Zum Hauptinhalt springen

Weniger Besucher und dennoch ein voller Erfolg (05.11.2009)

OP051109a 1

Da brennt er nun, der arme Bursch‘:  Mit dem lodernen Ende von Kerbpuppe „Sabberlabbe“ fand die 255. Dietzenbacher Kerb ihr gewohnt tränenreiches Ende. Foto: Towae

Weniger Besucher und dennoch ein voller Erfolg

Kerb mit Finanzplus und reichlich Tränen zu Ende gegangen

Dietzenbach (fel) * „Anstrengend wars, aber sehr. sehr schön.“ Phillip Woyke vom Kerbverein zieht eine positive Bilanz der 255. Dietzenbacher Kerb, die am Dienstagabend mit der Verbrennung von „Sabberlabbe“ ihr vorprogrammiertes tragisches Ende gefunden hat. Entsprechend seien sehr viele Tränen geflossen, so Woyke. Doch nicht nur das lodernde Aus der Kerbpuppe – und damit des  langen Kerbwochenende – sorgte für Trübsal. Auch die Nachricht, dass zum Leidwesen aller nach fast drei Jahrzehnten im nächsten Jahr nicht mehr in der Licher Pilsstube gefeiert werden kann, trübt bereits jetzt den Ausblick auf die nächste Kerb. Man sei dennoch guten Mutes, versicherte Woyke, und plane für die nächste Auflage eine noch attraktivere Kirchweih: „Wir müssen die Kerb auch für Besucher der umliegenden Ortschaften noch interessanter machen.“ So habe es diesmal trotz ausgelassener Stimmung doch immer wieder an der Besucherresonanz gemangelt, „obwohl das Wetter eigentlich ganz gut mitgespielt hat“. Berichte, dass unter anderem Samstagnachmittag nicht viel losgewesen sei rund um den Harmornieplatz, musste der Kerbverein bestätigen. Dafür sei es anders als in manchen Vorjahren dieses Mal – mit Ausnahme einiger verbaler Auseinandersetzungen – zu keinen gewaltsamen Übergriffen seitens unerwünschter Kerbbesucher gekommen. Auf großes Interesse stieß die Überraschungsparty in der Pilsstube am Samstagabend. Dort war unangekündigt und als Dankeschön für die Kerbeltern eine Liveband aufgetreten und hatte für reichlich gute Laune gesorgt. Insgesamt habe sich die Kerb auch finanziell gelohnt: „Wir haben noch 1000 Euro aus unserem Etat übrig“, teilte Woyke mit. Viele Geschäfte hätten beim Frühstückeinholen am Samstagmorgen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Geld gespendet. Auch den Kerbborsche hat alles so gut gefallen, dass sie im nächsten Jahr geschlossen weitermachen wollen.

 

Quelle: Offenbach Post 05.11.2009

 

Bilder der Dietzenbacher Kerb (OP Online 5.11.2009)

1239414835-kerb-besucher-wedic5ylt09

55325571-kerb-besucher-kk09

88966981-kerb-besucher-ks09

138022239-kerb-besucher-wedic5yo509

702672561-kerb-besucher-g77aNPP2409

806757862-kerb-besucher-g77aNPP1z09

826612798-kerb-besucher-2zSd9Cofk09

1010001427-kerb-besucher-g77aNPP1609

1378932014-kerb-besucher-g77aNPP0m09

1491744180-kerb-besucher-ja09

1659702985-kerb-besucher-kk09

1827618927-kerb-besucher-ko09

2009344583-kerb-besucher-j509

2036821543-kerb-besucher-g77aNPP2F09

Vom Fest der Kirchweih (31.10.2009)

Vom Fest der Kirchweih

Wann genau ist Kerb in Dietzenbach?

Dietzenbach (cz) * Alle Jahre wieder, wenn der Oktober kommt, gibt es sowohl in Dietzenbach als auch in Offenthal Diskussionen darüber, wann eigentlich Kerb ist, warum oftmals die Termine zusammenfallen und warum gelegentlich nicht. Heimatforscher Heinz Hang kennt die schon seit Jahrhunderten gehandhabte Regelung. Sie besagt: „Simon Judea (28.Oktober) legt die Offenthaler Kirchweih“. Kerb in Offenthal ist also immer am ersten Sonntag nach dem 28. Oktober. Der Kerb-Termin in Dietzenbach wird von der Einweihung der wiedererstellten Kirche am 27. Oktober 1754 bestimmt, das heißt, sie findet immer am ersten Sonntag nach dem 27. Oktober statt. Das hat zur Folge, dass Offenthal und Dietzenbach meistens am selben Tag Kerb feiern; nur wenn der 28. Oktober ein Sonntag ist, feiert allein Dietzenbach Kerb. Von 1950 bis 2001 fiel der 28. Oktober insgesamt neunmal auf einen Sonntag, an dem nur in Dietzenbach Kirchweih (Kerb) gefeiert wurde: 1951, 1956, 1962, 1973, 1979, 1984, 1990, 2001 und 2007. Die wechselnden Abstände zwischen den Kerb-Sonntagen kommen Hang zufolge durch die Schaltjahre zustande.

> Wer noch Kerbkuchen für den morgrigen Weckruf der Dietzenbacher Kerbborschen spenden möchte, sollte diesen am heutigen Samstag zwischen 10 und 15 Uhr beim Kerbparre Julian Weiterer (Bahnhofstraße 77) abgeben.

OP311009 1

Mit vereinter Manneskraft haben die Kerbborschen gestern den Kerbbaum herangeschaft. Nach mehreren Anläufen gelang es schließlich auch, das imponierende  Exemplar vor der Licher Pilsstube aufzustellen. Foto: Reichelt

Quelle: Offenbach Post 31.10.2009

In der Altstadt ist buchstäblich der Bär los (30.10.2009)

OP301009 1

„Sabberlabbe“ heißt die Kerbpuppe, die (von links) Jonas Kramer, Julian Weiterer, Phillip Stephan Woyke und Marwin Lux (knieend) gebastelt haben. Foto: p

In der Altstadt ist buchstäblich der Bär los

Heute beginnt die Kerb / Kuchenspenden für Weckruf

Dietzenbach (cz) * Heute beginnt sie, die 255. Dietzenbacher Kerb. Zunächst mit dem Rummel zwischen Harmonieplatz und Dietrich-Bonhoefer-Schule ab 14 Uhr, dann stellen die Kerbborschen den Kerbbaum auf. Wie gewohnt vor ihrem „Hauptquartier“ Licher Pilsstube (Frankfurter Straße) um 16:30 Uhr. Daran schließen sich der Kerbgoltesdienst in der Christuskirche (Darmstädter Straße) um 19 Uhr und die Kerbrede des Kerbpfarrers Julian Weiterer vor der Pilsstube um 21 Uhr an. Auch bei der Feuerwehrvereinigung (Rathenaustraße) wird ab 19 Uhr gefeiert. Am morgigen Samstag lassen die Kerbborschen eine alte Tradition wieder aufleben. Ab 10 Uhr suchen sie die Dietzenbacher Metzger und Bäcker als „Zigeuner“ auf und sammeln Essensspenden. Wer sich zurückhält, muss damit rechnen, dass der mitgeführte „Bär“ losgelassen wird. Auch die übrigen Einzelhändler sollten sich an diesem Tag nicht in Sicherheit wiegen, teilen die Kerbborschen mit. Geändert haben sich Zeit und Ort der Kerbolympiade, die morgen in der „Grotte“ (Rathenaustraße) Um 15.30 Uhr startet. Für den Weckruf mit Kuchenverkauf am Sonntag ab 9Uhr würden sich die Kerbborschen noch über süße Spenden freuen. Wer Riwwel-, Äbbel- und Käskuche stiften möchte, kann diese am morgigen Samstag zwischen 10 und 15 Uhr beim Kerbparre Julian Weiterer (Bahnhofstraße 77) abgeben.

Quelle: Offenbach Post 30.10.2009

Feiermarathon mit viel Traditionellem (30.10.2009)

255. Dietzebächer Kerb

Feiermarathon mit viel Traditionellem

Dietzenbach (DZ/hs) – Ein fünftägiger, feucht-fröhlicher Feiermarathon steht den Bewohnern der Kreisstadt bevor, wenn am heutigen Freitag (30.) die 255. Dietzebächer Kerb beginnt. Bis einschließlich Dienstag (3. November) geht’s an verschiedenen
Orten rund, wobei die neun „Kerbborsche“ die „Licher-Pilsstube“ an der Frankfurter Straße als „Kerbhauptquartier“ in Beschlag nehmen werden. Vor selbiger wird heute gegen 16.30 Uhr zunächst der Kerbbaum aufgestellt und für 21 Uhr ist die „Kerbredd“ terminiert. Am Samstag (31.) lassen die „Schärpenträger“ zunächst ab 10 Uhr eine alte Tradition wiederauferstehen, indem sie als „Zigeuner“ in örtlichen Geschäften das „Kerbfrühstück“ einholen. Geschäftsinhaber, die sich dabei knauserig zeigen, müssen laut Ankündigung damit rechnen, „dass der mitgeführte ‚Bär‘ losgelassen wird“. Es wird also empfohlen, sich kooperativ zu verhalten. Ab 15.30 Uhr steigt im Lokal „Zur Grotte“ die „Kerbolympiade“ und ab 22 Uhr in der „Licher-Pilsstube“ der Kerbabend. Am Sonntag (1. November) ist ab 9 Uhr das beliebte Zeremoniell „Weckruf und Kuchenverkauf in der Altstadt“ angesagt. Für Letzteres erbitten die „Kerbborsche“ Kuchenspenden, die am Samstag von 10 bis 15 Uhr bei „Kerbparre“ Julian Weiterer, Bahnhofstraße 77, abgegeben werden können. Für Montag (2.) wird ab 10 Uhr ein Sänger-Frühschoppen in der „Linde“, Darmstädter Straße, angekündigt, und am Dienstag (3.) steht um 19.45 Uhr eine Prozession von der „Licher-Pilsstube“  zum Domizil der Christuskirchen-Gerneinde auf dem Programm, wo bereits um 19 Uhr der „Kerbschobbe“ beginnt. Als obligatorisches Finale fungiert dann ab 21.30 Uhr die Kerb-Grabrede vor der „Licher-Pilsstube“. Neben dem offiziellen Programm der „Kerbborsche“ baut auch die Feuerwehr-Vereinigung am Feuerwehrmuseum, Rathenaustraße, wieder ein Zelt auf, in dem es hoch hergehen soll, Dieses öffnet erstmals schon am Freitag von 19 bis 24 Uhr seine Pforten (dafür fällt der Montag weg), am Samstag ist von 15 bis 24 und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr „Schobbeschicht“. Schließlich geht am Sonntag von 17 bis 20 Uhr in der Gaststätte „Zum Hügeleck“, Rathenaustraße 4, ein „Tanztee“ über die Bühne, der von Norbert „Bolle“ Keim (Keyboard und Gitarre) musikalisch umrahmt wird.

 

Quelle: Dreieich Zeitung 30.10.2009

Rummel und Weckruf (28.10.2009)

Rummel und Weckruf

Die 255. Kerb lockt von Freitag bis Dienstag in die Dietzenbacher Altstadt

Dietzenbach (cz) * Lust auf Riesenrad, Autoskooter und Kettenkarussell? Die Dietzenbacher Kerb in der Altstadt von Freitag, 30. Oktober, bis Dienstag, 3. November, machts möglich. Der Rummel zwischen Harmonieplatz und Dietrich-Bonhoeffer-Schule ist täglich ab 14 Uhr geöffnet. Am Dienstag ist wieder Familientag mit halben Fahrpreisen auf allen Karussells sowie Sonderangeboten an den Vergnügung-, Verkaufs- und lmbissständen. 18 Schaustellergeschäfte sind mit dabei. Und was wäre die 255, Dietzebächer Kirchweih ohne Kerbborsche? Tim Braun, Fabian Dambowy, Niklas Fey, Jonas Kramer, Marvin Lux, Alexander Schütz, Franz Weber, Julian Weiterer und Phillip Woyke stellen am Freitag um 16.30 Uhr den Kerbbaum vor der Licher Pilsstube (Frankfurter Straße 80) auf. Um 19 Uhr folgt der Kerbgottesdienst in der Christuskirche (Darmstädter Straße), um 21 Uhr die Ansprache vor der Pilsstube. Am Samstag lassen die Kerbborsche eine alle Tradition wieder  aufleben. Sie ziehen durch die Stadt, gefolgt von einem „Bären“, und erbitten sich zum Frühstück bei Bäckern und Metzgern Brötchen oder Wurstsemmeln. Um 16 Uhr dann die Kerbolympiade auf dem Kerbplatz (in Höhe des Harmonieplalzes), Am Sonntag heißt es früh aufstehen: Um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf mit den aktuellen und ehemaligen Kerbborschen. Weiter geht es am Dienstag mit dem erneuten Einholen des Frühstücks. Anschließend wird im Reinhard-Göpfert-Haus (Weiherstraße 24) um 14.30 Uhr bei einer Kinderund Seniorensingstunde gefeiert. Es  folgen weitere Besuche unter anderem im Pflegeheim Steinberg, ehe die Prozession um 19.45 Uhr beginnt. Den dramatischen Abschluss der Kerb bildet die Grabrede mit Verbrennung der Kerbbobb „Sabberlabbe“ ab 21.30 Uhr. Zum ersten Mal öffnet die Feuerwehrvereinigung schon Freitagabends (19 Uhr) ihr Zelt am Feuerwehrmuseum (Rathenaustraße) für Besucher. Dafür wird am Kerbmontag nicht mehr geöffnet. Am Samstag wird ab 15 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr gefeiert. Im gut beheizten Zelt erhalten die Besucher neben Getränken, Gyros mit Krautsalat, Brat- und  Rindswürsten sowie Pommes auch reichlich Kuchen. Die Chorgemeinschaft Germania-Frohsinn trifft sich am Montag um 10 Uhr zum traditionellen Kerbschoppe im Wirtshaus „Zur Linde“ (Darmstädter Straße). Der Arbeitergesangverein „Vorwärts“ lädt seine Mitglieder und Freunde ebenfalls für Montag zum Frühschoppen ein. Er beginnt um 11 Uhr in der TG-Gaststätte „La Grande“  auf dem Wingertsberg. Der FC-Stammtisch kommt zum Kerbantrinken am Freitag ab 19.30 Uhr im Vereinshaus (Offenthaler Straße) zusammen. Der Dietzenbacher Musiker Norbert „Bolle“ Keim  (Keyboard, Gitarre und Gesang) spielt am Kerbsonntag von 17 bis 20 Uhr zum Tanztee in der Gaststätte „Zum Hügeleck“ (Rathenaustraße 4) auf. Den von vielen Gästen heiß ersehnten Abschluss der Dietzenbacher Kerb bildet auch in diesem Jahr der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde (Pfarrgasse). Für Dienstag ab 19 Uhr lädt die evangelische Gemeinde zu deftigem Essen mit Hackbraten und Fleischwurst sowie allerlei Getränken ein. Zu später Stunde können sich die Feiernden mit Kreppeln und Kaffee stärken. Wie immer werden zeitweise die Kerbborsche zu Gast sein, für ausgelassene Stimmung sorgt ein Programm mit fröhlichen Liedern und Vorträgen. Weitere Kerb-Infos im Internet: www.kerbborsche-dietzenbach.de

OP281009 1
Kerbborsche an der Harmonie anno 1948. Das Foto von Arthur Keim (Sechster von rechts) entstand am Kerbmontag vor dem Umzug. Außerdem ganz links mit Fahne: Hassauen; an der Gitarre: Heinz Gube; am Akkordeon: Heinz Kiefer; Heinz Laumann (Vierter von rechts); Alfred Fenchel (Dritter von rechts); Klößmann, als Mädchen verkleidet (Zweiter von rechts). Repro: cz

Quelle: Offenbach Post 28.10.2009

Bäckern und Metzgern droht tierisches Ungemach (21.10.2009)

OP211009 1

In eineinhalb Wochen beginnt die Kerb. Darauf eingeschworen haben sich bereits die Kerbborsche: Tim Braun, Fabian Dambowy, Niklas Fey, Jonas Kramer, Marvin Lux, Alerander Schütz, Franz Weber, Julian Weiterer und Phillip Woyke (in alphabetische Reihenfolge) Foto: p

Bäckern und Metzgern droht tierisches Ungemach

Dietzenbach (fel) * Bäcker und Metzger aufgepass! Am Samstag, 31. Oktober, sollten Konditoren und Fleischer spendenwillig sein, ansonsten könte ihnen Ungemach drohen. Wenn an diesem Tag
nämlich morgens „Zigeuner“ durch die Stadt ziehen, gefolgt von einem Bären, könnte es sein, dass sie Meister Pelz von der Leine lassen, sollten sie keine Brötchen oder Wurstsemmeln erhalten. Ganz richtig, es geht ums Frühstück. Das muss sich die als „Zigeuner“ kostümierte Gruppe an diesem Morgen erbetteln. Ältere Leser dürften bereits ahnen, um wen es sich dabei handelt: die Kerbborsche. Erstmals seit langer Zeit lässt der im vergangenen Jahr neu gegründete Kerbverein diese alle Tradition am Kerbsamstag wieder aufleben. „23 Jahre gab es das nicht mehr“, sagt  Vereinsvorsitzender Gerolf Baum. Grund genug, in diesem Jahr wieder mit dieser und anderen alten Traditionen aufzuwarten. Die „255. Dietzebächer Kirchweih mit de Kerbborsche“ beginnt am Freitag, 30. Oktober, um 16.30 Uhr mit der Aufstellung des Kerbbaumes vor der Licher Pilsstube (Frankfurter Straße 80). Um 19 Uhr folgt der Kerbgottesdienst in der evangelischen Christuskirche (Pfarrgasse 3). Gleich zwei Anlässe werden dieses Mal bei der Messe zelebriert: das Gedenken an das Kirchweihfest und eine Abschiedsfeier. Zum Gottesdienst finden sich alle zusammen, die in den letzten sechs Jahren als Kirchenvorstand die Geschicke der Gemeinde geleitet haben. Da ihre Amtsperiode sich dem Ende zuneigt, werden die Kirchenvorsteher feierlich verabschiedet. Um 21 Uhr folgt die Ansprache der Kerbborsche vor der Pilsstube. Nach dem Einholen des Frühstücks am Samstag, 31. Oktober, ab 10 Uhr, beginnt um 16 Uhr die Kerbolympiade auf dem Kerbplatz (in Höhe des Harmonieplatzes). Die Tour durch die Kerbkneipen folgt im Anschluss um 17:30 Uhr, bevor es um 22 Uhr zum Kerbabend in die Pilsstube geht. Am Sonntag, 1. November, heißt es früh aufstehen: Um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf mit den aktuellen und ehemaligen Kerbborsche. Am Montag, 2. November, folgt der tradtionelle Sängerfrühschoppen in der Gaststätte „Zur Linde“ (Darmstädter Straße). Die Kerb geht weiter am Dienstag, 3. November, mit dem erneuten Einholen des Frühstücks. Anschließend wird um Reinhard-Göpfert-Haus um 14.30 Uhr bei einer Kinder- und Seniorensingstunde gefeiert. Es folgen weitere Besuche unter anderem im P?egeheim Steinberg, ehe die Prozession um 19.45 Uhr beginnt. Den Abschluss der Kerb bildet die Grabrede mit Kerbverbrennung vom „Sabberlabbe“ ab 21.30 Uhr.

Quelle: Offenbach Post 21.10.2009

Mit Tradition und roter Schärpe durch die Stadt (29.04.2009)

 

Mit Tradition und roter Schärpe durch die Stadt

Dietzenbach – (kap) Seit 1754 wird die Kirchweihe beziehungsweise Kerb gefeiert. Der religiöse Gedanke ist mittlerweile in den Hintergrund gerückt. Dennoch bemühen sich Anhänger um das Bewahren dieser Tradition, die bereits einige Male eingeschlafen war.
Erst 2004 wurde der Brauch der „Kerbborsche“ aus dem Dornröschenschlaf geweckt.
Nun haben aktuelle und ehemalige „Kerbborsche“ den Kerbverein Dietzenbach gegründet. Bisher zählt der Verein 19 Mitglieder, schon bald sollen es jedoch mehr werden. „Wir hoffen so, die Koordination der Arbeit und die Festigung der Tradition zu erleichtern“, sagt der Mitbegründer und Vorsitzende, Gerolf Baum.
Für die Saison 2009 suchen die Aktiven noch Unterstützung. Junge Männer ab 18, die Lust auf die Kerb haben, können sich bei Gerolf Baum (0177 / 6 70 73 39) melden.
Einmal im Monat trifft sich die Gruppe in der „Licher Pilsstube“.
Zehn bis 15 „Kerbborsche“ kümmern sich jedes Jahr um Aufgaben wie Kerbbaumaufstellen, Kerbverbrennung und Kerbkuchenverkauf samt Weckruf. Während die jungen Männer früher auf der Kerb für Ruhe und Ordnung sorgten, sind sie heute für mehr Schwung und gute Stimmung auf der Kerb zuständig. „Wir treffen uns nicht, um zu saufen, sondern wollen eine Tradition wieder aufleben lassen und für Geselligkeit sorgen“, erklärt „Kerbborsch“ Nummer eins, Gerolf Baum. Wer sich die rote Schärpe überstreifen und mit anderen Jugendlichen durch die Stadt ziehen möchte, muss weder katholisch sein noch ehemalige „Kerbborsche“ in der Familie haben.

 

Quelle: Offenbach Post Online 29.4.2009

Spannung pur war angesagt (13.11.2008)

SP131108 1

Spannung pur war angesagt, als unter den Augen von zahlreichen Schaulustigen bei der Licher Pilsstube der Kerbbaum mit Kerbbobb von den neuen Kerbburschen Johannes Jabs, Konrad Lehr, Adrian Pavicevac, Dominik Pellmann, Manuel Sundt, Sascha Sommer, Sascha Schlitz, Milos Vranes, und Sennis Samarzija unter zusätzlicher Hilfe durch die Ehemaligen, in die Höhe gehievt wurde. Nach mehreren Anläufen wurde die Aktion dann gelungen abaeschlossen. T/F:tsk

 

Quelle: Dietzenbacher Stadtpost 13.11.2008

Gute Stimmung, weniger Besuch (6.11.2008)

 

Gute Stimmung, weniger Besuch

Kerbpublikum dieses Jahr zögerlicher

Dietzenbach (nl) * Die Kerb ist tot, es lebe die Kerb! Vielleicht mag es am doch eher kalten Wetter gelegen haben, dass an diesem Kerbwochenende nicht ganz su viel Publikum in der Altstadt anzutreffen war wie in vorherigen Jahren. „Es hätten ruhig ein paar Leute mehr sein können“, bestätigt Gerolf Baum Kerbborsch von 2005, der die Aktivitäten mitorganisiert und koordiniert. Der Stimmung habe das jedoch keinen Abbruch getan, bilanzierte Baum gestern.  „Die war gut wie eh und je.“ Und er persönlich habe es auch „ganz wunderbar“ gefunden, dass es wieder iiial ein Riesenrad in der Altstadt gab, seit fast 30 Jahren, seit dem Jahr 1979, zum ersten Mal wieder. Ob nun Kerbansprache oder Weckruf, der Sängerfrühschoppen im Wirtshaus „Zur Linde“ oder der Besuch im Göpfert-Haus: Die Veranstaltungen der Kerbborschen „waren eigentlich alle ganz gut besucht“, sagt Baum. So auch zum Abschluß der Kerb am Dienstagabend, als vor der Licher Pilsstube an der Frankfurter Straße der „Jammerlabbe“ verbrannt wurde. Doch während hier die Zeichen auf Abschied standen, haben die Organisatoren ihre Augen schon wieder in die Zukunft gerichtet. Denn ebenfalls am Dienstagabend konnten auch schon fünf Kerbborschen für die Kerb 2009 getauft werden, sagt Baum. „Gut wären zwar schon so um die zehn“, meint er, „doch as kann sich ja noch geben.“ In dem Jahr, in dem er selbst die rote Schärpe auf weißem Hemd trug, seien sie zunächst auch nur zu fünft gewesen, als die Kerb dan allerdings stieg, hatten sich doch elf junge Männer zusammengefunden. Für 2009, verrät Baum, planen die Organisatoren, einen Verein zu gründen.

OP061108 1

Fünf Tage war sie alt, die Kerb, da war auch schon wieder Schluss. Am Dienstagabend wurde der „Jammerlabbe“ verbrannt.

Foto: Towae

 

Quelle: Offenbach Post 06.11.2008

Lokalmatadore zogen lärmend durch Stadt (3.11.2008)

 

Lokalmatadore zogen lärmend durch Stadt

Traditioneller Weckruf der Kerbborschen blieb am Sonntagmorgen nicht aus / Lösegeldverhandlung für Bobb im Gange

von Matthias Towae

Dietzenbach – Tradidtion verpflichtet – um Punkt 9 Uhr am frühen Sonntagmorgen standen die Kerbborschen (wieder) auf der Matte, um ihren Weckruf durch die Straßenzüge Dietzenbachs schallen zu lassen. Aschfahler Teint der Neunerbande aufgrund niedrig dosiertem Schlaf hin oder her: Der Startschuss für diesen fiel wie eh und je an der Gärtnerei Hartmann, Zieleinlauf war an der Licher Pilsstube. Trotz mehr oder minder durchwachter Nacht, die Platzhirsche der diesjährigen Kerb ließen sich ihre Müdigkeit nicht anmerken. Tapfer schhriehen sie mit heißerem Geröhre, um für sich und ihr Treiben zu werben. Unterstützt durch zwie Ordnungsbeamte, die sich mit ihren Fahrzeugen zur Sicherheit der Beteiligten an den Kopf und das Ende der rund 40-köpfigen Trosses setzten, schritten die Lokalmatadore laut lärmend und singend ihr Revier in einem Zickzackkurs ab; dröhnend-laute Musik inklusive. Die Aufmerksamkeit wurde ihnen sehr früh zuteil, wenn auch gemunkelt wurde, dass der traditionelle Verkauf des Kerbkuchens im Vergleich zum Vorjahr eher schleppend verlief. „Wollen wir es aufs Wetter schieben. Es ist kalt und die Leute haben keine Lust, vor die Tür zu treten“, versicherte man sich gegenseitig und ließ sich durch diese Widrigkeit nicht unterkriegen. Hin und wieder mussten Zwischenstopps eingelegt weren, da so mancher Anwohner für die Verköstigung der Burschen das Passende bereithielt und mit ihnen einen Schwatz halten wollte. Sauberes, wießes Hemd, dunkle Hose und dazu eine rote, diagonal am Körper verlaufende Binde mit der Aufschrift „Kerbborsch 2008“  zeichnen die Burschen optisch aus. Das Gesamterscheinungsbild wird durch ein charmantes Lächeln abgerundet. Sie sind stets zu Scherzen aufgelegt, haben ein offenes Ohr für „Jedermanns“ Belang und Wunsch sowie zudem stets einen kessen Spruch auf der Zunge parat. Schwer wog der der Umstand, dass die diesjährige „Kerbbobb“, namens „Jammerlabbe“, von den Altvorderen in den frühen Morgenstunden entführt wurde. Diese jedoch war zum Greifen nah – mit Argusaugen bewacht von den älteren Kerbburschen-Semestern, lag er im Anhänger und sah „erschrocken unerschrocken“ ob seiner Entführung und dem ihm drohenden Schicksal aus. die Lösegeldverhandlungen seien im Gange, damit er – der Jammerlabbe – pünktlich zum Kerbende durch seine Erschaffer dahingerafft werden kann.

OP031108I 1

Weißes Hemd, dunkle Hose und eine rote, diagonal am Körper verlaufende Binde mit der Aufschrift „Kerbborsch 2008“ zeichnen die Jungs optisch aus. Die Bobb „Jammerlabbe“ wurde entführt und lag bewacht auf dem Anhänger.

OP031108I 2

Fotos: Towae

Quelle: Offenbach Post 03.11.2008

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.