Unser Frank ist von uns gegangen
Frank ist gestern im Alter von nur 31 Jahren von uns gegangen.

Frank Vieweg – Kerbborsch 2005 und 2006
Wir Kerbborsche und der Kerbverein
werden Dich niemals vergessen!
Dietzenbach, den 8.10.2016

Frank Vieweg – Kerbborsch 2005 und 2006
Wir Kerbborsche und der Kerbverein
werden Dich niemals vergessen!
Dietzenbach, den 8.10.2016
Wem war die Kerb? Unser! Nach der feierlichen Abschlussrede vor der Kerbzentrale in der Dietzenbacher Altstadt ging die Prozession mit Fackeln Richtung Feuerwehrmuseum. Als letzte Amtshandlung der Kerbborschen blieb noch die Verbrennung der Bobb, und damit die Beerdigung „Ihrer“ Kerb. Gemeinsam, und etwas traurig über das Ende der Kirchweih, zündeten alle mit ihren Fackeln die Bobb an, und sangen im Feuerschein ein letztes Mal das Kerblied. Die Hüte wurden für die Zeremonie abgenommen und vor das Herz gehalten. Von nun an dürfen sie auch nicht mehr aufgesetzt werden, so will es die Tradition.
Text/Foto: Dreger
Der Kerbschoppen war einer der wichtigsten Termine für die Kerbborschen. Für die traditionellen Einladung in das Gemeindehaus der evangelischen Christuskirche, auf deren Einweihung im Jahre 1754 das Fest der Kerb zurück geht, bedankten sich die Borschen samt Gefolge mit dem Kerblied, das viele der anwesenden Gäste fehlerfrei mitsingen konnten. Pfarrer Manfred Senft freute sich über den Besuch und mischte sich für das Erinnerungsfoto mitten unter die Borschen. Nachkerb feiert der Kerbverein Dietzenbacham Samstag, 14. November, ab 19 Uhr mit den Kerbborschen im Vereinsheim des Schutz- und Gebrauchshundevereins Dietzenbach an der Offenthaler Straße. Alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins sowie alle übrigen lnteressierten sind zu der Veranstaltung willkommen. Text/Foto: Dreger
Quelle: Stadtpost Dietzenbach 12.11.2015
Motto – „De Deiwel im Kopp“
Kerbbobb – Kevin allein am Baum
Kerbparre – Markus Neumann „Parre Muggetell“ und David Bohlmann „Parre Witchhill“
Bembelträger – Tobias Jungermann
Fahnenträger – Adrian Joseph
Kassenwart – Markus Neumann
Kerbborsche – Tobias Jungermann, Michal Jany, Patrick Schmedemann, Marc Späth, Adrian Joseph, Natalio Primorac, Julian Bauer und Matthias Schmidt
Kerbvadder – Reiner Wagner
Gefolge – Tanja Köhler – Zischeunerin, Jasmin Schmidt – Domptöse und Daniela Garben- Der Bär
Ehrenkerbborsch – Bernd Eifinger
Kerbkantor – Gerolf Baum
Jahrgangspulli – Bembel: grün mit weißer Schrift
Die Kerbansprache:
Die Grabrede und Verbrennung
Presse:
Bilder:
Bilder vom Weihnachtsschoppen 2015
Bilder Nachkerb 2015
Bilder 2015
Bilder von Götzenhainer Kerb 2015
Bilder vom Faschingsumzug 2015
Bilder vom Trinkbornfest 2015Was war noch los:
261. Dietzenbacher Kirchweih lockte wieder Besucherscharen an

Das Kinderkarussell gehörte wieder zu den Attraktionen für die jüngsten Kerbbesucher.
Foto: Dreger
Dietzenbach (sd) -— Es ist Kerbfreitag, die Kerbborschen sind im Wald und suchen sich ihre Fichte aus. Alles lauft nach Plan. Um 16 Uhr kommt der knapp 14 Meter hohe Kerbbaum am Feuerwehrmuseum an. Es fehlt noch der Kranz, und natürlich die Bobb, die in diesem Jahr auf einem blauen Stuhl thront. Als beides am Stamm befestigt ist, wird es laut. Das Kommando „Alle Mann hoch“ hallt durch die Straße. Die diesjährigen Borschen, und viele ihrer Vorgänger aus vergangenen Jahren, heben den Koloss auf ihre Schultern und dann mit Stangen und Seilen langsam in die Senkrechte. Ein riesen Jubel bei den Zuschauern, als der Baum steht.
Bis zur offiziellen Ansprache sind noch ein paar Stunden Zeit. Zeit um über die Kerb zu schlendern, oder zum ausruhen. Schließlich werden die nächsten fünf Tage hart für die zehn Borschen und ihr Gefolge. Nach Einbruch der Dunkelheit ertönt vor der Kerbzentrale, dem Theater Schöne Aussichten am Harmonieplatz, die Fanfare. Ein großer Menschenauflauf wartet auf die Borschen. Dann, endlich, die Türen öffnen sich und es geht los. Zehn „Kerbborsche“, unter ihnen die beiden „Kerbparre“ Markus alias „Muggetell“ und David alias „Witchhill“ treten vor die Menge. Selbstverständlich mit ihrem Gefolge, dem Bär samt „Domteuse“ und „Zischeunerin“. Diese waren traditionell bis eben noch geheim, ebenso wie der Name der Bobb. Passend zu seinem „Job“ haben ihn die Borsche „Kevin allein am Baum“ getauft.
Das Vorstellen der Akteure, die Begrüßung der Ehrengäste, wie dem Kerbvadder, dem Vereinsvorstand und den Ehrenkerbborschen läuft genauso problemlos, wie das „auf die Leiter steigen“ mit anschließendem Gläserschmeißen. Dazwischen immer wieder Trinksprüche und – das darf nicht fehlen – das Kerblied. „Wem ist die Kerb? – Unser!“ schallt es durch die Dunkelheit. Unter tosendem Beifall ist damit die 261. Kirchweih offiziell eröffnet.
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„Wem ist die Kerb? – Unser!“
![]() Romaissa fand die Schiffschaukel am tollsten, Amir den Autoscooter. Bei der Frage was am leckersten schmeckt, waren sich die beiden aber absolut einig: Zuckerwatte. Foto: Dreger |
![]() Beim Weckruf durch die Stadt mit Kerbkuchenverkauf war ein Stopp vor dem Haus von Arthur Keim (2. von rechts) Pflicht. Er war 1948 bei der ersten Kerb nach dem Krieg Kerbborsch und freute sich über ein Ständchen und natürlich ein Stück Kerbkuchen. Foto: Dreger |
Quelle: Stadtpost Dietzenbach 05.11.2015
Jahrgang wahrt die Tradition, verliert aber kurzfristig seine Fahne
02.11.15 – 03:01

Jede Menge Schärpen: Bei der Kerberöffnung am Freitagabend sind Gerolf Baum (Zweiter von links) zum Ehrenkantor und Bernd Eifinger zum Ehrenkerbborsch ernannt worden.
© sdr
Dietzenbach – „Fünf Tage soll er über uns wachen, damit wir nicht zu viele Dummheiten machen.“ Im Publikum machen sich Gelächter und Stimmen breit, die just an jenen „nicht zu vielen Dummheiten“ zweifeln. Von Sonja Drücke
„Er kann’s ja zumindest versuchen“, relativiert einer der Kerbparre daraufhin. Die Rede ist von der Kerbbobb, die die Kerbborsche am ersten Kerbtag an den Kerbbaum gehängt haben.
Deren Name soll dann auch nicht mehr länger geheim bleiben: „Kevin allein am Baum.“ Begonnen hatte die traditionelle Kerbansprache am Freitagabend auf dem Harmonieplatz zunächst mit einem erheiternden Gebet und dem Trinkspruch „Kamerad, schenk ein! / Es muss einmal getrunken sein!“, woraufhin sofort die Verschlüsse der Bierflaschen aufploppten. Ein „Zitat“ aus der Bibel folgte: „Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war wüst und öde. Und Finsternis lag auf der Urflut. Und der Himbeergeist schwebte über dem Wasser.“ Ab dieser Stelle ging es mit abstrusen Abwandlungen des Originaltextes weiter.

DJ Youngerman gestaltete die Rocknacht und Disco-Party.
© sdr
Auch bei der Vorstellung der Kerbborsche ließen die Redner ihrer Kreativität freien Lauf. Niemand wurde verschont: „Marc Späth macht seinem Namen alle Ehr – bis er kommt, ist der erste Stiefel leer“, hieß es etwa. Oder auch: „Adrian Joseph ist unser Sepp. Der hat jetzt beide Knie schepp.“ Daraufhin fragte sich niemand mehr, warum der Fahnenträger wohl im Rollstuhl sitzt. Auch die zwei Kerbparre bekamen ihre Vorstellung: „Witchhill“ alias David Bohlmann wurde nach seiner Heimat benannt, dem Hexenberg. Und Markus Neumann trägt den Spitznamen „Muggetell“, denn er ist musikalisch und im Schützenverein aktiv. Außerdem wurden einige Ehrenämter vergeben: Gerolf Baum etwa wurde zum Kerbkantor und Bernd Eifinger zum Ehrenkerbborsch ernannt, während Bürgermeister Jürgen Rogg, Ehrenkerbborsch 2009, noch eine Urkunde nachgereicht bekam.
Am Ende der Ansprache blickten die Redner noch kurz auf das Jahr zurück: Beim Faschingsumzug hatten die Kerbborsche in orangefarbenen Roben die Mülltonnen geschoben, beim Trinkbornfest waren sie „ausverkauft recht schnell / Nächstes Jahr machen wir mehr, gell?“. Nach einem Spruch „hoch oben“ auf der Leiter, dem Zerscheppern von Glas und dem Kerblied ging die Kerb für die Zehn mit ihrem Gefolge dann so richtig los: im Theater Schöne Aussichten spielte DJ Youngerman. Beim Einholen des Frühstücks am nächsten Morgen schafften es viele Kerbborschen nicht pünktlich aus dem Bett. Am Ende aber waren sie vollzählig, reichhaltig gestärkt und gut für den zweiten Tag gerüstet. Doch bis zum Samstagmittag hatten sie schon einige Verluste zu verzeichnen: Der Bembel, die Fahne samt Fahnenträger und die Kerbbobb wurden geklaut! Davon konnten sich die Kerbborsche aber alles bis auf „Kevin allein am Baum“, wiederholen.
Abends machten sie sich zu einer Kneipentour auf, von der aus es am späten Abend zur Party im Feuerwehrzelt ging. Auch die hatte zahlreich Besucher angelockt. Im Theater Schöne Aussichten sorgte DJ Youngerman erneut für musikalische Unterhaltung, und am Sonntagmorgen liefen die Kerbborsche zu ihrem traditionellen Weckruf mit Kuchenverkauf auf, bei dem sie hartnäckig vor einigen Häusern brüllten, bis jemand herauskam. Ziel der Kerbborsche ist es, die Kameradschaft, den Zusammenhalt und die Tradition zu bewahren, wie sie sagen, außerdem viel zu singen und natürlich, nicht noch einmal ihre Sachen zu verlieren…
Die Kerb in der Altstadt öffnet heute und morgen, Dienstag (Familientag), um 14 Uhr.
Quelle: op-online.de 2.11.2015
Ditzebäscher Kerb: Traditionspflege

IN FEIERLAUNE, teuflisch gut drauf: So präsentieren sich die Kerbborsche auf einem Plakat, das auf den Dietzenbacher Volksfest-Klassiker einstimmt. Alljährlich im Herbst wird an die Weihe der evangelischen Kirche im Ortskern (27. Oktober 1754) erinnert. Das Foto zeigt in der hinteren Reihe, von links: Tobias Jungermann, Michal Jany, Patrick Schmedemann, Marc Späth, Natalio Primorac, Julian Bauer und Matthias Schmidt. Unten, von links: Markus Neumann, Adrian Joseph und David Bohlmann. (Foto: p)
DIETZENBACH. Alle Jahre wieder: Wenn das Wetter Ende Oktober/Anfang November zumeist grau und schmuddelig daherkommt, denken sich traditionsbewusste Bewohner der Kreisstadt: „Das juckt uns doch nicht…“ Und so wird die Ditzebäscher Kerb in Erinnerung an die Weihe der evangelischen Kirche im Ortskern (27. Oktober 1754) noch immer mit allerlei traditionellen Zutaten gefeiert.
Karussells und Zuckerwatte am Harmonieplatz, Kuchenverkauf am Sonntag, Kerbschoppen im Gemeindehaus: Zumindest ein wenig vom Brauchtum, das einst zu Dietzenbacher Dorfzeiten während der Feiertage im Herbst mit viel Tamtam zelebriert wurde, konnte in die Gegenwart der 35.000-Einwohner-Kommune hinübergerettet werden.
Und siehe da: In diesem Jahr, beim Stelldichein mit der Kennziffer 2015, das vom 30. Oktober bis 3. November über die Bühne geht, stehen sogar Kerbborsche (ein rundes Dutzend) in den Startlöchern, die den Schwof in vollen Zügen genießen und zum Mitfeiern animieren möchten.
Angeführt werden die Jungs von „Kerbvadder“ Reiner Wagner. Der Schauspieler stellt sein am Harmonieplatz gelegenes Theater „Schöne Aussichten“ als zentrale Anlaufstation für das bunte Treiben zur Verfügung. Nachfolgend eine Übersicht über zentrale Veranstaltungen und Aktivitäten, die das Kirchweihfest zu bieten hat.
Freitag, 30. Oktober:
* 16.30 Uhr: Kerbbaum-Aufstellen am Feuerwehrmuseum an der Rathenaustraße
* 20 Uhr: Kerbansprache auf dem Harmonieplatz
* ab 20.30 Uhr: Kerb-Rocknacht mit D] Youngerman im Theater „Schöne Aussichten“ (TheSA)
Samstag, 31. Oktober:
* ab 20 Uhr: Zeltdisco am Feuerwehrmuseum
* ebenfalls ab 20 Uhr: KerbDiscoparty mit D] Youngerman im TheSA
Sonntag, 1. November:
* ab 9.45 Uhr: „Weckruf“ mit Kerbkuchenverkauf; die Kerbborsche ziehen durch die Altstadt und das Westend
* ab 17 Uhr: Kerbtanztee mit Norbert Keim im TheSA
Montag, 2. November:
* ab 17 Uhr: Heringsessen im TheSA
Dienstag, 3. November:
* „Kindertag“ auf dem Kerbplatz (Harmonieplatz)
* ab 19 Uhr: Kerbschoppe im evangelischen Gemeindehaus, Pfarrgasse 3
* ab 20 Uhr: Kerbbeerdigung mit Fackelzug vom TheSA zum Feuerwehrmuseum
(kö)
Quelle: Dreieich Post 29.10.2015
261. Kirchweih startet morgen

Die Weckrufroute der Kerbborsche am 1. November. Foto: p
Dietzenbach (sd) — Am morgigen Freitag, 30. Oktober, ist es soweit, die 261. Dietzenbacher Kerb beginnt. Dann locken wieder Fahrgeschäfte genauso wie Stände mit Süßem oder Herzhaftem.
Nachmittags wird gegen 16.30 Uhr der Kerbbaum vor dem Feuerwehrmuseum in der Rathenaustraße aufgestellt, auf dem, hoch oben, die Kerbbobb ihren Platz einnimmt. Abends um 20 Uhr gibt es dann die Ansprache auf dem Harmonieplatz. Der Kerbbetrieb beginnt dann täglich ab 14, am Sonntag bereits ab 13 Uhr. Zwischen Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Feuerwehrmuseum und Harmonieplatz kann man dann immer wieder den Kerbborschen begegnen, die beispielsweise am Samstag, samt Gefolge, ihr Frühstück einholen. Abends geht es dann auf „Kneiptour“, bevor die Truppe sonntags ab 9:45 Uhr ihren traditionellen Weckruf mit Kerbkuchenverkauf, vom Westend bis in die Altstadt begeht. An allen Tagen ist Party angesagt. Freitags ab 20.30 Uhr lädt das Thesa zur „Rocknacht“ mit D] Youngerman ein. Samstags muss man sich zwischen der Kerb-Disco-Party im Thesa, und der Zeltdisco beim Feuerwehrmuseum entscheiden — oder man pendelt. Der Kerbtanztee, mit Norbert „Bolle“ Keim, und das traditionelle Heringsessen starten sonntags, beziehungsweise montags jeweils um 17 Uhr, ebenfalls in der Kerbzentrale am Harmonieplatz.
Dienstags ist Familientag, mit ermäßigten Fahrpreisen, bis abends, ab etwa 20 Uhr die Kerbbeerdigung begangen wird. Mit Fackelzug zum Feuerwehrmuseum, und anschließender Kerbverbrennung findet die Kirchweih dann wieder ihren Ausklang in der Kerbzentrale, dem Theater Schöne Aussichten
Quelle: Stadtpost Dietzenbach 29.10.2015