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Autor: Lisa Schmedemann

Die fünf phantastischen Tage von Schlabbesebbel und Gefolge (25.10.2006)

 

Die fünf phantastischen Tage von Schlabbesebbel und Gefolge

Kerb in der Altstadt: Freitag bis Dienstag Karussell, Konzert und Kääskuche

Dietzenbach (cz) * „Es welken alle Blätter, sie fallen alle ab – uff de Kerb…“ Dieses Lied wird von Freitag. 27. bis Dienstag, 31. Oktober, wieder zum Hit, wenn in Dietzenbach die 252. Kirchweih gefeiert wird. Auch in diesem Jahr haben sich wieder junge Männer gefunden, die einen alten Brauch zum Leben erwecken. lhre Kerbbobb (Kerbpuppe) haben die Kerbborsche (Kerbburschen) bereits gebastelt. Sie heißt „Schlabbesebbel“ und wird am Freitag, 27. Oktober, um 16.30 Uhr an der „Licher Pilsstube“ (Frankfurter Straße), dem Hauptquartier der 16 Burschen, an den Kerbbaum gehängt. Wenn sie nicht gerade Termine haben, sind die Burschen auf dem Kerbplatz anzutreffen. Denn Karussell, Autoskooter und Schiffsschaukel dürfen nichl fehlen. Dafür sorgt Peter Stein, der insgesamt 21 Schaustellergeschäfte, darunter die verschiedensten Vergnügungs- und Verkaufsstände sowie lmbissbuden, zwischen Harmonieplatz und Dietrich-Bonhoeffer-Schule ankündigt. Von Freitag an ist täglich ab 14 Uhr Betrieb in der Altstadt; am Dienstag ist Familientag mit ermäßigten Fahrpreisen und Sonderangeboten an allen Ständen, Keine Kirchweih ohne Kirche: Nach dem Kerhgottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores am Freitag um 19 Uhr in der evangelischen Christuskirche (Darmstädter Straße) eröffnet Kerbparrer Markus Rill um 21 Uhr die Kerb an der „Licher Pilsstube“. Mit dabei sind seine Mitstreiter Gerolf Baum, Sascha Becker, Marco Krebs, Michael Losse, Sebastian Wältz. Philipp Keim, O. S., Dennis Nalbach, Kersten Wurm, Frank Vieweg, Jonathan Beck, Stephan Haack, Michael Glaser, Benjamin Heidenreich und Tristan Gibson. Der FC Dietzenbach feiert im Rahmen der Kerb am Freitag ab 19 Uhr in der Vereinsgaststätte am Waldstadion (Offenthaler Straße) ein Oktoberfest. Eingeladen sind alle, die Lust auf Gaudi bei zünftigem Essen wie Weißwurst, Fleischkäse, Brezel und einem Maßkrug Bier haben. DJ Sandro Perri wird für Stimmung sorgen. Die Feuerwehrvereinigung richtet ihre traditionelle Zeltkerb am Museum (Rathenaustraße) aus. Geöffnet ist am Kerbsamstag ab 15 Uhr, am Sonntag ab 14 Uhr und am Montag ab 13.30 Uhr. Im gut beheizten Zelt gibt es Getränke, Gyros, Thüringer Bratwürstchen, Rindswürste und Fischbrötchen sowie eine gut sortierte Kuchentheke. Am Samstag um 15 Uhr findet eine Zeltkerb-Olympiade statt, bei der es fünf kleine Spiele zu absolvieren gilt. Ausrichter sind die Dietzenbacher Kerbborsche, die ihre „Kollegen“ aus der  Partnerstadt Neuhaus am Rennweg zu Gast haben. Ein Konzert der besonderen Art ist am Samstag um 19.30 Uhr geplant. Die Kantoreien des Dekanates Rodgau und die Kantorei der Christuskirchengemeinde geben gemeinsam ein Konzert in der Kirche. In dem Konzert, zu dem die beiden Chöre für die gesamte Probezeit in einem Projekt zusammenkamen, stehen die Komponisten Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy im Mittelpunkt. Solisten sind Carola Maute (Sopran). Viola Kremzow (Alt), Johannes Nohl (Tenor), Michael Goos (Orgel) sowie ein Instrumentalensemble. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang, wird gebeten.  Zu den Höhepunkten der Kerb zählt am Sonntag ab 9 Uhr der Weckruf: Dann ziehen die Kerbburschen durch die Stadt und verkaufen Riwwel- und Kääskuche. Kuchenspenden werden in der Pilsstube gerne ertgegengenommen. Beginn ist bei „Blumen-Hartmann“, weiter geht es vorbei an der neuen Ausscheller-Skulptur zur Pilsstube. Die Anwohner auf der Route werden noch durch einen Flyer darauf aufmerksam gemacht.  Der Arbeitergesangverein „Vorwärts“ lädt zum Kerbfrühschoppen am Mnntag um 11 Uhr in die Gaststätte „Alt Dietzenbach“ (Marktstraße 21) ein. Der Frühsschoppen des Sängerkranzes beginnt um 11.30 Uhr im Wirtshaus „Zur Linde“ (Darmstädter Straße). Anschließend gibt es Bewirtung im Feuerwehrzelt von Alt-Kerbparrer Peter Maul. Den von vielen Gästen stets heiß ersehnten Abschluss der Kerb macht der „Kerbschoppe“ im Gemeindehaus der Christuskirche (Pfarrgasse 3) am Dienstag ab 19  Uhr. Zeitweise werden die Kerbborsche zu Gast sein, die um 20.15 Uhr mit einer Prozession zur Kirche wandern, um anschließend die Kerb an der Pilsstube gegen 21 Uhr zu begraben. Doch nach der Kerb ist vor der Kerb: Neue Borsche werden immer gesucht. Interessenten können sich im Internet über das Programm und die Geschichte informieren. @ www.kerbborsche-dietzenbach.de

 

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Schlabbesebbel heißt die neue Kerbbobb, die (von links) Markus Rill, Benjamin Heidenreich und Gerolf Baum gebastelt haben. Nicht auf dem Bild, aber auch am Bau beteiligt, war Maroc Krebs. Foto: p

 

 

Quelle: Offenbach Post 25.10.2006

Herbsttradition in Dietzenbach (25.10.2006)

 

Herbsttradition in Dietzenbach

Kerbmarathon für die Schärpenträger

Dietzenbach (DZ/Kö) – Mit den traditionellen „Zutaten“ kann die diesjährige Dietzenbacher Kerb aufwarten. Von Freitag (27.) bis Dienstag (31.) wird gefeiert. Der Harmonieplatz mutiert zu einem kleinen Rummelplatz-Karree, und Kerbborsche gibt es auch wieder. Die Vorjahrestruppe, verstärkt um einige Neuzugänge, steht in den Startlöchern, bereit für den feucht-fröhlichen Marathon: 16 Schärpenträger, angeführt von „Vadder‘ Markus Rill, die die Licher-Pilsstube an der Frankfurter Straße als „Kerbhauptquartier“ in Beschlag nehmen – alles wie gehabt. Vor und in der Gaststätte kommt der Schwof am Freitag mit dem Baum-Aufstellen (gegen 16 Uhr) und der Kerb-Ansprache (ab 21 Uhr) auf Touren. Am Samstag treten die Borsche ab 15 Uhr vor dem Feuerwehrmuseum an der Rathenaustraße zur Kerbzelt-Olympiade an, am Sonntag ist ab 9 Uhr das beliebte Zeremoniell „Weckruf und Kuchenverkauf in der Altstadt“ angesagt, am Montag sind Rill und Co. ab 10 Uhr beim Sänger-Frühschoppen in der „Linde“, Darmstädter Straße, zu Gast, und am Dienstag gibt es ab 20 Uhr den obligatorischen Rausschmeißer: die Kerb-Grabrede. Schauplatz des Finales ist die Licher-Pilsstube. Eingebunden ins Geschehen wird natürlich auch die Christuskirchengemeinde, denn schließlich begründete die Weihe der evangelischen Kirche im (damaligen) Dorfkern am 27. Oktober 1754 die örtliche Kerbtradition im Herbst. Auf drei Termine, die in das verlängerte Festwochenende eingebettet werden, machen die Protestanten aufmerksam: Am Freitag beginnt um 19 Uhr in der Kirche an der Darmstädter Straße ein „Gottesdienst zur Kirchweih“. Am Samstag (28.) wird zu einem Konzert in das Gotteshaus eingeladen. Ab 19.30 Uhr präsentieren die Kantorei der Gemeinde, die Kantorei des Evangelischen Dekanats Rodgau sowie mehrere Solisten und ein Instrumental-Ensemble festliche Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Der Eintritt ist frei. Im Gemeindehaus neben der Kirche heißt es am Dienstag ab 19 Uhr: „Hereinspaziert zum Kerbschoppe“. Ein letztes Prost… Und die Kerb 2006 wird Geschichte sein.

 

Quelle: Dreieich Zeitung 25.10.2006

Die Kerbburschen entpuppen sich (19.10.2006)

 

Die Kerbburschen „entpuppen“ sich

Kirchweih: Ein verzeihlicher Mord mit Ansage

Dietzenbach (mcr) * Die Täter hatten ihr wehrloses Opfer angezündet, einfach so, und dann auch noch genüsslich zugesehen. Doch der Mord aus dem letzten Jahr blieb ungesühnt. Alle 2005er-Kerbburschen sind auf freiem Fuß. Und jetzt rotten sie sich wieder zusammen, um zur Kerb 2006 das nächste arme Kerlchen ins Jenseits zu befördern. Es wird ein Mord mit Ansage, der Termin steht: Dienstag, 31. Oktober, 20 Uhr, an der „Licher Pilsstube“ – Kerbbobb-Verbrennung. Vorher wird natürlich gefeiert und weiteren Traditionen gehuldigt, die schon verloren geglaubt waren. Der aktuelle ist erst der dritte Kerbburschen-Jahrgang der Neuzeit; vorher hatte die Kirchweih 22 Jahre ohne Kerbburschen überdauern müssen. Die Ecke Frankfurter Straße / Weiherstraße, wo die Pilsstube als Freudenquell lockt, hat sich als Hauptquartier der Bande etabliert. Mehr als ein Dutzend Mannen zählt sie, es sind die selben wie im vergangenen Jahr. Erst 2007 wird der Wechsel vollzogen. Ein Grund mehr, jetzt richtig auf die Pauke zu hauen. Alles beginnt mit der Kerb-Ansprache am Freitag, 27. Oktober, um 21 Uhr vor der Pilsstube. Am Samstag, 28. Oktober, trotzt die Kerbgesellschaft im Festzelt am Feuerwehrmuseum (Rathenaustraße) ab 15 Uhr der sportlichen Abstinenz bei der Kerbzelt-Olympiade. Und der Sonntag, 29. Oktober, beginnt mit dem Weckruf um 9 Uhr, dem die Kerbburschen einen musikalischen Sturm durch Altstadt und Westend folgen lassen, um Kuchen an die ge- und erweckten Zeugen zu verkaufen. Bis Montag, 30. Oktober, bleibt Zeit zur Regeneration. Dann allerdings will der Sängerfrühschoppen im Wirtshaus „Zur Linde“ (Darmstädter Straße) gefeiert werden – Gelegenheit, vor der Kerbbobb-Verbrennung alle Hemmungen herunterzuspülen.

 

Quelle: Offenbach Post 19.10.2006

Kerbborsche in Neuhaus (07.09.2006)

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13 aktive und drei Alt-Kerbborsehen sowie Ehren-Kerbborsch Bürgermeister Stephan Gieseler brachten die Dietzenbacher Kerb-Tradition in die thüringische Partnerstadt Neuhaus am Rennweg. Von Freitag, 25.August, bis Montag, 28. August, feierten sie bei der Neuhäuser Kirmes mit. Bei ihrer Ankunft im Festzelt wurden sie mit Böllerschüssen begrüßt, und „Alt- Kerbpfarrer“ Peter Maul stellte im Zelt die Sitte in Gedichtform vor. Kerbborschen sorgten für viel Stimmung im Zelt, der Bembel mit dem Äbbelwei wandert durch die Tischreihen. Beim Festumzug am Sonntag mit Ehren Kerbborsch Gieseler wurden den Zuschauern Abbelwoi und Riwwelkuche gereicht. Bei der Verbrennung der Kerbbub (Name: Brunnebutzer nach dem Umzug sangen alle gemeinsam: „Es welken alle Blätter uns…“ Foto: p

 

Quelle: Dietzenbacher Stadtpost 07.09.2006

Äppler und Kuchen für die Neuhäuser (26.08.2006)


Äppler und Kuchen für die Neuhäuser

Dietzenbach (mel) * „Wir wollen denen mal zeigen, was Kerbborsclien sind und was sie so machen“, erzählt Michael Losse kurz vor dem Aufbruch nach Neuhaus. Die Bürgermeisterin der Dietzenbacher Partnerstadt hat die zwölf Jungs für das Wochenende zur Kirmes eingeladen, um ihren Mitbürgern die dort unbekannte Tradition näher zu bringen. Viel sei darüber schon in der Zeitung erschienen, aber jetzt können die Neuhäuser sich selbst ein Bild machen. Zehn von den Jungs waren schon im vergangenen Jahr Kerbborschen, zwei Neulinge sind dieses Jahr auch dabei. Mit 40 Litern Äpplern bepackt, sind die Zwölf gestern Mittag losgefahren, um pünktlich zum Festbieranstich da zu sein. Am Sonntag sind sie zum Klöße- und Rouladenessen eingeladen. Beim Festumzug durch die Stadl verteilt das Dutzend Kuchen und Äppler an die Neuhäuser. Bürgermeister Stephan Gieseler wird ihnen dabei unter die Arme greifen. Zum Abschluss wird dann noch traditionell die selbst gebastelte Kerbpuppe im Ort verbrannt.

 

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Mir 40 Litern Äppler im Kofferraum fuhren die zwölf Kerbborsche gestern zur Kirmes nach Neuhaus.  Schließlich kennen die Büiger der Dietzenbacher Partnerstadt dort diese Tradition nicht. Beim Festumzug am Sonntag verteilen sie gemeinsam mit Bürgermeister Stephan Gieseler Kuchen und Äppler an die Neuhäuser. Anschließend wird die Kerbpuppe verbrannt.     mel/Foto: mel

 

Quelle: Offenbach Post 26.08.2006

Mission in Thüringen (09.08.2006)


Mission in Thüringen

Kerbburschen feiern in Neuhaus

Dietzenbach [fg] * Die Kerbborschen der Kreisstadt, darunter der Ehren-Kerbborsch und Bürgermeister Stephan Gieseler, feierten drei Tage lang Kirmes im thüringischen Neuhaus. Birgit Göckes von der Stadt und Kerbbursche Michael Losse hatten den Wochenend-Spaß organisiert. In der Partnerstadt war die Kerbbursche-Tradition bis dato unbekannt. Das sollte sich schlagartig ändern, denn zum Empfang gab es erstmal Böllerschüsse vor dem Festzelt. „Alt-Kerbpfarrer“ Peter Maul stellte im Zelt dann den Neuhäusern die gute alte Sitte in Versform vor. Die Dietzenbacher sorgten anschließend für viel Stimmung, der Bembel mit dem „importierten“ Äbbelwoi wanderte stetig durch die Tischreihen. Beim Festumzug wurde den Zuschauern ehenfalls reichlich Äbbelwoi und dazu noch Riwwelkuche gereicht. Bei der Verbrennung des Kerbbub – sein Name war „Brunnebutzer“ – nach dem Umzug sangen alle gemeinsam: „Es welken alle Blätter uns…

 

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Kirmesumzug in Neuhaus: Die Dietzenbacher Delegation schenkte dem Publikum dabei reichlich Äppelwoi ein. Foto: p

 

Quelle: Offenbach Post 09.08.2006

Kerbburschen auf Mission in Neuhaus (24.6.2006)


Kerbburschen auf Mission in Neuhaus

Tradition in die thüringische Partnerstadt bringen

Dietzenbach (cz) Was ist ein Kerbbursche? Eine Frage, die Bewohner von Neuhaus am Rennweg wohl nur beantworten können, wenn ihnen das Brauchtum im Dietzenbacher Partnerstädtchen ein Begriff ist. In Thüringen ist die Kerbburschentradition nämlich unbekannt. Grund genug für die Bürgermeister der beiden Partnerstädte, Marianne Reichelt und Stephan Gieseler, zwecks Nachhilfe die Dietzenbacher Kerbburschen bei der diesjährigen Kirmes in Neuhaus am Festumzug teilnehmen zulassen. Geboren wurde die Idee im vergangenen Jahr anlässlich des „Tages der deutschen Einheit“. Alljährlich im August wird in Neuhaus die Weihe der 1892 fertiggestellten Holzkirche mit einer fünftägigen Kirmes gefeiert. Die Festtage beginnen am Donnerstag, enden am Montag und neben Fackelumzug, Kinderkirmes, Festkonzert, Höhenfeuerwerk, Bierzelt-Olympiade und dem großen Kirmes-Essen „Klees un Roulade“ ist der Festumzug der örtlichen Vereine fester Bestandteil jeder Kirmes. Die 114. Auflage findet diesmal vom 24. bis 28. August statt, der Festumzug am Sonntag, 27. August, beginnt um 14 Uhr. Zu einem Vorbereitungstreffen lädt Gieseler alle alten und jungen Kerbburschen für Mittwoch, S. Juli, um 17 Uhr ins Magistratssitzungszimmer des Rathauses (Offenbacher Straße 11) ein. Sollten noch weitere Dietzenbacher Lust auf die Neuhäuser Kirmes haben, hilft die städtische Mitarbeiterin Birgit Göckes gerne bei der Quartiersuche. Bei starkem Interesse könnte ein Reisebus gebucht werden. Weitere Auskünfte bei der Rathaus-Info und im Bürgerservice am Stadtbrunnen oder unter 06074/ 373-846 und per E-Mail (goeckes@dietzenbach.de).

 

Quelle: Offenbach Post 24.06.2006

Die 251. Dietzenbacher Kerb (27.10.2005)

Die 251. Dietzenbacher Kerb zieht die Kreisstadt vorn morgigen Freitag bis zum kommenden Dienstag ganz in in ihren Bann. Mit von dar Partie sind elf Kerbburschen im Alter von 19 und 20 Jahren. Einen ausführlichen Bericht über die „Kerbborsche“ und alles rund um die Kerb lesen Sie auf Seite 7.

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Foto: sago

Quelle: unbekannt vom  27.10.2005

Kappenparade „anno dazumal“ (2005)


Kappenparade „anno dazumal“

In Hedi Weilmünsters Werk über Dietzenbachs historisch wertvolle Eigenarten spielt die Kerb eine gewichtige Rolle. Dass das auch die wiederbelebte „Kerbbobb‘‘-Tradition tat, legt ein Foto nahe, das die Kerbborsche vor 80 Jahren im Hof des Gasthofs „Neuer Löwe“ zeigt. Mit auf dem Zeitdokument: Löwenwirt Heinrich Heberer junior mit Schürze und Bembel und Musikus Heinrich Altmannsberger mit Gitarre.

 

Quelle: unbekannt

Echte Männer basteln Puppe (2005)

 

Echte Männer basteln Puppe

Auftakt der Kirchweih: Kerbbobb „Lumbesack“ ist fertig, das Programm auch

Dietzenbach (jw) Nach ihrer Wiedererweckung anlässlich der 250. Kirchweih im vergangenen Jahr steht nun eine neue Generation Kerbburschen in den Startlöchern, um die zwischenzeitlich fast in Vergessenheit geratene Tradition fortzusetzen. Bevor  sie losgelassen werden, lädt die evangelische Christuskirche für Donnerstag, 27. Oktober, dem eigentlichen Tag der Kirchweihe, um 19 Uhr zu einem Kerbgottesdienst ein. Die Chöre des Gotteshauses gestalten den Gottesdienst mit, die Kollekte ist für die Erdbebenopfer in Pakistan gedacht. Zum Auftakt der weiteren Festlichkeiten stellen die elf Kerbburschen dann am nächsten Freitag, 28. Oktober, um 16.30 Uhr den Kerbbaum vor ihrer Schaltzentrale, der „Licher Pilsstube‘, auf. Natürlich darf da die Kerbbobb nicht fehlen, die zur 251. Auflage der Dietzenbacher Kirchweih den klangvollen Namen „Lumbesack“ trägt. Weiter geht es an gleicher Stelle um 20 Uhr mit der Ansprache der Kerbpfarrer Markus Rill und O.S.. Am Sonntag, 30. Oktober, kracht es richtig, wenn ab 9 Uhr der Weckruf der Kerbburschen durch die Straßen der Stadt hallt. Wie gehabt bringen die jungen Männer während ihrer Tour von der Gärtnerei Hartmann in der Rathenaustraße, durch die Gassen der Altstadt und des Westends bis zur Pilsstube selbst gebackenen und gesponserten Kerbkuchen unter die Leute. Zum Sängerfrühschoppen trudeln die Elf am Montag, 31. Oktober, um 11.30 Uhr im Wirtshaus „Zur Linde“ (Darmstädter Straße) ein.  Und am Dienstag, 1. November, begeben sich die Kerbburschen um 15.30 Uhr auf eine Stippvisite zum Seniorenchor ins Reinhard-Göpfert-Haus (Weiherstraße 24).  Ab 19 Uhr begeht die Christuskirche den traditionellen Kerbschoppen im Gemeindehaus (Pfarrgasse 3).  Zu haben sind Hackbraten, Fleisch- und Bratwurst, Kartoffelsalat und die ganze Palette an Trinkbarem. Bereichert wird der Abend durch die eine oder andere Einlage in Form von Liedern, Gedichten und kurzen Vorträgen. Um 20.15 Uhr folgt die Prozession der Kerbburschen zum Ursprung, der 1754 eingeweihten Christuskirche. Das „traurige“ Ende steht gegen 21 Uhr an, wenn die Kerbburschen zur Grabrede und anschließender Kerbverbrennung des „Lumbesacks“ vor der „Licher Pilsstube“ antreten.

 

Lumbesack“ heißt die Kerbpuppe, die Markus Rill. Sascha Becker, Marco Krebs und Gerolf Baum gebastelt haben.

Foto: p

Quelle: unbekannt

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