Kerbprogramm und Weckrufroute 2019


Von Burghard Wittekopf
Auf geht’s zur nachsten Fahrt! Es geht wieder rund bei der Dietzenbacher Kerb In der Altstadt. – Fotos: Dreger
DIETZENBACH – Autoscooter, Riesenrad und die bekannten Schaustellerbuden wie Büchsenwerfen, Schnüreziehen, Entchenangeln und Imbissstände dürfen bei der 262. Dietzenbacher Kerb nicht fehlen, die von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, stattfindet. Nachfolgend das Unterhaltungsprogramm.
Der Rummel ist von Freitag bis Dienstag ab 14 Uhr geöffnet; nur am Sonntag beginnt er schon um 13 Uhr. Die Kerbzentrale ist diesmal im Theater Schöne Aussichten (Harmonieplatz). Dort finden ab Donnerstag zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Feuerwehrvereinigung (Rathenaustraße) feiert die Kirchweih von Freitag bis Sonntag.
(1) Los geht es schon am DONNERSTAG‚ 27. Oktober, um 20 Uhr. Da wird die Kerb beim „Kerb-Antrink-ErzählLese-Abend“ im Thesa begrüßt (Einlass bereits ab 18.30 Uhr). Kerbbabba Reiner Wagner ist natürlich mit von der Partie.
(2) Am FREITAG, 28. Oktober, fahren die Kerbborsche Marcel Rother, Ludwig, Kerbparre David Bohlmann, Michal Jany, John Fleischer, Christian Kunz, Patrick Schmedemann, Natalio Primorac und Julian Bauer gegen 14 Uhr in den Wald und
schlagen den Kerbbaum. Um 16 Uhr wird der Baum auf dem Harmonieplatz aufgestellt. Die Kerbansprache und die Taufe der Kerbbobb erfolgt dann direkt im Anschluss gegen 20 Uhr vor dem Theater Schöne Aussichten. Danach wird bei „Disco Pur“ mit DJ Youngerman bis zum Umfallen getanzt.
Die Dietzenbacher Feuerwehr lädt ab 18 Uhr zum hessischen Abend ein. Bei Äppler und leckeren Appetithappen wie beispielsweise Schmalzbrot und Handkäs mit Musik kann man gemütlich im Zelt sitzen und eine schöne Zeit verbringen.
(3) Quer durch die Stadt ziehen die Kerbborschen am SAMSTAG, 29. Oktober, ab 11 Uhr. Dabei holen sie ihr Frühstück bei den Bäckern und Metzgern. Die Feuerwehr öffnet das Kerbzelt um 15 Uhr, die Helfer kredenzen Kaffee und Kuchen. Ab 18 Uhr darf dann getrunken werden, denn die Kerbborsche gehen auf ihre Kneipentour und hoffen, wie immer, auf freie Bewirtung. Ab 20 Uhr folgt Musik satt: Im Theater Schöne Aussichten gibt es „Kerb live“ mit Wirefire, Kerbbabba Reiner, Gratisprobe und DJ Youngerman. Die Freiwillige Feuerwehr feiert die Zeltdisco mit DJ Whitestar und DJ Marco Rome. Natürlich mit Cocktailstand und Chili con Carne.
(4) Am SONNTAG, 30. Oktober, heißt es, früh aufstehen: Schon um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf. Die Kerbborsche ziehen mit Bär und Bärenführerin durch die Stadt. Dieses Jahr geht’s an der Ecke Frankfurter Straße/Feldstraße los. Der Weg führt über die FeldStraße, Wiesenstraße, Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und erneut in die Wiesenstraße bis zum Hinterwald. Dort machen die Kerbborsche kehrt und marschieren den Weg über die Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und Auestraße zurück. Am Wappenkreisel geht es in die Darmstädter Straße und durch Borngasse‚ Bergstraße, Rathenaustraße, Bahnhofstraße, Schäfergasse einmal um den Kerbplatz herum zurück zur Harmonie.
Die Feuerwehr öffnet ihr Zelt ab 14 Uhr. Hier sind Kaf- fee und Kuchen sowie Spezialitäten vom Grill zu haben. Ab 15 Uhr folgt dann das Kerbtreiben im Theater Schöne Aussichten, und abends ab 18 Uhr steht das traditionelle Heringsessen an – dieses ]ahr mit „Foxtrott Disco“.
(5) Den Rudelsingsang mit Tom Jet gibt’s am MONTAG, 31. Oktober, ab 20 Uhr, ebenfalls in der Kerbzentrale.
(6) Der Kinder- und Familientag steht am DIENSTAG, 1. November, auf dem Programm. Die Fahrgeschäfte bieten dann Tickets zum halben Preis. Das dramatische Finale besteht um 19 Uhr aus der Grabrede mit anschließender Kerbverbrennung.
Den von vielen Gästen heiß ersehnten Abschluss der Kerb bildet der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde (Pfarrgasse). Ab 19 Uhr lädt die evangelische Gemeinde dazu ein. Hier können sich die Feiernden noch einmal stärken.
Wie immer werden auch die Altkerbborsche vorbeischauen – und zwar gegen 20.30 Uhr. Die Betreiber von Autoscooter, Riesenrad und Co. hoffen auf viele Besucher und möglichst regenfreies Wetter.
Quelle: Offenbach Post 25.10.2016

„Wem ist die Kerb? Unser! „: Im Theater „Schöne Aussichten“ haben die Mitglieder des Kerbvereins einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender ist und bleibt Peter Maul, der bisherige Pressewart Uwe Schmedemann ist nun sein Stellvertreter. – Foto: p
DIETZENBACH – In 39 Wochen ist in der Altstadt Kerb. Das ist natürlich noch eine ganze Weile hin – aber Spaß macht der bis auf die Sekunde herunterzählende Kerb-Countdown „im Internet (www.kerbverein-dietzenbach.de) trotzdem. Aktueller ist die Nachricht, dass der Kerbverein bei seiner Mitgliederversammlung in der Kerbzentrale, dem Theater „Schöne Aussichten“, einen neuen Vorstand gewählt hat: Einstimmig bestätigten die Mitglieder Peter Maul als Vorsitzenden und wählten Uwe Schmedemann als dessen Stellvertreter. Marion Ravensberger, bis dato stellvertretende Vorsitzende, hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet, um jüngeren Mitgliedern den Weg in den Vorstand zu ermöglichen, wie die neu gewählte Pressewartin Lisa Sundt mitteilt. Dennis Samarzija sitzt als Kassenwart, Michael Hain als Beisitzer im neuen Vorstand. Sie alle leiten die Geschicke des Vereins für die nächsten zwei Jahre. Mit dabei ist auch Bürgermeister Jürgen Rogg. Als neuer Revisor sagte er seine Hilfe und tatkräftige Unterstützung zu, damit die Kerb-Tradition weiterleben und weitergegeben werden kann. – nl
Quelle: Offenbach Post 2.3.2015

GRUPPENBILD mit Bopp und Baumschmuck. In Dietzenbach wurde am vergangenen Wochenende die 255. Kerb gefeiert. Zu Hauptdarstellern der feucht-fröhlichen Tage mit viel Gesang, Geselligkeit und guter Laune avancierten die Kerbborsche, die ihr „Hauptquartier“ in der Licher-Pilsstube an der Frankfurter Straße bezogen hatten und von dort des Öfteren Richtung Altstadt ausschwärmten. Auch ins Gemeindehaus der Protestanten, wo der finale „Kerbschobbe“ serviert wurde. Mit den alljährlich im Herbst wiederkehrenden Kerbgebräuchen wird an die Weihe der Christuskirche erinnert. Am 27. Oktober 1754 konnte das barocke Gotteshaus seiner Bestimmung übergeben werden. Heute, 255 Jahre später, präsentiert es sich in seinem Erscheinungsbild im Wesentlichen unverändert. (köf/DZ-Foto: Schürrlein)
Quelle: Dreieich Zeitung 6.11.2009
Dietzenbach (tsk) – Was wäre Dietzenbach ohne seine Kerb? Was wäre die Kerb ohne Kerbborsche? Was wären die Kerbborsche ohne die Dietzenbacher Bürger, die den Ulk mitmachen und ihnen beim Frühstück einholen nachgeben, ohne dass der „Bär“ zum Einsatz kommen muss… Die 255. Dietzenbacher Kerbweih begann am Freitag mit dem traditionellen Aufstellen des Kerbbaums vor der Licher Pilsstube. Wie jedes Jahr versammelten sich viele Schaulustige, um bei dem lustigen Treiben dabei zu sein. Danach folgten der Kerbgottesdienst in der evangelischen Christuskirche und die Ansprache der Kerbborsche vor der Licher Pilsstube. Am Samstag waren die diesjährigen Kerbborsche Julian Weiterer, Philip Stephan Woyke, Alexander Schütz, Niklas Fey, Tomas Kramer, Marvin Lux, Franz Weber, Fabian Dambowy und Tim Braun wieder fleißig unterwegs. Frühstück einholen, Kerbolympiade, Tour durch Kerbkneipen, Kerbabend in der Pilsstube. Da muss man schon einige Kondition mitbringen, dann am Sonntag ging es dann munter weiter: Weckruf, Kerbkuchenverkauf. Dann montags der Sängerfrühschoppen in der Linde, erneutes Einholen des Frühstücks am Dienstag. Bis der „Sabberlabbe“ am Abend verbrand und die Grabrede gehalten wurde und der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde stattfand, hieß es noch das Göpfert-Haus, das DRK-Pflegeheim und das Betreute Wohnen in Steinberg besuchen. Kerbborsche zu sein, heiß einen Fulltime-Job zu haben, mindestens für die gut vier Kerbtage im Jahr. Entspannter konnten es da die Kerbbesucher angehen, die entweder die Zeltkerb der Feuerwehr-Vereinigung besuchten, oder die Dietzenbacher Kerbweih in der Altstadt. Hier sah man versonnen kleine Kinder Karrussel und größere Kinder Kettenkarussel und Riesenrad fahren. Autoscooter waren im Dauerbetrieb. Magenbrot, Jahrmarkts-Lebkuchenherzen, Zuckerwatte, Paprikawürstchen, Nierenspieß, Crepes, Glühwein, und ein zünftiges Bier, für jeden Geschmack war etwas dabei. Doch am Dienstagabend hieß es nach der Kerbverbrennung endgültig von der diesjährigen Kerb abschied nehmen. Was soll’s, die närrische Zeit steht uns bevor und die nächste Kerb kommt bestimmt!

Ausdauer, Humor und Teamgeist bewiesen die diesjährigen Kerbborsche. Hier im Bild kurz vor dem Aufstellen des Kerbbaums.

Wie sich so ein Kerbbobb anfühlt, will der gegebenenfalls Kerbborsche-Nachwuchs möglichst frühzeitig ganz genau wissen und geht vorsichtig auf Tuchfühlung… Text/Fotos (3): Kammermeier
Quelle: Dietzenbach Stadtpost 05.11.2009