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GRUPPENBILD mit Bopp und Baumschmuck (06.11.2009)

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GRUPPENBILD mit Bopp und Baumschmuck. In Dietzenbach wurde am vergangenen Wochenende die 255. Kerb gefeiert. Zu Hauptdarstellern der feucht-fröhlichen Tage mit viel Gesang, Geselligkeit und guter Laune avancierten die Kerbborsche, die ihr „Hauptquartier“ in der Licher-Pilsstube an der Frankfurter Straße bezogen hatten und von dort des Öfteren Richtung Altstadt ausschwärmten. Auch ins Gemeindehaus der Protestanten, wo der finale „Kerbschobbe“ serviert wurde. Mit den  alljährlich im Herbst wiederkehrenden Kerbgebräuchen wird an die Weihe der Christuskirche erinnert. Am 27. Oktober 1754 konnte das barocke Gotteshaus seiner Bestimmung übergeben werden. Heute, 255 Jahre später, präsentiert es sich in seinem Erscheinungsbild im Wesentlichen unverändert. (köf/DZ-Foto: Schürrlein)

 

Quelle: Dreieich Zeitung 6.11.2009

255. Dietzenbacher Kerb mit wiederbelebter Tradition, Riesenrad und Kettenkarusell (05.11.2009)

255. Dietzenbacher Kerb mit wiederbelebter Tradition, Riesenrad und Kettenkarusell

Marathon für die Kerbborsche

Dietzenbach (tsk) – Was wäre Dietzenbach ohne seine Kerb? Was wäre die Kerb ohne Kerbborsche? Was wären die Kerbborsche ohne die Dietzenbacher Bürger, die den Ulk mitmachen und ihnen beim Frühstück einholen nachgeben, ohne dass der „Bär“ zum Einsatz kommen muss… Die 255. Dietzenbacher Kerbweih begann am Freitag mit dem traditionellen Aufstellen des Kerbbaums vor der  Licher Pilsstube. Wie jedes Jahr versammelten sich viele Schaulustige, um bei dem lustigen Treiben dabei zu sein. Danach folgten der Kerbgottesdienst in der evangelischen Christuskirche und die Ansprache der Kerbborsche vor der Licher Pilsstube. Am Samstag waren die diesjährigen Kerbborsche Julian Weiterer, Philip Stephan Woyke, Alexander Schütz, Niklas Fey, Tomas Kramer, Marvin Lux, Franz Weber, Fabian Dambowy und Tim Braun wieder fleißig unterwegs. Frühstück einholen, Kerbolympiade, Tour durch Kerbkneipen, Kerbabend in der Pilsstube. Da muss man schon einige  Kondition mitbringen, dann am Sonntag ging es dann munter weiter: Weckruf, Kerbkuchenverkauf. Dann montags der Sängerfrühschoppen in der Linde, erneutes Einholen des Frühstücks am Dienstag. Bis der „Sabberlabbe“ am Abend verbrand und die Grabrede gehalten wurde und der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde stattfand, hieß es noch das Göpfert-Haus, das DRK-Pflegeheim und das Betreute Wohnen in Steinberg besuchen. Kerbborsche zu sein, heiß einen Fulltime-Job zu haben, mindestens für die gut vier Kerbtage im Jahr. Entspannter konnten es da die Kerbbesucher angehen, die entweder die Zeltkerb der Feuerwehr-Vereinigung besuchten, oder die Dietzenbacher Kerbweih in der Altstadt. Hier sah man versonnen kleine Kinder Karrussel und größere Kinder Kettenkarussel und Riesenrad fahren. Autoscooter waren im Dauerbetrieb. Magenbrot, Jahrmarkts-Lebkuchenherzen, Zuckerwatte, Paprikawürstchen, Nierenspieß, Crepes, Glühwein, und ein zünftiges Bier, für jeden Geschmack war etwas dabei. Doch am Dienstagabend hieß es nach der Kerbverbrennung endgültig von der diesjährigen Kerb abschied nehmen. Was soll’s, die närrische Zeit steht uns bevor und die nächste Kerb kommt bestimmt!

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Ausdauer, Humor und Teamgeist bewiesen die diesjährigen Kerbborsche. Hier im Bild kurz vor dem Aufstellen des Kerbbaums.

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Wie sich so ein Kerbbobb anfühlt, will der gegebenenfalls Kerbborsche-Nachwuchs möglichst frühzeitig ganz genau wissen und geht vorsichtig auf Tuchfühlung… Text/Fotos (3):  Kammermeier

Quelle: Dietzenbach Stadtpost 05.11.2009

Weniger Besucher und dennoch ein voller Erfolg (05.11.2009)

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Da brennt er nun, der arme Bursch‘:  Mit dem lodernen Ende von Kerbpuppe „Sabberlabbe“ fand die 255. Dietzenbacher Kerb ihr gewohnt tränenreiches Ende. Foto: Towae

Weniger Besucher und dennoch ein voller Erfolg

Kerb mit Finanzplus und reichlich Tränen zu Ende gegangen

Dietzenbach (fel) * „Anstrengend wars, aber sehr. sehr schön.“ Phillip Woyke vom Kerbverein zieht eine positive Bilanz der 255. Dietzenbacher Kerb, die am Dienstagabend mit der Verbrennung von „Sabberlabbe“ ihr vorprogrammiertes tragisches Ende gefunden hat. Entsprechend seien sehr viele Tränen geflossen, so Woyke. Doch nicht nur das lodernde Aus der Kerbpuppe – und damit des  langen Kerbwochenende – sorgte für Trübsal. Auch die Nachricht, dass zum Leidwesen aller nach fast drei Jahrzehnten im nächsten Jahr nicht mehr in der Licher Pilsstube gefeiert werden kann, trübt bereits jetzt den Ausblick auf die nächste Kerb. Man sei dennoch guten Mutes, versicherte Woyke, und plane für die nächste Auflage eine noch attraktivere Kirchweih: „Wir müssen die Kerb auch für Besucher der umliegenden Ortschaften noch interessanter machen.“ So habe es diesmal trotz ausgelassener Stimmung doch immer wieder an der Besucherresonanz gemangelt, „obwohl das Wetter eigentlich ganz gut mitgespielt hat“. Berichte, dass unter anderem Samstagnachmittag nicht viel losgewesen sei rund um den Harmornieplatz, musste der Kerbverein bestätigen. Dafür sei es anders als in manchen Vorjahren dieses Mal – mit Ausnahme einiger verbaler Auseinandersetzungen – zu keinen gewaltsamen Übergriffen seitens unerwünschter Kerbbesucher gekommen. Auf großes Interesse stieß die Überraschungsparty in der Pilsstube am Samstagabend. Dort war unangekündigt und als Dankeschön für die Kerbeltern eine Liveband aufgetreten und hatte für reichlich gute Laune gesorgt. Insgesamt habe sich die Kerb auch finanziell gelohnt: „Wir haben noch 1000 Euro aus unserem Etat übrig“, teilte Woyke mit. Viele Geschäfte hätten beim Frühstückeinholen am Samstagmorgen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Geld gespendet. Auch den Kerbborsche hat alles so gut gefallen, dass sie im nächsten Jahr geschlossen weitermachen wollen.

 

Quelle: Offenbach Post 05.11.2009

 

Bilder der Dietzenbacher Kerb (OP Online 5.11.2009)

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Vom Fest der Kirchweih (31.10.2009)

Vom Fest der Kirchweih

Wann genau ist Kerb in Dietzenbach?

Dietzenbach (cz) * Alle Jahre wieder, wenn der Oktober kommt, gibt es sowohl in Dietzenbach als auch in Offenthal Diskussionen darüber, wann eigentlich Kerb ist, warum oftmals die Termine zusammenfallen und warum gelegentlich nicht. Heimatforscher Heinz Hang kennt die schon seit Jahrhunderten gehandhabte Regelung. Sie besagt: „Simon Judea (28.Oktober) legt die Offenthaler Kirchweih“. Kerb in Offenthal ist also immer am ersten Sonntag nach dem 28. Oktober. Der Kerb-Termin in Dietzenbach wird von der Einweihung der wiedererstellten Kirche am 27. Oktober 1754 bestimmt, das heißt, sie findet immer am ersten Sonntag nach dem 27. Oktober statt. Das hat zur Folge, dass Offenthal und Dietzenbach meistens am selben Tag Kerb feiern; nur wenn der 28. Oktober ein Sonntag ist, feiert allein Dietzenbach Kerb. Von 1950 bis 2001 fiel der 28. Oktober insgesamt neunmal auf einen Sonntag, an dem nur in Dietzenbach Kirchweih (Kerb) gefeiert wurde: 1951, 1956, 1962, 1973, 1979, 1984, 1990, 2001 und 2007. Die wechselnden Abstände zwischen den Kerb-Sonntagen kommen Hang zufolge durch die Schaltjahre zustande.

> Wer noch Kerbkuchen für den morgrigen Weckruf der Dietzenbacher Kerbborschen spenden möchte, sollte diesen am heutigen Samstag zwischen 10 und 15 Uhr beim Kerbparre Julian Weiterer (Bahnhofstraße 77) abgeben.

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Mit vereinter Manneskraft haben die Kerbborschen gestern den Kerbbaum herangeschaft. Nach mehreren Anläufen gelang es schließlich auch, das imponierende  Exemplar vor der Licher Pilsstube aufzustellen. Foto: Reichelt

Quelle: Offenbach Post 31.10.2009

In der Altstadt ist buchstäblich der Bär los (30.10.2009)

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„Sabberlabbe“ heißt die Kerbpuppe, die (von links) Jonas Kramer, Julian Weiterer, Phillip Stephan Woyke und Marwin Lux (knieend) gebastelt haben. Foto: p

In der Altstadt ist buchstäblich der Bär los

Heute beginnt die Kerb / Kuchenspenden für Weckruf

Dietzenbach (cz) * Heute beginnt sie, die 255. Dietzenbacher Kerb. Zunächst mit dem Rummel zwischen Harmonieplatz und Dietrich-Bonhoefer-Schule ab 14 Uhr, dann stellen die Kerbborschen den Kerbbaum auf. Wie gewohnt vor ihrem „Hauptquartier“ Licher Pilsstube (Frankfurter Straße) um 16:30 Uhr. Daran schließen sich der Kerbgoltesdienst in der Christuskirche (Darmstädter Straße) um 19 Uhr und die Kerbrede des Kerbpfarrers Julian Weiterer vor der Pilsstube um 21 Uhr an. Auch bei der Feuerwehrvereinigung (Rathenaustraße) wird ab 19 Uhr gefeiert. Am morgigen Samstag lassen die Kerbborschen eine alte Tradition wieder aufleben. Ab 10 Uhr suchen sie die Dietzenbacher Metzger und Bäcker als „Zigeuner“ auf und sammeln Essensspenden. Wer sich zurückhält, muss damit rechnen, dass der mitgeführte „Bär“ losgelassen wird. Auch die übrigen Einzelhändler sollten sich an diesem Tag nicht in Sicherheit wiegen, teilen die Kerbborschen mit. Geändert haben sich Zeit und Ort der Kerbolympiade, die morgen in der „Grotte“ (Rathenaustraße) Um 15.30 Uhr startet. Für den Weckruf mit Kuchenverkauf am Sonntag ab 9Uhr würden sich die Kerbborschen noch über süße Spenden freuen. Wer Riwwel-, Äbbel- und Käskuche stiften möchte, kann diese am morgigen Samstag zwischen 10 und 15 Uhr beim Kerbparre Julian Weiterer (Bahnhofstraße 77) abgeben.

Quelle: Offenbach Post 30.10.2009

Feiermarathon mit viel Traditionellem (30.10.2009)

255. Dietzebächer Kerb

Feiermarathon mit viel Traditionellem

Dietzenbach (DZ/hs) – Ein fünftägiger, feucht-fröhlicher Feiermarathon steht den Bewohnern der Kreisstadt bevor, wenn am heutigen Freitag (30.) die 255. Dietzebächer Kerb beginnt. Bis einschließlich Dienstag (3. November) geht’s an verschiedenen
Orten rund, wobei die neun „Kerbborsche“ die „Licher-Pilsstube“ an der Frankfurter Straße als „Kerbhauptquartier“ in Beschlag nehmen werden. Vor selbiger wird heute gegen 16.30 Uhr zunächst der Kerbbaum aufgestellt und für 21 Uhr ist die „Kerbredd“ terminiert. Am Samstag (31.) lassen die „Schärpenträger“ zunächst ab 10 Uhr eine alte Tradition wiederauferstehen, indem sie als „Zigeuner“ in örtlichen Geschäften das „Kerbfrühstück“ einholen. Geschäftsinhaber, die sich dabei knauserig zeigen, müssen laut Ankündigung damit rechnen, „dass der mitgeführte ‚Bär‘ losgelassen wird“. Es wird also empfohlen, sich kooperativ zu verhalten. Ab 15.30 Uhr steigt im Lokal „Zur Grotte“ die „Kerbolympiade“ und ab 22 Uhr in der „Licher-Pilsstube“ der Kerbabend. Am Sonntag (1. November) ist ab 9 Uhr das beliebte Zeremoniell „Weckruf und Kuchenverkauf in der Altstadt“ angesagt. Für Letzteres erbitten die „Kerbborsche“ Kuchenspenden, die am Samstag von 10 bis 15 Uhr bei „Kerbparre“ Julian Weiterer, Bahnhofstraße 77, abgegeben werden können. Für Montag (2.) wird ab 10 Uhr ein Sänger-Frühschoppen in der „Linde“, Darmstädter Straße, angekündigt, und am Dienstag (3.) steht um 19.45 Uhr eine Prozession von der „Licher-Pilsstube“  zum Domizil der Christuskirchen-Gerneinde auf dem Programm, wo bereits um 19 Uhr der „Kerbschobbe“ beginnt. Als obligatorisches Finale fungiert dann ab 21.30 Uhr die Kerb-Grabrede vor der „Licher-Pilsstube“. Neben dem offiziellen Programm der „Kerbborsche“ baut auch die Feuerwehr-Vereinigung am Feuerwehrmuseum, Rathenaustraße, wieder ein Zelt auf, in dem es hoch hergehen soll, Dieses öffnet erstmals schon am Freitag von 19 bis 24 Uhr seine Pforten (dafür fällt der Montag weg), am Samstag ist von 15 bis 24 und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr „Schobbeschicht“. Schließlich geht am Sonntag von 17 bis 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Hügeleck“, Rathenaustraße 4, ein „Tanztee“ über die Bühne, der von Norbert „Bolle“ Keim (Keyboard und Gitarre) musikalisch umrahmt wird.

 

Quelle: Dreieich Zeitung 30.10.2009

Rummel und Weckruf (28.10.2009)

Rummel und Weckruf

Die 255. Kerb lockt von Freitag bis Dienstag in die Dietzenbacher Altstadt

Dietzenbach (cz) * Lust auf Riesenrad, Autoskooter und Kettenkarussell? Die Dietzenbacher Kerb in der Altstadt von Freitag, 30. Oktober, bis Dienstag, 3. November, machts möglich. Der Rummel zwischen Harmonieplatz und Dietrich-Bonhoeffer-Schule ist täglich ab 14 Uhr geöffnet. Am Dienstag ist wieder Familientag mit halben Fahrpreisen auf allen Karussells sowie Sonderangeboten an den Vergnügung-, Verkaufs- und lmbissständen. 18 Schaustellergeschäfte sind mit dabei. Und was wäre die 255, Dietzebächer Kirchweih ohne Kerbborsche? Tim Braun, Fabian Dambowy, Niklas Fey, Jonas Kramer, Marvin Lux, Alexander Schütz, Franz Weber, Julian Weiterer und Phillip Woyke stellen am Freitag um 16.30 Uhr den Kerbbaum vor der Licher Pilsstube (Frankfurter Straße 80) auf. Um 19 Uhr folgt der Kerbgottesdienst in der Christuskirche (Darmstädter Straße), um 21 Uhr die Ansprache vor der Pilsstube. Am Samstag lassen die Kerbborsche eine alle Tradition wieder  aufleben. Sie ziehen durch die Stadt, gefolgt von einem „Bären“, und erbitten sich zum Frühstück bei Bäckern und Metzgern Brötchen oder Wurstsemmeln. Um 16 Uhr dann die Kerbolympiade auf dem Kerbplatz (in Höhe des Harmonieplalzes), Am Sonntag heißt es früh aufstehen: Um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf mit den aktuellen und ehemaligen Kerbborschen. Weiter geht es am Dienstag mit dem erneuten Einholen des Frühstücks. Anschließend wird im Reinhard-Göpfert-Haus (Weiherstraße 24) um 14.30 Uhr bei einer Kinderund Seniorensingstunde gefeiert. Es  folgen weitere Besuche unter anderem im Pflegeheim Steinberg, ehe die Prozession um 19.45 Uhr beginnt. Den dramatischen Abschluss der Kerb bildet die Grabrede mit Verbrennung der Kerbbobb „Sabberlabbe“ ab 21.30 Uhr. Zum ersten Mal öffnet die Feuerwehrvereinigung schon Freitagabends (19 Uhr) ihr Zelt am Feuerwehrmuseum (Rathenaustraße) für Besucher. Dafür wird am Kerbmontag nicht mehr geöffnet. Am Samstag wird ab 15 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr gefeiert. Im gut beheizten Zelt erhalten die Besucher neben Getränken, Gyros mit Krautsalat, Brat- und  Rindswürsten sowie Pommes auch reichlich Kuchen. Die Chorgemeinschaft Germania-Frohsinn trifft sich am Montag um 10 Uhr zum traditionellen Kerbschoppe im Wirtshaus „Zur Linde“ (Darmstädter Straße). Der Arbeitergesangverein „Vorwärts“ lädt seine Mitglieder und Freunde ebenfalls für Montag zum Frühschoppen ein. Er beginnt um 11 Uhr in der TG-Gaststätte „La Grande“  auf dem Wingertsberg. Der FC-Stammtisch kommt zum Kerbantrinken am Freitag ab 19.30 Uhr im Vereinshaus (Offenthaler Straße) zusammen. Der Dietzenbacher Musiker Norbert „Bolle“ Keim  (Keyboard, Gitarre und Gesang) spielt am Kerbsonntag von 17 bis 20 Uhr zum Tanztee in der Gaststätte „Zum Hügeleck“ (Rathenaustraße 4) auf. Den von vielen Gästen heiß ersehnten Abschluss der Dietzenbacher Kerb bildet auch in diesem Jahr der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde (Pfarrgasse). Für Dienstag ab 19 Uhr lädt die evangelische Gemeinde zu deftigem Essen mit Hackbraten und Fleischwurst sowie allerlei Getränken ein. Zu später Stunde können sich die Feiernden mit Kreppeln und Kaffee stärken. Wie immer werden zeitweise die Kerbborsche zu Gast sein, für ausgelassene Stimmung sorgt ein Programm mit fröhlichen Liedern und Vorträgen. Weitere Kerb-Infos im Internet: www.kerbborsche-dietzenbach.de

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Kerbborsche an der Harmonie anno 1948. Das Foto von Arthur Keim (Sechster von rechts) entstand am Kerbmontag vor dem Umzug. Außerdem ganz links mit Fahne: Hassauen; an der Gitarre: Heinz Gube; am Akkordeon: Heinz Kiefer; Heinz Laumann (Vierter von rechts); Alfred Fenchel (Dritter von rechts); Klößmann, als Mädchen verkleidet (Zweiter von rechts). Repro: cz

Quelle: Offenbach Post 28.10.2009

Bäckern und Metzgern droht tierisches Ungemach (21.10.2009)

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In eineinhalb Wochen beginnt die Kerb. Darauf eingeschworen haben sich bereits die Kerbborsche: Tim Braun, Fabian Dambowy, Niklas Fey, Jonas Kramer, Marvin Lux, Alerander Schütz, Franz Weber, Julian Weiterer und Phillip Woyke (in alphabetische Reihenfolge) Foto: p

Bäckern und Metzgern droht tierisches Ungemach

Dietzenbach (fel) * Bäcker und Metzger aufgepass! Am Samstag, 31. Oktober, sollten Konditoren und Fleischer spendenwillig sein, ansonsten könte ihnen Ungemach drohen. Wenn an diesem Tag
nämlich morgens „Zigeuner“ durch die Stadt ziehen, gefolgt von einem Bären, könnte es sein, dass sie Meister Pelz von der Leine lassen, sollten sie keine Brötchen oder Wurstsemmeln erhalten. Ganz richtig, es geht ums Frühstück. Das muss sich die als „Zigeuner“ kostümierte Gruppe an diesem Morgen erbetteln. Ältere Leser dürften bereits ahnen, um wen es sich dabei handelt: die Kerbborsche. Erstmals seit langer Zeit lässt der im vergangenen Jahr neu gegründete Kerbverein diese alle Tradition am Kerbsamstag wieder aufleben. „23 Jahre gab es das nicht mehr“, sagt  Vereinsvorsitzender Gerolf Baum. Grund genug, in diesem Jahr wieder mit dieser und anderen alten Traditionen aufzuwarten. Die „255. Dietzebächer Kirchweih mit de Kerbborsche“ beginnt am Freitag, 30. Oktober, um 16.30 Uhr mit der Aufstellung des Kerbbaumes vor der Licher Pilsstube (Frankfurter Straße 80). Um 19 Uhr folgt der Kerbgottesdienst in der evangelischen Christuskirche (Pfarrgasse 3). Gleich zwei Anlässe werden dieses Mal bei der Messe zelebriert: das Gedenken an das Kirchweihfest und eine Abschiedsfeier. Zum Gottesdienst finden sich alle zusammen, die in den letzten sechs Jahren als Kirchenvorstand die Geschicke der Gemeinde geleitet haben. Da ihre Amtsperiode sich dem Ende zuneigt, werden die Kirchenvorsteher feierlich verabschiedet. Um 21 Uhr folgt die Ansprache der Kerbborsche vor der Pilsstube. Nach dem Einholen des Frühstücks am Samstag, 31. Oktober, ab 10 Uhr, beginnt um 16 Uhr die Kerbolympiade auf dem Kerbplatz (in Höhe des Harmonieplatzes). Die Tour durch die Kerbkneipen folgt im Anschluss um 17:30 Uhr, bevor es um 22 Uhr zum Kerbabend in die Pilsstube geht. Am Sonntag, 1. November, heißt es früh aufstehen: Um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf mit den aktuellen und ehemaligen Kerbborsche. Am Montag, 2. November, folgt der tradtionelle Sängerfrühschoppen in der Gaststätte „Zur Linde“ (Darmstädter Straße). Die Kerb geht weiter am Dienstag, 3. November, mit dem erneuten Einholen des Frühstücks. Anschließend wird um Reinhard-Göpfert-Haus um 14.30 Uhr bei einer Kinder- und Seniorensingstunde gefeiert. Es folgen weitere Besuche unter anderem im P?egeheim Steinberg, ehe die Prozession um 19.45 Uhr beginnt. Den Abschluss der Kerb bildet die Grabrede mit Kerbverbrennung vom „Sabberlabbe“ ab 21.30 Uhr.

Quelle: Offenbach Post 21.10.2009

Mit Tradition und roter Schärpe durch die Stadt (29.04.2009)

 

Mit Tradition und roter Schärpe durch die Stadt

Dietzenbach – (kap) Seit 1754 wird die Kirchweihe beziehungsweise Kerb gefeiert. Der religiöse Gedanke ist mittlerweile in den Hintergrund gerückt. Dennoch bemühen sich Anhänger um das Bewahren dieser Tradition, die bereits einige Male eingeschlafen war.
Erst 2004 wurde der Brauch der „Kerbborsche“ aus dem Dornröschenschlaf geweckt.
Nun haben aktuelle und ehemalige „Kerbborsche“ den Kerbverein Dietzenbach gegründet. Bisher zählt der Verein 19 Mitglieder, schon bald sollen es jedoch mehr werden. „Wir hoffen so, die Koordination der Arbeit und die Festigung der Tradition zu erleichtern“, sagt der Mitbegründer und Vorsitzende, Gerolf Baum.
Für die Saison 2009 suchen die Aktiven noch Unterstützung. Junge Männer ab 18, die Lust auf die Kerb haben, können sich bei Gerolf Baum (0177 / 6 70 73 39) melden.
Einmal im Monat trifft sich die Gruppe in der „Licher Pilsstube“.
Zehn bis 15 „Kerbborsche“ kümmern sich jedes Jahr um Aufgaben wie Kerbbaumaufstellen, Kerbverbrennung und Kerbkuchenverkauf samt Weckruf. Während die jungen Männer früher auf der Kerb für Ruhe und Ordnung sorgten, sind sie heute für mehr Schwung und gute Stimmung auf der Kerb zuständig. „Wir treffen uns nicht, um zu saufen, sondern wollen eine Tradition wieder aufleben lassen und für Geselligkeit sorgen“, erklärt „Kerbborsch“ Nummer eins, Gerolf Baum. Wer sich die rote Schärpe überstreifen und mit anderen Jugendlichen durch die Stadt ziehen möchte, muss weder katholisch sein noch ehemalige „Kerbborsche“ in der Familie haben.

 

Quelle: Offenbach Post Online 29.4.2009

Spannung pur war angesagt (13.11.2008)

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Spannung pur war angesagt, als unter den Augen von zahlreichen Schaulustigen bei der Licher Pilsstube der Kerbbaum mit Kerbbobb von den neuen Kerbburschen Johannes Jabs, Konrad Lehr, Adrian Pavicevac, Dominik Pellmann, Manuel Sundt, Sascha Sommer, Sascha Schlitz, Milos Vranes, und Sennis Samarzija unter zusätzlicher Hilfe durch die Ehemaligen, in die Höhe gehievt wurde. Nach mehreren Anläufen wurde die Aktion dann gelungen abaeschlossen. T/F:tsk

 

Quelle: Dietzenbacher Stadtpost 13.11.2008

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