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Autor: admin

Einschränkungen während der Kerb (26.10.2019)

Dietzenbach – Die traditionelle Kerb steigt von Freitag, 1. bis Dienstag, 5. November, in der Altstadt. Daher kommt es – wie in den Jahren zuvor auch – zu Einschränkungen beziehungsweise Änderungen im Straßenverkehr und beim Stadtbus. Wegen der Auf- und Abbauarbeiten sind Behinderungen und teilweise Straßensperrungen ab Mittwoch, 30. Oktober, möglich. Das betrifft die Landwehrstraße zwischen Harmonieplatz und Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Teile der Rathenaustraße und der Schulstraße, die Schäfergasse sowie die Straße „An den Speyergärten“ zwischen 30. Oktober, 7.30 Uhr, und Mittwoch, 6. November, 18 Uhr.
Die Zufahrten bis zum Kerbgelände sind für Anlieger freigegeben.
Aus Sicherheitsgründen bittet der Veranstalter darum, das Kerbgelände nur außerhalb der Veranstaltungszeiten zu befahren. Wegen der Kerb kann die Bushaltestelle „Feuerwehrmuseum“ ab Mittwoch, 30. Oktober, bis Mittwoch, 6. November, nicht bedient werden. Ersatzweise fährt allerdings die Linie OF-56 – inklusive der Schulfahrten – die Haltestelle „Brunnenstraße“ (an der Lindenstraße) an. Ron

Quelle: Offenbach Post, den 26.10.2019

Die Bobb ist erstmals weiblich (21.10.2019)

Die Bobb ist erstmals weiblich

Vorbereitungen für das 265. Kirchweihfest laufen auf Hochtouren

VON SASCHA DREGER


Premiere: Zum ersten Mal ist die Kerbbobb in Dietzenbach weiblich. Foto: dreger

Dietzenbach – „Es welken alle Blätter, sie fallen alle ab, uff die Kerb.“ In wenigen Tagen schallen die Strophen des Dietzenbacher Kerbliedes wieder durch die Altstadt. Das 265. Kirchweihfest wirft seine Schatten voraus und der Kerbjahrgang steht in den Startlöchern. Zum ersten Mal werden die Kerbborsche dabei von Kerbmädscher begleitet. Mit 18 Hut- und Schärpenträgern ist die Truppe zudem der stärkste Jahrgang seit der Wiederbelebung des Brauchtums im Jahr 2004.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und mit dem Bau der Kerbbobb ist nun ein weiterer Schritt vollbracht. „Beim Erschaffen der Bobb waren noch nie so viele Hände beteiligt“, freut sich der Vorsitzende des Kerbvereins, Gerolf Baum, über den großen Jahrgang. Aus einem Strohballen, Bindedraht und ganz viel Klebeband ist die Bobb entstanden. Mit einem knallbunten Oberteil, einer hautengen Jeans und neonfarbenen Haaren ist sie nun bereit – und zum ersten Mal weiblich.

„Na das passt ja auch zum gemischten Jahrgang“, sagt Kerbmädsche Lisa Schmedemann, die das Amt der Parrerin übernimmt. Der Name bleibt traditionell geheim und wird erst zur Kerbansprache am Freitag, 1. November, verraten.

„Ich find’s cool, dass wir uns nicht mehr unter Kostümen verstecken müssen, sondern mit Schärpe mitlaufen können“, sagt Laura Aracu, die bereits zweimal im Gefolge dabei war. „Die Jungs hatten immer die Oberhand, jetzt können wir die Borsche mal etwas unter Kontrolle halten“, sagt sie und lacht. Neben regelmäßigen Singstunden – die Kerblieder sollen ja fehlerfrei durch die Gassen der Stadt schallen – steht für die Truppe auch noch das Binden des Kerbkranzes mit Selleriekraut auf dem Plan. Dieser geht aus der Tradition des Jungfrauenkranzes hervor und darf nicht von Frauenhand berührt werden. „Dieses „Problem lösen die Kerbmädscher ganz einfach mit Handschuhen“, sagt Schmedemann augenzwinkernd.

In diesem Jahr wird es erstmals nach längerer Pause wieder einen Kerbgottesdienst geben. „Kurz und knackig soll der Gottesdienst sein, damit jeder was davon hat“, erläutert die Pfarrerin der Christus-Gemeinde, Claudia Pisa. Los geht es am Freitag, 1. November. Während sich Riesenrad und Karussell schon drehen, wird gegen 16 Uhr der Kerbbaum auf dem Harmonieplatz gestellt. Um 18.30 Uhr beginnt der Kerbgottesdienst in der Christuskirche und um 19.45 Uhr wird das Kirchweihfest mit der Kerbansprache auf dem Harmonieplatz eröffnet.

Das Programm
Freitag, 1. November:
16 Uhr, Kerbbaumstellen auf dem Harmonieplatz; ab 18 Uhr „Hessischer Abend“ im Feuerwehrzelt (Rathenaustraße); um 18.30 Uhr Kerbgottesdienst in der Christuskirche (Darmstädter Straße); 19.45 Uhr Kerbansprache auf dem Harmonieplatz; ab 20.15 Uhr Livemusik im Theater Schöne Aussichten (Harmonieplatz) mit „CoMa12“ und Gratisprobe.

Samstag, 2. November:
18 Uhr Kneiptour der Kerbborsche und -mädscher, Start und Ziel: „Zur Harmonie“; 20 Uhr Discoabend mit DJ Max im Feuerwehrzelt; 20.30 Uhr Rockdisco mit DJ Youngerman im Theater Schöne Aussichten.

Sonntag, 3. November:
9 Uhr Weckruf mit Kerbkuchenverkauf; 14 Uhr Kaffee und Kuchen im Feuerwehrzelt.

Montag, 4. November:
11 Uhr Treffen des AGV im Alt-Dietzenbach (Marktstraße 21); 11 Uhr Treffen der Chorgemeinschaft Sängerkranz und Germania Frohsinn in der „Hausnr. 21“ (Frankfurter Straße 21).

Dienstag, 5. November: Kindertag; 19 Uhr Grabrede, Kerbverbrennung und Ausklang auf dem Harmonieplatz; 20 Uhr Kerb-Rudel-Singsang im Theater Schöne Aussichten.

 

Quelle: Offenbach Post, den 21.10.2019

Unser Kerbborsche und -mädscher 2019

Die Kerbborsche und -mädscher 2019


 (v.l.n.r.):
Hinten: Timo Füle (Bembelträger), Robin Schleich (Fahnenträger), Andreas Siffermann, Alexander Schmied, Fabian Dechant, Alexander Schütz
Mitte: Lisa Schmedemann (Parre), Maxi Hohmann, Laura Aracu, Sarah Morian, Daniela Garben
Vorn: Tanja Hille, Tanja Köhler, Nicole Jungermann (liegend), Jasmin Schütz
Leider nicht auf dem Bild: Florian Kaupat (Kassenwart), Tabea Aracu, Kadir Türkemis

Bestellanfrage

Verschöner auch Du mit uns das Fest!  Kaufe eine Einzelfahne oder eine Fahne mit passender Fensterhalterung. Neu sind die Wimpelketten für daheim mit einer Länge von 10 Metern.

Ebenso erhältlich ist das Kerbverein-Polohemd, der Altkerbborsche- und Altkerbmädscher-Pulli sowie die Vereins-Wollmütze.

 

Mehr als nur Statistinnen (12.10.2019)

NOTIZBUCH DER WOCHE


Mehr
als nur
Statistinnen
VON LENA JOCHUM

Seien es politische oder gesellschaftliche Teilhabe, Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten oder die Gleichstellung von Mann und Frau in der Ehe, seit Mitte des 19. Jahrhunderts kämpfen Frauen für ihre Rechte, für Anerkennung und Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts, und das in vielerlei Hinsicht. Dabei haben sie viel, aber längst nicht alles erreicht. So machen etwa die andauernde Debatte um zu wenige Frauen in Führungsposition oder auch um Schwangerschaftsabbrüche deutlich, dass der Kampf für Chancengleichheit und für weibliche Selbstbestimmung längst nicht ausgefochten ist.
In Dietzenbach ist er nun aber zumindest ein gutes Stück vorangegangen. Seit diesem Jahr nämlich dürfen offiziell auch Frauen Teil des Kerbjahrgangs sein, dürfen gleichberechtigt neben den Kerbborsche als Kerbmädscher auftreten, nicht mehr nur Statisten-Rollen übernehmen. Das ist gut so, sehr gut sogar, und definitiv längst überfällig gewesen. Erschreckend, weil es trotz aller Meilensteine, die den beschwerlichen Weg der Frau durch die vergangenen Jahrhunderte pflastern, nach wie vor, auch noch heute, Stolpersteine gibt, die ihr vor die Füße geworfen werden.
100 Jahre ist es her, dass Frauen erstmals ihre Stimme bei der Wahl der Nationalversammlung abgeben und als Kandidatinnen antreten dürfen. 1949, vor 70 Jahren, wird die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetz verankert. Seit 1962 dürfen verheiratete Frauen ein eigenes Bankkonto eröffnen, 1969 wird ihnen die volle Geschäftsfähigkeit zugesprochen, seit 1977 sind sie nicht mehr verpflichtet, den ehelichen Haushalt zu führen. Mit Heide Simonis wird 1993 erstmals eine Frau Ministerpräsidentin eines Bundeslandes und seit 2005 hat Deutschland sogar eine Bundeskanzlerin, Angela Merkel.
Und nur 14 Jahre später ist es dann auch beim Dietzenbacher Kerbverein angekommen: Frauen können, sollen, müssen tatsächlich ganz genauso behandelt werden wie Männer. auf dem politischen Parkett, im beruflichen Kontext, im partnerschaftlichen Miteinander und ja, genau, auch und eigentlich erst recht im Kerbverein. Der nämlich sollte gerade in Zeiten wie diesen, in denen viele Vereine geplagt sind von Nachwuchssorgen, Mitgliederschwund und mangelndem ehrenamtlichem Engagement, dankbar sein für jedes Mitglied, das sich aktiv einbringt, ob nun Mann oder Frau oder was auch immer. In diesem Sinne sei den Mädscher ein großer Glückwunsch ausgesprochen zu einem Erfolg, der viel zu lange auf sich warten.

Quelle: Offenbach Post 12.10.2019

Zum ersten Mal mit Kerbmädscher (08.10.2019)

Zum ersten Mal mit Kerbmädscher

Für den Kerb-Jahrgang geht es in die heiße Phase. Vom 1. bis zum 5. November steigt die Dietzenbacher Kerb, bis dahin ist viel zu tun. Mit 18 Mitgliedern ist die Gruppe die größte seit langem. Erstmals besteht der Jahrgang außerdem nicht nur aus Kerbborsche, sondern auch aus Kerbmädscher. „Wir müssen uns nicht mehr in Kostümen verstecken, sondern dürfen Hut und Schärpe tragen“, sagt Lisa Schmedemann, diesjähriger „Parre“ und Kopf der Truppe. Der neue Vorstand, der seit März im Amt ist, hatte sich für die Neuerung eingesetzt. Foto: Dreger

 

Quelle: Offenbach Post 08.10.2019

Freundeskreis spendet ein Fass Bier (20.09.2019)

Freundeskreis spendet ein Fass Bier

Der Freundeskreis Göpfert-Haus hatte von seinem Sommerfest noch ein 50-Liter-Fass Bier übrig, was er einem Dietzenbacher Verein überlassen wollte. Der Kerbverein hat sich per Mail beim Vorsitzenden Friedrich Jüde beworben und den „Zuschlag“ bekommen. Die stellvertretende Kerbvereinsvorsitzende Lisa Schmedemann freut sich über das Geschenk. Foto: p
 
Quelle: Offenbach Post 20.09.2019

Unser schöner Helikopter

Der absolute Höhepunkt der Kerb in den 70er und 80er Jahren

DER HELIKOPTER
 

 

 

Heike Schäfer, die Tochter des Harmoniewirts Kurt Schickedanz erzählte mir, dass sie immer oben in der Harmonie darauf gewartet hat,
dass das Lied „Be My Boogie Woogie Baby“ ertönte.
Das war jedes Jahr der Startschuß – Der Helikopter hat geöffnet – nix wie runter.

Vielen Dank an Heike und Axel Schäfer für die schönen Bilder

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