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Autor: admin

Neue Bilder von der Kerb 2004

Unser Freund und Gönner Thilo Dohm hat uns beim Weckruf letzes Jahr Bilder von Kerb 2004 zur Verfügung gestellt. Diese sind jetzt (endlich) online.
Vielen Dank Thilo.
Dank auch an Bernd Knecht (Malsi) für das Einscannen.

siehe Bilder 2004

Die Tradition weiterleben lassen (24.7.2018)

Kerbvereine des Kreises Offenbach beraten, wie sie gemeinsam die Zukunft der Kirchweihen gestalten können

Von Burghard Wittekopf

DIETZENBACH * Die Lage ist sehr ernst und könnte dramatisch enden. Einige Teilnehmer bringen sogar eine feste Grenze mit Schlagbaum und Zollhäuschen zwischen Ober- Roden und Urberach ins Spiel. Jetzt ist die lokale Politik dringend gefordert, um das Schlimmste zu verhindern. Auslöser des Streits ist die Fahne des Kerbvereins Ober-Roden. Die wurde von den mutigen Kerbborsche aus Urberach in einer Nacht und Nebelaktion geraubt. Dieses Vorgehen ist übrigens nach dem ungeschriebenen Gesetz der Kerbborsche straffrei und kann von der Justiz nicht geahndet werden.
„Wir haben die Fahne wieder zurückgegeben“, betont der Urberacher Kerbborsch Lucca Dörrstein. „Aber das versprochene Lösegeld steht noch aus.“ Laut eigenen Angaben sollten entweder zehn Kisten Bier für das Grillfest übergeben werden oder mindestens 300 Euro in die Kasse des Kerbvereins Urberach fließen. Doch nichts davon ist bisher geschehen, beklagen sich die Urberacher. Jetzt sei die Politik an der Reihe, um die Wogen zu glätten.
Um solche und viele weitere wichtige Themen geht es beim „1. Stammtisch der Kerbvereine“ in der Gaststätte zur Harmonie. Eingeladen hat der Dietzenbacher Kerbverein. Der Anfang ist gemacht. So treffen sich Vertreter aus der Kreisstadt, Langen, Urberach und Götzenhain, um sich beim geselligen Beisammensein über das Leben im und rund um den Kerbverein auszutauschen.

Mitglieder von verschiedenen Kerbvereinen des Kreises posieren vor der Harmonie. Fotos: bw

Trinkfest muss man als Kerbborsch schon sein, denn es fließt reichlich Bier. Ein Stiefel, den die Hausherren gespendet haben, macht schnell die Runde.
Begrüßt werden die rund 30 Gäste vom Vorsitzenden des Dietzenbacher Kerbvereins, Peter Maul. Bereits im vergangenen Jahr kamen die Vorstände zusammen. Aus diesem Treffen haben sich gegenseitige Besuche auf den jeweiligen Kirchweihfesten entwickelt. Denn es gilt, die Tradition zu erhalten und Nachwuchs zu gewinnen, damit die Geschichte weiterlebt. Vereine wie Dreieichhain sind darin äußerst erfolgreich. Dort ist die Kerb tief verwurzelt, so gibt es mehr als 40 Kerbborsche. „Die haben eine andere Tradition“, sagt Uwe Schmedemann“, stellvertretender Vorsitzender vom Dietzenbacher Kerbverein. „Bereits kurz nach der Geburt bekommen die Kinder mitgeteilt, wann sie Kerbborsch sein dürfen.“ Außerdem hat der Kerbverein das Fest komplett selbst in der Hand und kann bestimmen, wer auf den Platz darf und wer nicht. Der Urberacher Kerbverein ist nach eigenen Angaben erfolgreich: So haben sich dieses Jahr 25 Kerbborsche zusammengefunden. Das passt gut, denn der Verein feiert sein 25 jähriges Bestehen.
Das 35-Jährige zelebriert in diesem Jahr der Langener Kerbverein: „Diesmal allerdings ohne Kerbborsche“, sagt der Vorsitzende Alexander Seipp. Der Verein ist mehr auf den Festen wie dem Ebbelwoi-Fest vertreten. „Die eigentliche Kerb spielt bei uns eine kleine Rolle“, berichtet Andrea Seipp. Die Langener erhoffen sich von dem Treffen neue Inspiration, wie man Mitglieder gewinnen und halten kann.

Ralf Wentz vom Götzenhainer Kerbverein gönnt sich einen Schluck aus
einem Bierstiefel.

„Wir haben dieses Jahr auch keine Kerbborsche“, wirft Ralf Wentz ein. Er vertritt den Kerbverein Götzenhain. Aber traurig sind die Götzenhainer nicht, denn mit einem breiten Lächeln fügt er hinzu: „Wir haben fesche Kerbmädels.“ Um Mitglieder zu gewinnen, geht der Kerbverein in Grundschulen und macht den Kindern die Kerb spielerisch schmackhaft. Wentz ist vom Stammtisch begeistert und freut sich über den regen Austausch. Die Götzenhainer feiern dieses Jahr zwei besondere Jubiläen: Zum einen 700 Jahre Götzenhain und das 30-jährige Bestehen des Kerbvereins.

Neun Kerbborsche
in der Kreisstadt

Der Dietzenbacher Ableger freut sich darüber, dass mit Laura Aracu, Andreas Siffermann, Fabian Dechant, Maximilian Imhof, Sarah Morian, Victorija Radchenko, Robin Schleich, Daniel Schmedemann und Leon Bell neun mutige Kerbmädels und -borsche gefunden wurden.
Vorstand Peter Maul sieht nach dem Treffen Handlungsbedarf im Verein: „Wir müssen unsere Satzung ändern, die ist viel zu kompliziert“, resümiert er. Das habe er im Austausch mit den anderen Vorständen gesehen. Ansonsten sei das Treffen super gelaufen. „Es ist schön, dass die Tradition der Kerbvereine immer noch weiterlebt.“ Aber man müsse daran arbeiten. Es sei nicht einfach, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern. „Aber wenn sie einmal Blut geleckt haben, dann sind sie mit Leib und Seele bei der Sache dabei.“

 

Quelle: Offenbach Post (online) 24.7.2018

 

 

Kerbvereine des Kreises vereint (19.7.2018)

DIETZENBACH – „In Zeilen der Urbanisierung schreiben nicht nur wir vom Kerbverein Elegien ans Ehrenamt. Die Frage nach dem Nachwuchs beschäftigt jeden Verein Städte werden größer und Tradition geht verloren – ist das denn so?“ Im vergangenen Jahr habe sich Dietzenbachs Kerbverein genau diese Frage gestellt. „Bezeichnungen wie „Kreis Offenbach“ fassen Städte zusammen, die in ihren Herzen doch Dörfer sind. Und von Dorf zu Dorf ist die Tradition verschieden, gründet aber auf derselben Idee, das Kirchweihfest zu feiern“, schreibt der Kerbverein in einer Mitteilung. Um sich über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten auszutauschen, hat dieser vergangenen Summer ein Treffen der Kerb-Vereinsvorstände des Kreises Offenbach organisiert. Während die Mühlheimer ihre Kerb mit nur einem Müllerborsch pro Jahr bestreiten, werden die jungen Männer in Dreieichenhain in Jahrgänge aufgeteilt und in Götzenhain tragen auch Mädchen Schärpen. In Dietzenbach bindet man den Kranz mit Selleriekraut.

Das Kerbbaumstellen am Harmonieplatz hat Tradition in der Kreisstadt- Foto: Dreger (b)

Aus diesem regen Austausch haben sich gegenseitige Besuche auf den einzelnen Festplatzen entwickelt. „In Dietzenbach hatten wir zu unserer Kerb im Oktober Besuch von den Sprendlinger Kerbmännern – denn nach der Kerb sind sie keine Borsche mehr -, die sich mit unseren Jungs ein Gesangsbattle geliefert haben, teilt der Kerbverein weiter mit. Zur Tradition gehöre auch das Liedgut, das etwas über das Dorf erzählt. aus dem man stammt.

Um diesen Austausch aufrecht zu erhalten, laden die Dietzenbacher die umliegenden Kerbvereine sowie deren amtierende Kerbborsche zum ersten offiziellen Stammtisch der Kerbvereine für Samstag, 21. Juli, ab 17.30 Uhr in die Gaststätte Harmonie (Schäfergasse 22) ein. – ron

 

Quelle: Offenbach Post 19.7.2018

Feier nach gelungener Kerb und Ständchen für Unterstützer (27.11.2017)

Feier nach gelungener Kerb und Ständchen für Unterstützer

Die Kerb ist vorbei, alles ist gut überstanden. Ein Grund für die Mitglieder des Kerbvereins, zur offiziellen Abschlussfeier zusammenzukommen. Zahlreiche Altkerbborsche sangen gemeinsam mit den diesjährigen Schärpenträgern Kerblieder und feierten in der Gaststätte „Harmonie“ ausgelassen die traditionelle Nachkerb. Ein lautstarkes „Dem Spender sei ein Trullala“ ertönte dabei auch speziell für die Dietzenbacher Betriebe, Vereine und Privatpersonen, denen die Borsche und der Verein für ihre große Unterstützung danken möchten. Nach dem Motto „nach der Kerb ist vor der Kerb“, richtet sich der Blick nun nach vorne und die Planung fürs nächste Jahr beginnt. * zsd/Foto: zsd

 

Quelle: Offenbach Post Online 27.11.2017

Während die Besucher … (9.11.2017)

Während die Besucher den letzten Tag der Dietzenbach Kerb mit halben Fahrpreisen richtig auskosteten, bereiteten sich die Kerbborsche allmählich auf den Abschied des Festes vor. Am Abend zogen sie samt Gefolge im Fackelzug durch die Altstadt zur feierlichen Beerdigung vor der Kerbzentrale auf dem Harmonieplatz. Vor großer „Trauergemeinde“ ließen die Borsche die Ereignisse der vergangenen fünf Tage noch einmal Revue passieren. Nach der Grabrede und der anschließenden Segnung der Gäste durch die Kerbparre‚ wurde die Kerbbobb namens Schorsch Schnippel ihrem Schicksal übergeben und zusammen mit der Kerb verbrannt. Ein letztes Mal erklang dabei das Dietzenbacher Kerblied und mit dem Ruf „Wem war die Kerb? – Unser!“ beendeten die Borsche endgültig das diesjährige Kirchweihfest. Text/Foto: Dreger

 

Quelle: Dietzenbach Stadtpost 9.11.2017

Schöne Abende mit den Kerbborsche aus Götzenhain und Sprendlingen

Schöne Abende mit den Kerbborsche aus Götzenhain und Sprendlingen

Am 28.11.2017 hat uns der Vorstand des Götzenhainer Kerbvereins besucht. Wir haben (fast) alle Locations besucht. Wir hoffen, dass ihr Euch wohlgefühlt bei uns.
Vielen Dank Daniel und Ralf.

Am vorletzten Kerbabend, am 30.11.2017, erschienen die 2016er Kerbmänner aus Sprendlingen in unserer Kerbzentrale. Es gab ein großartiges Gesangsbattle.
Wir würden sagen: Unentschieden!

Ein schöner, feucht fröhlicher und vor allem friedlicher Abend. Der Auftakt unserer kreisweiten Kerbborsche-Aktivitäten?
Vielen Dank ihr Kerbmänner

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