher öffentliche Tanzveranstaltungen verboten. [1] Im Volksmund ist der Merkspruch überliefert: „Kathrein stellt den Tanz ein“.
Während nach diesem alten Brauch noch weit bis ins 20. Jahrhundert vom Kathreintag an bis einschließlich Erscheinung des Herrn "Bass und Geigen eingesperrt" blieben, hat sich dies auch in ländlichen Gegenden geändert, sodass auch in der ehemals tanzfreien Zeit (Advent bis Hl. Drei Könige) Tanzveranstaltungen stattfinden.
Den traditionellen Kathreintanz findet man nur noch selten bei Veranstaltungen von Volksmusik- und Volkstanzgruppen, und er wird dann oft vom Heimatverein, dem Trachtenverein oder der Volksmusikgruppe veranstaltet. Hierbei werden dann auch zumeist traditionelle Volkstänze gespielt und getanzt. Im Franken sind dies vor allem Schottisch, Walzer, Rheinländer, Zwiefache, Galopp bzw. Dreher und spezielle Figurentänze. Quellen: Fränkisches Brauchtum - neu belebt; Kultur & Brauchtum in Vöcklamarkt; Programm des Kathreintanzes in Würzburg

Quelle: Es ist noch nicht so lange her – Seite 41ff

Jahrgang 1981

1981

Kerbbobb – ???

Kerbparre – Peter Maul

Kerbborsche – Jochen Biemüller, Stefan Glück, Stephan Müller, Bernd Bertelsmann, Hans Peter Schmidt, Jürgen Seib „Kuche“, Wolfgang Kother, Harald Dutine, Thomas Sundt, Christian Frenz, Stefan Willmann, Thomas Lehr (leider nicht auf dem Bild)

Kerbvadder – Horst Buch

Presse:

  • Zum 227. Mal Kerb gefeiert (3.11.1981) - Die Tradition der „Kerbborsche“ lebte wieder auf Dietzenbach (gs) — „Wieder einmal ist’s so weit — zur Kerb wir treffe uns, ihr Leit!“ — Mit dieser traditionellen Einleitung der Kerbrede […]

Bilder:

Was war noch los:

Zum 227. Mal Kerb gefeiert (3.11.1981)

Die Tradition der „Kerbborsche“ lebte wieder auf

Dietzenbach (gs) — „Wieder einmal ist’s so weit — zur Kerb wir treffe uns, ihr Leit!“ — Mit dieser traditionellen Einleitung der Kerbrede eröffnete der „Parre“ (Kerbpfarrer) am Freitagabend bei Kerbvadder Buch nachdem Aufrichten des Kerbbaumes in der Frankfurter Straße das diesjährige Dietzenbacher Kirchweihfest. Es ist die 227. Kirchweih‚ und vor zwei Jahren lebte in Dietzenbach die alte Tradition der Kerbburschen wieder auf, die nach dem Krieg weitgehend in Vergessenheit geraten war.

Jakob Keim aus der Bahnhofstraße, einer der wenigen echten Dietzenbacher, die es noch gibt, berichtete uns, wie die Kerb früher gefeiert wurde. Schon Wochen vorher wurde über die Kerb gesprochen und alles hergerichtet. Acht Tage vorher wurde der Kerbochs im Ort herumgeführt. Freitags vor der Kerb ging in den Häusern das Kuchenbacken los, vom Hausboden kam der Backtrog herunter und die Mutter hat dann feste „eingeschmiert“ und gebacken. Am Samstagabend wurde der Baum geputzt und der Kerbkranz mit Selleriekraut gewickelt.
Mit Gesang wurde dann dieser Kerbkranz durch den Ort getragen, Sonntagnachmittag war Kerbumzug. Mit Musik, Baum und Kranz ging es durch die Ortsstraßen zum Vereinslokal, dort wurde die Kerbrede gehalten. Dabei wurde alles, was das Jahr über passiert war. durch den Kakao gezogen und nach jedem Satz kam der Spruch: „Kamerad schenk ein, es muß einmal getrunken sein“. Den Bauern rief der Kerbbursch zu: „Laßt euch nicht geliste‚ eure Magd vor Dienstag in den Stall zu schicke um zu miste. Und ihr Musikanten spielt recht laut. Ebert, laß den Baß recht brumme, daß sie alle auf unsere Kerb komme.“ Nachdem der Kerbbaum dann aufgestellt war, begann der Tanz. Sieben Tanzsäle gab es damals in Dietzenbach und alle waren voll bis auf den letzten Platz.
Vor zwei Jahren nun hat der Ildt-Club – eine Dietzenbacher „Schoppen-Fußballmannschaft“ – diese alte Tradition wieder aufleben lassen, und die jungen Burschen wurden dabei von den alten Dietzenbachern kräftig unterstützt. Die Begeisterung, mit der auch der diesjährige Kerbburschen-Jahrgang an diese selbstgestellte Aufgabe heranging, ist zu bewundern. Denn diese vier „tollen Tage“ sind für die Kerbburschen gewiß kein Zuckerschlecken. Erstmals in diesem Jahr zog auch ein Mädchen mit den 13 Burschen als „Kerbjungfrau“ durch die Dietznbacher Lokale. Nur am Bau der Kerbbopp – die Puppe, die auf dem Kerbbaum befestigt, wachsam von den Burschen gegen Diebstahl durch rivalisierende Gruppen geschützt wird – war Kerbjungfrau Christine Schmidt nicht beteiligt. Denn nach der alten Überlieferung darf die Bopp nicht von Frauenhand berührt weren.
Am Samstagnachmittag war Aufbruch der Burschen zur „Kneipkur“. Abends hatte die Turngemeinde zum traditionellen Kerbtanz auf den Wingertsberg geladen. Mit gekonnter musikalischer Unterstützung der „Bellflowers“, die fast schon „Hauskapelle“ auf den Wingertsberg geworden sind, schmetterten auch hier die Kerbburschen ihre – zum Teil recht deftigen – Lieder in das Publikum. Bis in die frühen Morgenstunden wurde auf dem Wingertsberg „geschwooft“ und es blieb den Burschen dann nicht mehr allzuviel Zeit, sich für den traditionellen sonntäglichen Weckruf fertigzumachen. Weil die bisherige Erfahrung lehrte, daß der Weckruf durch die Dietzenbacher Straßen nicht mehr von den Kerbburschen allein bewältigt werden kann, da sich inzwischen fast alle Stimmen der Burschen durch Alkohol und Gesang „stillschweigend verabschiedet“ haben, ist es der Dietzenbacher Fanfaren- und Spielmannszug, der dabei für die nötige Lautstärke sorgt.
In Schlafgewändern und Nachtmützen wird dieser Umzug (und Umtrunk) durch. die Stadt „zelebriert“ Am Schluß dieses „Schlafwandlerzuges“ marschieren die Kerbburschen und verkaufen ihren „Riwwelkuchen“ (Streuselkuchen) und bessern damit ihre Kerb-
kasse etwas auf. Ein ganzer Handwagen voller Kuchen wird auf diese Weise unters Volk gebracht.
Am Montagmorgen nahm das Kirchweihtreiben seinen Fortgang: Zum traditionellen Frühstückholen durch die Dietzenbacher Geschäfte trafen sich die Kerbburschen, und dieses Frühstück wurde dann anschließend beim Frühschoppen beim Kerbvadder Buch gefeiert. Und auch der Dietzenbacher Gesangverein „Sängerkranz“ traf sich im alten Traditionslokal „Zur Linde“ zum Kerbfrühschoppen. Zum Kerb-Dämmerschoppen kamen am Dienstagabend die Senioren im Reinhard-Göpfert-Haus zusammen. Bei Hering oder Hausmacher Wurst bot auch hier der „Sängerkranz“ die musikalische Untermalung und anschließend spielte die Dietzenbacher Rentnerband zum Tanz auf. Auch die Senioren hatten wieder eine Kerbbopp gebastelt und sie wurde nach Einbruch der Dunkelheit — unter Assistenz der Kerbburschen — feierlich verbrannt.
Auch im evangelischen Gemeindehaus an der Kirche – dem eigentlichen Ursprung dieses Kirchweihfestes – war die Gemeinde zum traditionellen Kerbschoppen versammelt. Den endgültigen Ausklang der Kerb veranstalteten die Kerbburschen mit dem Verbrennen ihrer Kerbbopp am Dienstagabend am Trinkborn. Mit einer „unheimlich traurigen“ Grabrede und unglaublich viel Apfelwein unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde damit die diesjährige Kerb zu Grabe getragen.

 

19811103_offenbachpost_1_001Kerbzentrale – mit Kerbbaum und der Kerbbopp vor der Tür – war auch in diesem Jahr wieder die „Licher Pilsstube“ von Kerbvadder Buch in der Frankfurter Straße.
Foto: Giesa

Quelle: Offenbach Post 3.11.1981 (Sammlung Karl Heinz Kunz)

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