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Autor: admin

Fünf Pfennig Kerbgeld (28.10.2016)

Der Jahrgang 1925/26 erinnert sich
Von Carolin Henneberg

DIETZENBACH – Sie treffen sich einmal im Monat zur gemütlichen Kaffeerunde, die Klassenkameraden des Jahrgangs 1925/26. Dabei plaudern sie sowohl über aktuelle Themen in der Stadt als auch über vergangene Zeiten. „Man kann ja fast schon wieder Handschuhe anziehen, so kalt ist es“, sagt Lotti Melius. Ihre Freundinnen nicken, stimmen ihr zu. Dieses Mal sind sie nur zu fünft, Frauen unter sich. Der männliche Part der Gruppe, Karl Schrodt, setzt heute aus. „Zur Kerb war’s aber immer schon eisig kalt“, sagt Magret Jünger. „Damals, als ich ein kleines Mädchen war, hab ich mein Kerbgeld immer ganz fest in der Hand warmgehalten“, erinnert sich die 90-jährige.
Damals, das war in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, bevor Adolf Hitler an die Macht kam und sie 1933 dem Bund Deutscher Mädel beitreten mussten. Die Kirchweih war ein Jahreshöhepunkt im gesellschaftlichen Leben Dietzenbachs. „Es gab ja sonst nicht Viel“, sagt Jünger. Vielleicht noch der Maitanz, aber sonst habe es nicht viele Gelegenheiten gegeben, auszugehen und mal zu tanzen.
Für viele der Mädchen gab es extra ein neues Kleid, Schuhe und einen Mantel für das Ereignis. „Wir haben im Herbst Kartoffeln ausgemacht und die dann in der Stadt verkauft“, erzählt Alma Beese. „Vom Kartoffelgeld gab’s dann ein neues Kerbkleid.“ Es sei schließlich wichtig gewesen, wie man sich gezeigt hat. Die Familie von Magret Jünger war da schon etwas sparsamer: „Bei uns gab’s nur alle drei Jahre was Neues. Ein Jahr war’s zu groß, eins hat’s gepasst, eins war’s recht klein“, erzählt sie lachend. Auch in Sachen Kerbgeld gab es große Unterschiede. Während sich die meisten mit fünf oder vielleicht auch mal zehn Pfennig zufrieden geben mussten, hatte Katharina Wolf ganze 50 Pfennig zum Ausgehen: „Alle haben was beigesteuert“, erzählt die 88-jährige, die durch ihren verstorbenen Mann zur jahrgangsgruppe dazugestoßen ist. Einige der Fahrgeschäfte und Buden sind auch heute noch auf dem Kerbplatz vertreten. Natürlich gab es früher keinen Autoscooter, die Schiffschaukel war aber schon damals ein Kindermagnet. Für eine Fahrt verlangten die Betreiber fünf Pfennig, viel blieb da vom eingesammelten Geld nicht mehr übrig. Was aber nie fehlen durfte: ein Nippon vom Süßigkeitenstand‚ „die hab‘ ich sehr geliebt“, sagt Jünger.
Damals genau wie heute durften natürlich auch die Kerbborschen nicht fehlen, die Lieder trällernd und mit einem Ziehwagen durch die Gassen liefen. „Essen und Trinken haben sie eingesammelt,

20161028offenbachpost_001Die Kerb ist aufgebaut, Buden und Fahrgeschäfte warten ab 14 Uhr auf Besucher. Rechts: Magret Jünger (links) und Lotti Melius vom Schuljahrgang 1925/26 schwelgen in Erinnerungen an die Kirchweih von damals. – Fotos: ch/sd
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um sich dann alles in fröhlicher Runde schmecken zu lassen“, erzählt Jünger. „Wichtig war auch der Kuchen“, wirft Beese ein. „Unseren Streuselkuchen haben wir damals bis nach Heusenstamm gebracht.“
Als dann aber ab 1939 der Zweite Weltkrieg tobte, kam das gesellschaftliche Leben im Dorf fast vollständig zum Erliegen. An Kerb mit Tanz, Gesang und Feierei war nicht zu denken. Erst ab 1946 sei der Kerbtanz wieder aufgenommen worden, erzählt Wolf, die sich den Feierlichkeiten dann auch wieder angeschlossen hat. Vier größere Tanzlokale habe es damals in Dietzenbach gegeben: die Harmonie, den Löwen, die Linde und den Milchhof. Eng verbunden mit den Gaststätten waren auch die beliebten Sängervereine. So hatte Germania-Frohsinn sein Domizil im „Neuen Löwen“, der Sängerkranz war in der Linde anzutreffen. „Man war sehr vereinsgebunden“, weiß Wolf, „es gab Konkurrenz zwischen den beiden“.
Heute gehen die Frauen nicht mehr über den Kerbplatz, „die Enkel sind schon zu groß, die Kerb ist auch viel kleiner als früher“, sagt Jünger. Wenn sie geht, dann um sich was Kleines an der Bude mit den Süßigkeiten zu holen. Vielleicht gibt’s ja auch irgendwo ein Nippon.

Kerbborschen Steckbrief

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Quelle: Offenbach Post 31.10.2016

Handkäs mit Musik und Chili con Carne (27.10.2016)

Feuerwehrvereinigung lädt zu Zeltkerb ein

Dietzenbach (red) — Auch in diesem Jahr findet wieder die Zeltkerb der Feuerwehrvereinigung Dietzenbach am Feuerwehrmuseum in der Rathenaustraße statt, heuer vom Freitag, 28 Oktober, bis Sonntag, 30. Oktober.
Los geht es am Freitag, 28. Oktober, um 18 Uhr im gut geheizten Zelt mit einem Hessischen Abend. Hierzu bietet die Feuerwehrvereinigung ihren Gästen Handkäs mit Musik sowie Schmalzbrote an.

Am Samstag, 29. Oktober, startet die Kerb um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Um 20 Uhr beginnt die Kerbdisco mit einem bekannten DJ und einer Cocktailbar.

Am Sonntag, 30. Oktober, öffnet das Zelt um 14 Uhr mit einer gut sortierten Kuchentheke. Am Samstag und Sonntag sorgt die Feuerwehrvereinigung zudem für das leibliche Wohl ihrer Besucher, mit selbstgemachtem Chili con Carne aus der Gulaschkanone sowie Rinds und Bratwürstchen vom Grill. Außerdem werden diverse Getränke angeboten.

Quelle: Stadtpost Dietzenbach 27.10.2016

In der Altstadt geht’s rund (Teil 2) (27.10.2016)

Dietzenbach (red) — Die Dietzenbacher Feuerwehr lädt ab 18 Uhr zum hessischen Abend ein. Bei Äppler und leckeren Appetithappen wie beispielsweise Schmalzbrot und Handkäs mit Musik kann man gemütlich im Zelt sitzen und eine schöne Zeit verbringen.
Quer durch die Stadt ziehen die Kerbborschen am
Samstag, 29. Oktober, ab 11 Uhr. Dabei holen sie ihr Frühstück bei den Bäckern und Metzgern. Die Feuerwehr öffnet das Kerbzelt um 15 Uhr, die Helfer kredenzen Kaffee und Kuchen. Ab 18 Uhr darf dann  getrunken werden, denn die Kerbborsche gehen auf ihre Kneipentour und hoffen, wie immer, auf freie Bewirtung.


Cocktailbar und Chili con Carne im Kerbzelt


Ab 20 Uhr folgt Musik satt:
Im Theater Schöne Ausschten gibt es „Kerb live“ mit Wirefire‚ Kerbbabba Reiner, Gratisprobe und DJ Youngerman. Die Freiwillige Feuerwehr feiert die Zeltdisco mit DJ Whitestar und DJ Marco Rome. Natürlich Cocktailstand und Chili con Carne.
Am Sonntag, 30. Oktober, heißt es, früh aufstehen: Schon um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf. Die Kerbborsche ziehen mit Bär und Bärenführerin durch die Stadt. Dieses Jahr geht’s an der Ecke Frankfurter Straße/Feldstraße los. Der
Weg führt über die Feldstraße, Wiesenstraße, Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und erneut in die Wiesenstraße bis zum Hinterwald. Dort machen die Kerbborsche kehrt und marschieren den Weg über die Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und Auestraße zurück. Am Wappenkreisel geht es in die Darmstädter Straße und durch Borngasse‚ Bergstraße, Rathenaustraße, Bahnhofstraße, Schäfergasse einmal um den Kerbplatz herum zurück zur Harmonie.
Die Feuerwehr öffnet ihr Zelt ab 14 Uhr. Hier sind Kaffee und Kuchen sowie Spezialitäten vom Grill zu haben. Ab 15 Uhr folgt dann das Kerbtreiben im Theater Schöne Aussichten, und abends ab 18 Uhr steht das traditionelle Heringsessen an – dieses Jahr mit „Foxtrott Disco“.
Den Rudelsingsang mit Tom Jet gibt’s am Montag, 31. Oktober, ab 20 Uhr, ebenfalls in der Kerbzenrale.
Der Kinder- und Familientag steht am Dienstag, 1. November, auf dem Programm. Die Fahrgeschäfte bieten dann Tickets zum halben Preis. Das dramatische Finale besteht um 19 Uhr aus der Grabrede mit anschließender Kerbverbrennung.


Zum Abschluss gibt’s Kerbschoppe im Gemeindehaus


Den von vielen Gästen heiß ersehnten Abschluss der Kerb bildet der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Evangelischen Christusgemeinde in der Pfarrgasse . Ab 19 Uhr lädt die Gemeinde dazu ein. Hier können sich die Feiernden noch einmal stärken. Wie immer werden auch die Altkerbborsche vorbeischauen – und zwar gegen 20.30 Uhr.

20161027_stadtpostdietzenbach_2_0_001Am Sonntag, 30. Oktober, heißt es, früh aufstehen: Schon um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf.  Die Kerbborsche ziehen mit Bär und Bärenführerin durch die Stadt. Foto: p

Fortsetzung von Seite 1

Quelle: Stadtpost Dietzenbach 27.10.2016

In der Altstadt geht’s rund (27.10.2016)

262. Dietzenbacher Kerb bietet buntes Programm

20161027_stadtpostdietzenbach_1_001Für die Dietzenbacher Kerbfans hat das Warten ein Ende. Die 262. Dietzenbacher Kerb beginnt und bietet großen und kleinen Kerbbesuchern von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, an sechs Tagen in der Altstadt wieder ein buntes Programm.
Foto: Dreger

Dietzenbach (red) – Für die Dietzenbacher Kerbfans hat das Warten ein Ende. Die 262. Dietzenbacher Kerb beginnt und bietet großen und kleinen Kerbbesuchern von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, an sechs Tagen in der Altstadt wieder ein buntes Programm. Wie gewohnt dürfen Autoscooter, Riesenrad und die bekannten Schaustellerbuden wie Büchsenwerfen, Schnüreziehen, Entchenangeln und Imbissstände dürfen bei der 262. Dietzenbacher Kerb nicht fehlen, die von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, stattfindet. Der Rummel ist von Freitag bis Dienstag ab 14 Uhr geöffnet; nur am Sonntag beginnt er schon um 13 Uhr. Die Kerbzentrale ist diesmal im Theater Schöne Aussichten am Harmonieplatz, wo ab Donnerstag zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Die Feuerwehrvereinigung feiert ihre Zeltkerb von Freitag bis Sonntag am Feuerwehrmuseum in der Rathenaustraße.
Los geht es schon am Donnerstag, 27. Oktober, um 20 Uhr. Da wird die Kerb beim „Kerb-Antrink-Erzähl-Lese-Abend“ im Thesa begrüßt (Einlass bereits ab 18.30 Uhr). Kerbbabba Reiner Wagner ist natürlich mit von der Partie.
Am Freitag, 28. Oktober, fahren die Kerbborsche Marcel Rother, Ludwig, Kerbparre David Bohlmann‚ Michal Jany, John Fleischer, Christian Kunz, Patrick Schmedemann, Natalio Primorac und Julian Bauer gegen 14 Uhr in den Wald und schlagen den  Kerbbaum. Um 16 Uhr wird der Baum auf dem Harmonieplatz aufgestellt. Die Kerbansprache und die Taufe der Kerbbobb erfolgt dann direkt im Anschluss gegen 20 Uhr vor dem Theater Schöne Aussichten. Danach wird bei „Disco Pur“ mit DJ Youngerman bis
zum Umfallen getanzt.

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Quelle: Stadtpost Dietzenbach 27.10.2016

„Kerbzentrale“ im Theater (26.10.2016)

DIETZENBACH. Alle Jahre wieder: Wenn der Herbstwind weht und die Blätter fallen, trotzen die Dietzenbacher dem oft grau-trüben Wetter und erinnern mit der Kerb an die Weihe der evangelischen Christuskirche: Ein Festakt, der am 27. Oktober 1754 zelebriert wurde. Vom 28. Oktober bis zum 1. November erstreckt sich der Kirchweih-Reigen des Jahres 2016. Vom Kerbbaum-Aufstellen am Harmonieplatz am Freitag (ab 16 Uhr) über den „Weckruf“ mit Kerbkuchenverkauf am Sonntag (ab 9 Uhr) bis hin zur Kerbverbrennung am Dienstag (ab 19 Uhr) hat das Volksfest mit Rummelplatz-Charakter wieder eine Reihe traditioneller Termine und Rituale zu bieten.
Als „Kerbzentrale“ fungiert in diesem Jahr das Theater „Schöne Aussichten“. Dort, auf der Kleinkunstbühne am Harmonieplatz, wird während der Festtage an jedem Abend ein Live-Programm geboten. Dazu zählt beispielsweise ein Konzert mit der Band „Wirefire“‚ das am Samstag um 20 Uhr beginnt. Weitere Informationen im Internet: www.kerbverein-dietzenbach.de. (kö)

Quelle: Dreieich Zeitung 26.10.2016

Sechs tolle Tage in der Altstadt (25.10.2016)

Entchenangeln, Büchsenwerfen, Karussellfahren und vieles mehr: Program der 262. Dietzenbacher Kirchweih

Von Burghard Wittekopf

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Auf geht’s zur nachsten Fahrt! Es geht wieder rund bei der Dietzenbacher Kerb In der Altstadt. – Fotos: Dreger

DIETZENBACH – Autoscooter, Riesenrad und die bekannten Schaustellerbuden wie Büchsenwerfen, Schnüreziehen, Entchenangeln und Imbissstände dürfen bei der 262. Dietzenbacher Kerb nicht fehlen, die von Freitag, 28. Oktober, bis Dienstag, 1. November, stattfindet. Nachfolgend das Unterhaltungsprogramm.

Der Rummel ist von Freitag bis Dienstag ab 14 Uhr geöffnet; nur am Sonntag beginnt er schon um 13 Uhr. Die Kerbzentrale ist diesmal im Theater Schöne Aussichten (Harmonieplatz). Dort finden ab Donnerstag zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Feuerwehrvereinigung (Rathenaustraße) feiert die Kirchweih von Freitag bis Sonntag.

(1) Los geht es schon am DONNERSTAG‚ 27. Oktober, um 20 Uhr. Da wird die Kerb beim „Kerb-Antrink-ErzählLese-Abend“ im Thesa begrüßt (Einlass bereits ab 18.30 Uhr). Kerbbabba Reiner Wagner ist natürlich mit von der Partie.

(2) Am FREITAG, 28. Oktober, fahren die Kerbborsche Marcel Rother, Ludwig, Kerbparre David Bohlmann, Michal Jany, John Fleischer, Christian Kunz, Patrick Schmedemann, Natalio Primorac und Julian Bauer gegen 14 Uhr in den Wald und
schlagen den Kerbbaum. Um 16 Uhr wird der Baum auf dem Harmonieplatz aufgestellt. Die Kerbansprache und die Taufe der Kerbbobb erfolgt dann direkt im Anschluss gegen 20 Uhr vor dem Theater Schöne Aussichten. Danach wird bei „Disco Pur“ mit DJ Youngerman bis zum Umfallen getanzt.
Die Dietzenbacher Feuerwehr lädt ab 18 Uhr zum hessischen Abend ein. Bei Äppler und leckeren Appetithappen wie beispielsweise Schmalzbrot und Handkäs mit Musik kann man gemütlich im Zelt sitzen und eine schöne Zeit verbringen.

(3) Quer durch die Stadt ziehen die Kerbborschen am SAMSTAG, 29. Oktober, ab 11 Uhr. Dabei holen sie ihr Frühstück bei den Bäckern und Metzgern. Die Feuerwehr öffnet das Kerbzelt um 15 Uhr, die Helfer kredenzen Kaffee und Kuchen. Ab 18 Uhr darf dann getrunken werden, denn die Kerbborsche gehen auf ihre Kneipentour und hoffen, wie immer, auf freie Bewirtung. Ab 20 Uhr folgt Musik satt: Im Theater Schöne Aussichten gibt es „Kerb live“ mit Wirefire, Kerbbabba Reiner, Gratisprobe und DJ Youngerman. Die Freiwillige Feuerwehr feiert die Zeltdisco mit DJ Whitestar und DJ Marco Rome. Natürlich mit Cocktailstand und Chili con Carne.

(4) Am SONNTAG, 30. Oktober, heißt es, früh aufstehen: Schon um 9 Uhr gibt’s den Weckruf und den Kerbkucheverkauf. Die Kerbborsche ziehen mit Bär und Bärenführerin durch die Stadt. Dieses Jahr geht’s an der Ecke Frankfurter Straße/Feldstraße los. Der Weg führt über die FeldStraße, Wiesenstraße, Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und erneut in die Wiesenstraße bis zum Hinterwald. Dort machen die Kerbborsche kehrt und marschieren den Weg über die Konrad-Lang-Straße, Weiherstraße und Auestraße zurück. Am Wappenkreisel geht es in die Darmstädter Straße und durch Borngasse‚ Bergstraße, Rathenaustraße, Bahnhofstraße, Schäfergasse einmal um den Kerbplatz herum zurück zur Harmonie.
Die Feuerwehr öffnet ihr Zelt ab 14 Uhr. Hier sind Kaf- fee und Kuchen sowie Spezialitäten vom Grill zu haben. Ab 15 Uhr folgt dann das Kerbtreiben im Theater Schöne Aussichten, und abends ab 18 Uhr steht das traditionelle Heringsessen an – dieses ]ahr mit „Foxtrott Disco“.

(5) Den Rudelsingsang mit Tom Jet gibt’s am MONTAG, 31. Oktober, ab 20 Uhr, ebenfalls in der Kerbzentrale.

(6) Der Kinder- und Familientag steht am DIENSTAG, 1. November, auf dem Programm. Die Fahrgeschäfte bieten dann Tickets zum halben Preis. Das dramatische Finale besteht um 19 Uhr aus der Grabrede mit anschließender Kerbverbrennung.
Den von vielen Gästen heiß ersehnten Abschluss der Kerb bildet der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde (Pfarrgasse). Ab 19 Uhr lädt die evangelische Gemeinde dazu ein. Hier können sich die Feiernden noch einmal stärken.
Wie immer werden auch die Altkerbborsche vorbeischauen – und zwar gegen 20.30 Uhr. Die Betreiber von Autoscooter, Riesenrad und Co. hoffen auf viele Besucher und möglichst regenfreies Wetter.

Kerborschen Steckbrief

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Quelle: Offenbach Post 25.10.2016

Regional Spezial – Verkaufsoffener Sonntag zur Dietzenbacher Kerb (27.10.2016)

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Verkaufsoffener Sonntag zur Dietzenbacher Kerb

Am 30. Oktober haben die Geschäfte von 12 bis 18 Uhr geöffnet

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Sechs Tage lang wird von Donnerstag bis Dienstag, 27. Oktober bis 1. November, die 262. Dietzebäscher Kerb in der Altstadt gefeiert. Die Kerbzentrale ist im Theater Schöne Aussichten am Harmonieplatz, die Feuerwehr feiert ihre Zeltkerb von Freitag bis Sonntag am Feuerwehrmuseum in der Rathenaustraße. Die Fahrgeschäfte und Imbissbuden haben von Freitag bis Dienstag ab 14 Uhr geöffnet, am Sonntag bereits ab 13 Uhr. Und am Sonntag können die Dietzenbacher ihren Kerbbummel in der Altstadt sogar mit einem ganz entspannten Einkauf verbinden, denn viele Fachgeschäfte haben an diesem verkaufsoffenen Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet und präsentieren tolle Angebote und viele Überraschungen in einem ganz besonderen Ambiente. Bereits am Samstag, 29.Oktober, wird es in den Räumen der Praxis von Claudia Kloß, Schmidtstraße 3, von 10 bis 14 Uhr einen Flohmarkt rund ums Kind geben. Die Standgebühr beträgt fünf Euro pro Tisch und einen Kuchen, Aufbau ist ab 9 Uhr. Kontakt: 0151 58506014.  Foto: sd

Das Programm auf einen Blick

Donnerstag, 27. Oktober
20 Uhr: Kerb—Antrink-Erzähl—Lese—Abend im Theater Schöne Aussichten (Einlass ab 18.30 Uhr)

Freitag, 28. Oktober
14 Uhr: Kerbbaumschlagen im Wald
16 Uhr: Aufstellen des Kerbbaums auf dem Harmonieplatz
18 Uhr: Hessischer Abend der Feuerwehr im Kerbzelt i “ Restaurant
20 Uhr: Kerbansprache und Taufe der Kerbbobb vor dem Theater Schöne Aussichten, anschließend „Disco Pur“ mit DJ Youngerman

Samstag, 29. Oktober
11 Uhr: die Kerbborsche ziehen durch die Stadt und holen ihr Frühstück ein
15 Uhr: Kaffee und Kuchen im Kerbzelt
18 Uhr: Kneipentour der Kerbborsche
20 Uhr: „Kerb live“ im Theater Schöne Ausschten mit Wirefire, Kerbbabba Reiner, Gratisprobe und DJ Youngerman e . ‘ j Gänse- und
20 Uhr: Zeltdisco der Feuerwehr mit D Whitestar und D Marco Rome

Sonntag, 30. Oktober
9 Uhr: Die Kerbborsche ziehen zum Weckruf und Kerbkucheverkauf durch Dietzenbach
12-18 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag
14 Uhr: Kaffee und Kuchen im Kerbzelt sowie Spezialitäten vom Grill
15 Uhr: Kerbtreiben im Theater Schöne Aussichten
18 Uhr: Heringsessen mit „Foxtrott Disco“ im Theater Schöne Aussichten

Montag, 31, Oktober
20 Uhr: Heringsessen und Rudelsingsang mit Tom Jet im Theater Schöne Aussichten

Dienstag, 1. November
Kinder- und Familientag der Schausteller auf dem Kerbplatz
19 Uhr: Grabrede mit anschließender Kerbverbrennung im Theater Schöne Aussichten
19 Uhr: Kerbschoppe im Gemeindehaus der evangelischen Christusgemeinde, Pfarrgasse‚ zum Abschluss der Kerb

 

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Quelle: Stadtpost Dietzenbach 27.10.2016

Jetzt welken wieder alle Blätter und fallen ab… (24.10.2016)

… uff die 262. Kerb

Von Burghard Wittekopf

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Die Kerb versprach schon immer viel Spaß. Dieses Foto von 1950 zeigt Georg Heusel mit tochter Erika (links) und Sohn Peter auf dem Harmonieplatz. *Foto Dombrowski

DIETZENBACH * Es gibt sie also doch noch: Ganze Kerle, stark mutig, Schwiegersöhne, von denen Muttis träumen: die „Kerbborsche“. Und endlich ist es wieder soweit: Vom 28. Oktober bis 1. November wird in Dietzenbach die Kerb gefeiert – und das
bereits zum 262. Mal, wie Peter Maul, der Vorsitzende des Dietzenbacher Kerbvereins zu berichten weiß. Dann erklingt wieder das Kerblied mit der markanten Zeile: „Es welken alle Blätter, sie fallen alle ab, uff die Kerb.“
Alles begann im Oktober 1754. Goethe feierte gerade seinen fünften Geburtstag und die Dietzenbacher hatten ihre Ernte erfolgreich eingefahren. Das Erntedankfest stand vor der Tür, und die „Leute“ wollten sich nach der harten Arbeit auch vergnügen. Deswegen feierte man das Erntedankfest erstmals zusammen mit der Kirchweih (Kirmes), die Kerb war geboren.
Diese „Fest der Feste“ war immer etwas für das ganze Dorf. Es wird seitdem stets am letzten Sonntag im Oktober – oder auch ersten Novembersonntag – zum Gedenken an die Kirchweih gefeiert. Der Termin nach der Ernte war natürlich wirtschaftlich gut für die Kerb, denn die Bauern, die sonst wenig Geld übrig hatten, verdienten durch den Verkauf ihrer Ernte Geld, das sie auf der Kerb ausgeben konnten. Der Begriff „Kerbgeld“ wurde geboren.
Das ganze Dorf war dann auf den Beinen. Jung und Alt freuten sich schon wochenlang auf die Kerb. Häuse, Höfe und Ställe wurden gereinigt, vielleicht sogar neu getrichen. Dächer wurden repariert, Scheiben erneuert und die Stuben herausgeputzt. Die Frauen nähten Kerbkleider, und der Bub bekam vielleicht einen neuen Anzug. Metzger führten den Kerbochsen, der mit einem Kerbkranz geschmückt war, durch die Gassen und nahmen Fleischbestellungen für die Kerbfeier auf.
Und die Bäcker backen den Kerbkuchen. Berühmt war der Dietzenbacher „Riwwelkuche“. Alle Kerbgäste erhielten ihren Kerbkuchen, und wer nicht da war dem wurde er zugeschickt. Die Karussells, Schaubuden, Süßigkeiten- und Spielsachenbuden wurden – so wie heute auch noch – am Eingang der Schäfergasse zwischen dem damaligen Gasthaus „Krone“ und der Metzgerei Altmannsberger augfestellt.
Die Tradition der Kerbburschen wird auch heute noch gepflegt. Das ist die Aufgabe des Dietzenbacher Kerbvereins. Und wie früher auch, werden die Vorbereitungen bereits viele Wochen vorher getroffen. „Kerbborsch ist eine sehr schöne Arbeit, uns es gibt immer viel zu tun“, sagt Maul.
20161024offenbachpost_03Über ein halbes halbes Jahrhundert hat dieses Foto auf dem Buckel. Es zeigt das Kerbtreiben auf dem Harmonieplatz 1963. *Foto: p

20161024offenbachpost_02Mit Musik geht alles besser: Dietzenbacher Kerbborsche an der Harmonie im Jahre 1948 – am Montag vor dem Kerbumzug. *Foto Keim

Sehr früh trifft sich die „Kerbgesellchaft“ in ihrer Stammwirtschaft (heute Kerbzentrale) und bespricht den Ablauf vor und während der Kerb. „Kerbzentrale ist wie schon im vergangenen Jahr das Thesa am Harmonieplatz“, sagt Reiner Wagner.
„Da geht es jeden Taqg richtig ab. Tanzen, Disco, DJs, Rundelsingsang. Jeden Tag mehrere Veranstaltungen. Und es ist immer offen“, erzählt der Dietzenbacher Schauspieler und Entertainer. „Wie letztes Jahr bin ich der Kerbvadder, und Kerbmutter ist Marion Ravensberger.“ „Wir fahren alle mit dem Zug eines befreundeten Bauern aus Hainburg in den Wald und schlagen den Kerbbaum“, sagt Maul. „Und der wird dann auf dem Harmonieplatz aufgestellt“. Der Kranz für den Kerbbaum werde wie früher kunstvoll aus Selleriekraut gewunden: „Wir fahren alle nach Nieder-Erlenbach, ernten den Sellerie und binden den Kranz natürlich selbst. Der Sellerie wird dann freilich in der Kerbsupp verarbeitet.“ Abends gebe es in der Kerbzentrale die Kerbansprache und Musik.
„Auf die Kneiptour am Samstag freue ich mich besonders. Da gehen wir durch die Kneipen, und viele Wirte geben einen aus“, so Maul. „Am Sonntag ist dann wie immer der Weckruf mit Kerbkucheverkauf. Da ziehen wir mit dem Wagen durch Dietzenbach, und jeder kann unseren guten Kuchen kaufen“, sagt Maul. Montags sei traditionell das Heringsessen. Am Dienstag ist die Kerb vorbei, sie wird „begroawe“. „Wir sprechen die Grabrede und sind traurig“, sagt Maul. Danach kommt die Kerbverbrennung. Eine kleine Neuerung verrät Maul noch: „Der Kerbvadder heißt dieses Jahr Kerbbabba. Das steht auch auch auf der Schärpe drauf.“
-> Ein detailierter Bericht über die Kerb-Veranstaltungen vom 28. Oktober bis 1. November folgt in der nächsten Ausgabe.

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Fast 100 Jahre al ist dieses Foto, das die Kerbborsche anno 1918 (Jahrgang 1901) zeigt. *Foto Berz

 

Quelle: Offenbach Post 24.10.2016

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