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In der Altstadt geht’s rund (27.10.2016)

262. Dietzenbacher Kerb bietet buntes Programm

20161027_stadtpostdietzenbach_1_001Für die Dietzenbacher Kerbfans hat das Warten ein Ende. Die 262. Dietzenbacher Kerb beginnt und bietet großen und kleinen Kerbbesuchern von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, an sechs Tagen in der Altstadt wieder ein buntes Programm.
Foto: Dreger

Dietzenbach (red) – Für die Dietzenbacher Kerbfans hat das Warten ein Ende. Die 262. Dietzenbacher Kerb beginnt und bietet großen und kleinen Kerbbesuchern von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, an sechs Tagen in der Altstadt wieder ein buntes Programm. Wie gewohnt dürfen Autoscooter, Riesenrad und die bekannten Schaustellerbuden wie Büchsenwerfen, Schnüreziehen, Entchenangeln und Imbissstände dürfen bei der 262. Dietzenbacher Kerb nicht fehlen, die von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, stattfindet. Der Rummel ist von Freitag bis Dienstag ab 14 Uhr geöffnet; nur am Sonntag beginnt er schon um 13 Uhr. Die Kerbzentrale ist diesmal im Theater Schöne Aussichten am Harmonieplatz, wo ab Donnerstag zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Die Feuerwehrvereinigung feiert ihre Zeltkerb von Freitag bis Sonntag am Feuerwehrmuseum in der Rathenaustraße.
Los geht es schon am Donnerstag, 27. Oktober, um 20 Uhr. Da wird die Kerb beim „Kerb-Antrink-Erzähl-Lese-Abend“ im Thesa begrüßt (Einlass bereits ab 18.30 Uhr). Kerbbabba Reiner Wagner ist natürlich mit von der Partie.
Am Freitag, 28. Oktober, fahren die Kerbborsche Marcel Rother, Ludwig, Kerbparre David Bohlmann‚ Michal Jany, John Fleischer, Christian Kunz, Patrick Schmedemann, Natalio Primorac und Julian Bauer gegen 14 Uhr in den Wald und schlagen den  Kerbbaum. Um 16 Uhr wird der Baum auf dem Harmonieplatz aufgestellt. Die Kerbansprache und die Taufe der Kerbbobb erfolgt dann direkt im Anschluss gegen 20 Uhr vor dem Theater Schöne Aussichten. Danach wird bei „Disco Pur“ mit DJ Youngerman bis
zum Umfallen getanzt.

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Quelle: Stadtpost Dietzenbach 27.10.2016

„Kerbzentrale“ im Theater (26.10.2016)

DIETZENBACH. Alle Jahre wieder: Wenn der Herbstwind weht und die Blätter fallen, trotzen die Dietzenbacher dem oft grau-trüben Wetter und erinnern mit der Kerb an die Weihe der evangelischen Christuskirche: Ein Festakt, der am 27. Oktober 1754 zelebriert wurde. Vom 28. Oktober bis zum 1. November erstreckt sich der Kirchweih-Reigen des Jahres 2016. Vom Kerbbaum-Aufstellen am Harmonieplatz am Freitag (ab 16 Uhr) über den „Weckruf“ mit Kerbkuchenverkauf am Sonntag (ab 9 Uhr) bis hin zur Kerbverbrennung am Dienstag (ab 19 Uhr) hat das Volksfest mit Rummelplatz-Charakter wieder eine Reihe traditioneller Termine und Rituale zu bieten.
Als „Kerbzentrale“ fungiert in diesem Jahr das Theater „Schöne Aussichten“. Dort, auf der Kleinkunstbühne am Harmonieplatz, wird während der Festtage an jedem Abend ein Live-Programm geboten. Dazu zählt beispielsweise ein Konzert mit der Band „Wirefire“‚ das am Samstag um 20 Uhr beginnt. Weitere Informationen im Internet: www.kerbverein-dietzenbach.de. (kö)

Quelle: Dreieich Zeitung 26.10.2016

Sechs tolle Tage in der Altstadt (25.10.2016)

Entchenangeln, Büchsenwerfen, Karussellfahren und vieles mehr: Program der 262. Dietzenbacher Kirchweih

Von Burghard Wittekopf

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Auf geht’s zur nachsten Fahrt! Es geht wieder rund bei der Dietzenbacher Kerb In der Altstadt. – Fotos: Dreger

DIETZENBACH – Autoscooter, Riesenrad und die bekannten Schaustellerbuden wie Büchsenwerfen, Schnüreziehen, Entchenangeln und Imbissstände dürfen bei der 262. Dietzenbacher Kerb nicht fehlen, die von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, stattfindet. Nachfolgend das Unterhaltungsprogramm.

Der Rummel ist von Freitag bis Dienstag ab 14 Uhr geöffnet; nur am Sonntag beginnt er schon um 13 Uhr. Die Kerbzentrale ist diesmal im Theater Schöne Aussichten (Harmonieplatz). Dort finden ab Donnerstag zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Feuerwehrvereinigung (Rathenaustraße) feiert die Kirchweih von Freitag bis Sonntag.

(1) Los geht es schon am DONNERSTAG‚ 27. Oktober, um 20 Uhr. Da wird die Kerb beim „Kerb-Antrink-ErzählLese-Abend“ im Thesa begrüßt (Einlass bereits ab 18.30 Uhr). Kerbbabba Reiner Wagner ist natürlich mit von der Partie.

(2) Am FREITAG, 28. Oktober, fahren die Kerbborsche Marcel Rother, Ludwig, Kerbparre David Bohlmann, Michal Jany, John Fleischer, Christian Kunz, Patrick Schmedemann, Natalio Primorac und Julian Bauer gegen 14 Uhr in den Wald und
schlagen den Kerbbaum. Um 16 Uhr wird der Baum auf dem Harmonieplatz aufgestellt. Die Kerbansprache und die Taufe der Kerbbobb erfolgt dann direkt im Anschluss gegen 20 Uhr vor dem Theater Schöne Aussichten. Danach wird bei „Disco Pur“ mit DJ Youngerman bis zum Umfallen getanzt.
Die Dietzenbacher Feuerwehr lädt ab 18 Uhr zum hessischen Abend ein. Bei Äppler und leckeren Appetithappen wie beispielsweise Schmalzbrot und Handkäs mit Musik kann man gemütlich im Zelt sitzen und eine schöne Zeit verbringen.

(3) Quer durch die Stadt ziehen die Kerbborschen am SAMSTAG, 29. Oktober, ab 11 Uhr. Dabei holen sie ihr Frühstück bei den Bäckern und Metzgern. Die Feuerwehr öffnet das Kerbzelt um 15 Uhr, die Helfer kredenzen Kaffee und Kuchen. Ab 18 Uhr darf dann getrunken werden, denn die Kerbborsche gehen auf ihre Kneipentour und hoffen, wie immer, auf freie Bewirtung. Ab 20 Uhr folgt Musik satt: Im Theater Schöne Aussichten gibt es „Kerb live“ mit Wirefire, Kerbbabba Reiner, Gratisprobe und DJ Youngerman. Die Freiwillige Feuerwehr feiert die Zeltdisco mit DJ Whitestar und DJ Marco Rome. Natürlich mit Cocktailstand und Chili con Carne.

(4) Am SONNTAG, 30. Oktober, heißt es, früh aufstehen: Schon um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf. Die Kerbborsche ziehen mit Bär und Bärenführerin durch die Stadt. Dieses Jahr geht’s an der Ecke Frankfurter Straße/Feldstraße los. Der Weg führt über die FeldStraße, Wiesenstraße, Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und erneut in die Wiesenstraße bis zum Hinterwald. Dort machen die Kerbborsche kehrt und marschieren den Weg über die Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und Auestraße zurück. Am Wappenkreisel geht es in die Darmstädter Straße und durch Borngasse‚ Bergstraße, Rathenaustraße, Bahnhofstraße, Schäfergasse einmal um den Kerbplatz herum zurück zur Harmonie.
Die Feuerwehr öffnet ihr Zelt ab 14 Uhr. Hier sind Kaf- fee und Kuchen sowie Spezialitäten vom Grill zu haben. Ab 15 Uhr folgt dann das Kerbtreiben im Theater Schöne Aussichten, und abends ab 18 Uhr steht das traditionelle Heringsessen an – dieses ]ahr mit „Foxtrott Disco“.

(5) Den Rudelsingsang mit Tom Jet gibt’s am MONTAG, 31. Oktober, ab 20 Uhr, ebenfalls in der Kerbzentrale.

(6) Der Kinder- und Familientag steht am DIENSTAG, 1. November, auf dem Programm. Die Fahrgeschäfte bieten dann Tickets zum halben Preis. Das dramatische Finale besteht um 19 Uhr aus der Grabrede mit anschließender Kerbverbrennung.
Den von vielen Gästen heiß ersehnten Abschluss der Kerb bildet der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde (Pfarrgasse). Ab 19 Uhr lädt die evangelische Gemeinde dazu ein. Hier können sich die Feiernden noch einmal stärken.
Wie immer werden auch die Altkerbborsche vorbeischauen – und zwar gegen 20.30 Uhr. Die Betreiber von Autoscooter, Riesenrad und Co. hoffen auf viele Besucher und möglichst regenfreies Wetter.

Kerborschen Steckbrief

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Quelle: Offenbach Post 25.10.2016

Regional Spezial – Verkaufsoffener Sonntag zur Dietzenbacher Kerb (27.10.2016)

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Verkaufsoffener Sonntag zur Dietzenbacher Kerb

Am 30. Oktober haben die Geschäfte von 12 bis 18 Uhr geöffnet

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Sechs Tage lang wird von Donnerstag bis Dienstag, 27. Oktober bis 1. November, die 262. Dietzebäscher Kerb in der Altstadt gefeiert. Die Kerbzentrale ist im Theater Schöne Aussichten am Harmonieplatz, die Feuerwehr feiert ihre Zeltkerb von Freitag bis Sonntag am Feuerwehrmuseum in der Rathenaustraße. Die Fahrgeschäfte und Imbissbuden haben von Freitag bis Dienstag ab 14 Uhr geöffnet, am Sonntag bereits ab 13 Uhr. Und am Sonntag können die Dietzenbacher ihren Kerbbummel in der Altstadt sogar mit einem ganz entspannten Einkauf verbinden, denn viele Fachgeschäfte haben an diesem verkaufsoffenen Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet und präsentieren tolle Angebote und viele Überraschungen in einem ganz besonderen Ambiente. Bereits am Samstag, 29.Oktober, wird es in den Räumen der Praxis von Claudia Kloß, Schmidtstraße 3, von 10 bis 14 Uhr einen Flohmarkt rund ums Kind geben. Die Standgebühr beträgt fünf Euro pro Tisch und einen Kuchen, Aufbau ist ab 9 Uhr. Kontakt: 0151 58506014.  Foto: sd

Das Programm auf einen Blick

Donnerstag, 27. Oktober
20 Uhr: Kerb—Antrink-Erzähl—Lese—Abend im Theater Schöne Aussichten (Einlass ab 18.30 Uhr)

Freitag, 28. Oktober
14 Uhr: Kerbbaumschlagen im Wald
16 Uhr: Aufstellen des Kerbbaums auf dem Harmonieplatz
18 Uhr: Hessischer Abend der Feuerwehr im Kerbzelt i “ Restaurant
20 Uhr: Kerbansprache und Taufe der Kerbbobb vor dem Theater Schöne Aussichten, anschließend „Disco Pur“ mit DJ Youngerman

Samstag, 29. Oktober
11 Uhr: die Kerbborsche ziehen durch die Stadt und holen ihr Frühstück ein
15 Uhr: Kaffee und Kuchen im Kerbzelt
18 Uhr: Kneipentour der Kerbborsche
20 Uhr: „Kerb live“ im Theater Schöne Ausschten mit Wirefire, Kerbbabba Reiner, Gratisprobe und DJ Youngerman e . ‘ j Gänse- und
20 Uhr: Zeltdisco der Feuerwehr mit D Whitestar und D Marco Rome

Sonntag, 30. Oktober
9 Uhr: Die Kerbborsche ziehen zum Weckruf und Kerbkucheverkauf durch Dietzenbach
12-18 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag
14 Uhr: Kaffee und Kuchen im Kerbzelt sowie Spezialitäten vom Grill
15 Uhr: Kerbtreiben im Theater Schöne Aussichten
18 Uhr: Heringsessen mit „Foxtrott Disco“ im Theater Schöne Aussichten

Montag, 31, Oktober
20 Uhr: Heringsessen und Rudelsingsang mit Tom Jet im Theater Schöne Aussichten

Dienstag, 1. November
Kinder- und Familientag der Schausteller auf dem Kerbplatz
19 Uhr: Grabrede mit anschließender Kerbverbrennung im Theater Schöne Aussichten
19 Uhr: Kerbschoppe im Gemeindehaus der evangelischen Christusgemeinde, Pfarrgasse‚ zum Abschluss der Kerb

 

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Quelle: Stadtpost Dietzenbach 27.10.2016

Jetzt welken wieder alle Blätter und fallen ab… (24.10.2016)

… uff die 262. Kerb

Von Burghard Wittekopf

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Die Kerb versprach schon immer viel Spaß. Dieses Foto von 1950 zeigt Georg Heusel mit tochter Erika (links) und Sohn Peter auf dem Harmonieplatz. *Foto Dombrowski

DIETZENBACH * Es gibt sie also doch noch: Ganze Kerle, stark mutig, Schwiegersöhne, von denen Muttis träumen: die „Kerbborsche“. Und endlich ist es wieder soweit: Vom 28. Oktober bis 1. November wird in Dietzenbach die Kerb gefeiert – und das
bereits zum 262. Mal, wie Peter Maul, der Vorsitzende des Dietzenbacher Kerbvereins zu berichten weiß. Dann erklingt wieder das Kerblied mit der markanten Zeile: „Es welken alle Blätter, sie fallen alle ab, uff die Kerb.“
Alles begann im Oktober 1754. Goethe feierte gerade seinen fünften Geburtstag und die Dietzenbacher hatten ihre Ernte erfolgreich eingefahren. Das Erntedankfest stand vor der Tür, und die „Leute“ wollten sich nach der harten Arbeit auch vergnügen. Deswegen feierte man das Erntedankfest erstmals zusammen mit der Kirchweih (Kirmes), die Kerb war geboren.
Diese „Fest der Feste“ war immer etwas für das ganze Dorf. Es wird seitdem stets am letzten Sonntag im Oktober – oder auch ersten Novembersonntag – zum Gedenken an die Kirchweih gefeiert. Der Termin nach der Ernte war natürlich wirtschaftlich gut für die Kerb, denn die Bauern, die sonst wenig Geld übrig hatten, verdienten durch den Verkauf ihrer Ernte Geld, das sie auf der Kerb ausgeben konnten. Der Begriff „Kerbgeld“ wurde geboren.
Das ganze Dorf war dann auf den Beinen. Jung und Alt freuten sich schon wochenlang auf die Kerb. Häuse, Höfe und Ställe wurden gereinigt, vielleicht sogar neu getrichen. Dächer wurden repariert, Scheiben erneuert und die Stuben herausgeputzt. Die Frauen nähten Kerbkleider, und der Bub bekam vielleicht einen neuen Anzug. Metzger führten den Kerbochsen, der mit einem Kerbkranz geschmückt war, durch die Gassen und nahmen Fleischbestellungen für die Kerbfeier auf.
Und die Bäcker backen den Kerbkuchen. Berühmt war der Dietzenbacher „Riwwelkuche“. Alle Kerbgäste erhielten ihren Kerbkuchen, und wer nicht da war dem wurde er zugeschickt. Die Karussells, Schaubuden, Süßigkeiten- und Spielsachenbuden wurden – so wie heute auch noch – am Eingang der Schäfergasse zwischen dem damaligen Gasthaus „Krone“ und der Metzgerei Altmannsberger augfestellt.
Die Tradition der Kerbburschen wird auch heute noch gepflegt. Das ist die Aufgabe des Dietzenbacher Kerbvereins. Und wie früher auch, werden die Vorbereitungen bereits viele Wochen vorher getroffen. „Kerbborsch ist eine sehr schöne Arbeit, uns es gibt immer viel zu tun“, sagt Maul.
20161024offenbachpost_03Über ein halbes halbes Jahrhundert hat dieses Foto auf dem Buckel. Es zeigt das Kerbtreiben auf dem Harmonieplatz 1963. *Foto: p

20161024offenbachpost_02Mit Musik geht alles besser: Dietzenbacher Kerbborsche an der Harmonie im Jahre 1948 – am Montag vor dem Kerbumzug. *Foto Keim

Sehr früh trifft sich die „Kerbgesellchaft“ in ihrer Stammwirtschaft (heute Kerbzentrale) und bespricht den Ablauf vor und während der Kerb. „Kerbzentrale ist wie schon im vergangenen Jahr das Thesa am Harmonieplatz“, sagt Reiner Wagner.
„Da geht es jeden Taqg richtig ab. Tanzen, Disco, DJs, Rundelsingsang. Jeden Tag mehrere Veranstaltungen. Und es ist immer offen“, erzählt der Dietzenbacher Schauspieler und Entertainer. „Wie letztes Jahr bin ich der Kerbvadder, und Kerbmutter ist Marion Ravensberger.“ „Wir fahren alle mit dem Zug eines befreundeten Bauern aus Hainburg in den Wald und schlagen den Kerbbaum“, sagt Maul. „Und der wird dann auf dem Harmonieplatz aufgestellt“. Der Kranz für den Kerbbaum werde wie früher kunstvoll aus Selleriekraut gewunden: „Wir fahren alle nach Nieder-Erlenbach, ernten den Sellerie und binden den Kranz natürlich selbst. Der Sellerie wird dann freilich in der Kerbsupp verarbeitet.“ Abends gebe es in der Kerbzentrale die Kerbansprache und Musik.
„Auf die Kneiptour am Samstag freue ich mich besonders. Da gehen wir durch die Kneipen, und viele Wirte geben einen aus“, so Maul. „Am Sonntag ist dann wie immer der Weckruf mit Kerbkucheverkauf. Da ziehen wir mit dem Wagen durch Dietzenbach, und jeder kann unseren guten Kuchen kaufen“, sagt Maul. Montags sei traditionell das Heringsessen. Am Dienstag ist die Kerb vorbei, sie wird „begroawe“. „Wir sprechen die Grabrede und sind traurig“, sagt Maul. Danach kommt die Kerbverbrennung. Eine kleine Neuerung verrät Maul noch: „Der Kerbvadder heißt dieses Jahr Kerbbabba. Das steht auch auch auf der Schärpe drauf.“
-> Ein detailierter Bericht über die Kerb-Veranstaltungen vom 28. Oktober bis 1. November folgt in der nächsten Ausgabe.

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Fast 100 Jahre al ist dieses Foto, das die Kerbborsche anno 1918 (Jahrgang 1901) zeigt. *Foto Berz

 

Quelle: Offenbach Post 24.10.2016

Bobbe ist „einfach rattenscharf“ (17.10.2016)

Vorbereitungen der Kerbborschen für das 262. Kirchweihfest laufen auf Hochtouren

Von Vanessa Kokoschka
20161017_offenbachpost_001Die Kerbborschen präsentieren ihren Bobbe. – Foto: vk

DIETZENBACH – „Wem ist die Kerb? Unser!“ Der traditionsreiche Schlachtruf ertönt bald wieder in der Dietzenbacher Altstadt. Unter dem diesjährigen Motto „Einfach rattenscharf“ machen die Kerbborschen zusammen mit der Dompteuse des Bären und der Zigeunerin das 262. Kirchweihfest unsicher. Vom Harmonieplatz über die Landwehrstraße bis hin zur Dietrich-Bonhoeffer-Schule reihen sich ab der Eröffnung am Freitag, 28. Oktober, Fahrgeschäfte und Essensstände aneinander.
Damit dem Start der Kerb nichts im Wege steht, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren: „Wir arbeiten seit etwa einem Jahr auf die Kerb hin“, sagt Kerbparre David Bohhnann. Einen der wichtigsten Bestandteile des Festes erledigten die Kerbborschen allerdings im Handumdrehen: den Bau des Bobbe. Nach etwa anderthalb Stunden thront der fertige Bobbe auf einem Gartenstuhl, umgeben von Strohballen und Kerb-Flagge.  „Wir haben einen Maleranzug mit Stroh aufgefüllt und obendrüber noch die Klamotten angezogen“, erklärt Bohlmann. Das Ergebnis kaum sich sehen lassen: Ein schwarzes Sakko mit rotem Hemd und einer bunt bedruckten Krawatte umspannt den Oberkörper des Bobben. Das Erscheinungsbild komplettieren eine Jeans und eine Maske des britischen Widerstandskämpfers Guy Fawkes‚ auch bekannt aus dem Spielfilm „V wie Vendetta“.
Der Öffentlichkeit wird der  Bobbe beim Kerbauflakt am Freitagabend, 28. Oktober, vorgestellt: „Dann verraten wir auch den Namen, den wir uns ausgedacht haben“, verspricht Bohlmann. Genauso turbulent, wie die Kerb beginnt, sollen auch die Tage danach werden: „Am Samstagabend folgt der typische Kneipenrundgang und am Sonntagmorgen der Weckruf mit dem Kerbkuchenverkauf“, zählt Kerbvereinsvorsitzender Peter Maul auf. Montag, 31. Oktober, steht Rudelsingsang in der Kerbzentrale „Theater Schöne Aussichten“ (Harmonieplatz), an, bevor am Dienstag, 1. November, die letzte Stunde des Bobbe bei der Kerbbeerdigung schlägt.

Quelle: Offenbach Post 17.10.2016

„Gute Musik, gute Leute, gute Stimmung“ (13.10.2016)

20161013_001_dietzenbachstadtpostMit Maßkrügen prosteten sich die Gäste – viele davon stilecht in Dirndl und Lederhosen – an den blau-weiß gedeckten Tischen zu.
Foto: Kammermeier

 

Oktoberfest beim Verein für Schutz- und Gebrauchshunde

„Gute Musik, gute Leute, gute Stimmung“

Dietzenbach (tsk) — Wenn der Verein für Schutzund Gebrauchshunde an der Offenthaler Straße zum Oktoberfest lädt, dann finden sich schnell viele Gäste, die sich mit schickem Dirndl oder fescher Lederhose ausstaffiert im Vereinsheim einfinden und sich auf die Gaudi freuen, die sie dort erwartet.
Zwar nicht mit Schrammelmusik‚ aber doch ganz nach bayerischer Fasson versorgte Erwin Echternach die lustige Gesellschaft, die an den rustikalen Holztischen und Bänken Platz genommen hatten.
Vereinschef Klaus Weber sah man auch immer wieder mit einer Haxe oder ein paar Krügen mit frisch gezapftem Bier zu den Tischen flitzen, um seine Gäste kulinarisch zu versorgen. Den Mitgliedern des Kerbvereines brachte er höchstpersönlich einen Stiefel mit Bier an ihren Tisch.
In der Küche wurde Obatzda, Weißwürste und gefüllte Weißwurstpralinen zubereitet. Hinter der Theke hatten die Vereinsmitglieder alle Hände voll zu tun, um die durstigen Mäuler mit dem Fassbier zu versorgen. Den Fassbieranstich hatte Peter
Maul, Vorsitzender des Kerbvereins, zu Beginn der Veranstaltung vorgenommen.
Der „Schneewalzer“ löste eine Schunkelrunde aus. Hin und wieder sah man jemand sich am Schuhplattlern versuchen. Gesungen wurde auch. Und dass es viel Spaß machen kann, einen Radi an einer Maschine selbst zu schneiden, bewies die spezielle Rettich-Schneidemaschine, die immer wieder herum gereicht wurde. Marcel Rother gehört zu den aktuellen Kerbbursehen und war mit dem Kerbverein zu der Veranstaltung gekommen. Das Fest fand er „Cool!“, auch sei es einfach „sehr angenehm“ dort.
Vereinsmitglied Gabi Andrisova, die mit ihrem Boxer den Verein regelmäßig besucht, steht auf das Fest. „Es ist hier immer
eine tolle Atmosphäre. Alles, einfach alles ist schön. Gute Musik, gute Leute, gute Stimmung“, erklärt sie und ist zum Oktoberfest im attraktives Dirndl erschienen.

Quelle: Dietzenbach Stadtpost 13.10.2016

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