Zum Hauptinhalt springen

Autor: Lisa Schmedemann

Das Trauerhaus

Das Trauerhaus………

 

läst sich nur auf dietzenbacher Dialekt lesen!!!

Es ist ein Auszug aus der Kerbansprache 2011 und ist als Gedankenstütze unseren Politikern gewidmet.!

 

AMEM die drei Kerbpfarrer.

Stotterer 2

Ein Stotterer geht mit seinem Freund spazieren. An Ihnen geht ein Glatzkopf vorbei. Meint der stoternde: „D-d-d-den ver-ver-ver-a-arsch ich jet-t-tzt! Hey!! D-d-du? D-du-du mu-mu-muss-musst woh-woh-l ga-ga-ganz-z schö-schön vie-viel-l fü-fü-für dei-ei-ne-nen Frisö-sör zah-zah-zahlen!“ darauf der Glatzköpfige: “ Auf jeden Fall nicht soviel wie du für ein Ferngespräch!“

Stotterer 1

zwei Stotterer wetten, dass sie es schaffen, am Kiosk ein Päckchen Zigaretten zu kaufen, ohne zu stottern. Der erste geht zum Kiosk, konzentriert sich aufs Äußerste und sagt: „Ha-Be“. Stolz kommt er mit dem Päckchen HB zum anderen zurück, der nun ebenfalls einen Anlauf unternimmt. Schweißtropfen laufen ihm über die Stirn, aber ohne zu stottern bringt er das Wort „Camel“ heraus. Schon will er seinem Freund triumphierend zuwinken, das fragt der Verkäufer Anton: „Mit oder ohne Filter?“ Darauf der Stotterer: „Ddddudu  Aaarschloloch!“

 

Dietzenbacher Kerblied

Dietzenbacher Kerblied

 

Kerblied

Vielen Dank an Herrn Werner Jünger für den Notensatz

Das Lied wurde höchst wahrscheinlich in den 1930/1940er Jahren von Gretel (Margaretha) Simon geb. Lehr (*26.7.1906, wohnhaft am Wingertsberg) geschrieben und die Dietzenbacher Bürger übereignet.
Frau Löhr hat unser freundlicher Weise eine Kopie des Originaltexts zur Verfügung gestellt. In der alten Fassung wird in 5ten Strophe von der „Flasche roten Wein“ gesungen:

Dietzenbacher Kerblied im Originaltext(small)

Die alten Rittersleut

CHORUS
Ja so warn’s, ja so warn’s, ja so warn’s
Ja so warn’s, ja so warn’s, ja die alten Rittersleut
Ja so warn’s, ja so warn’s
Ja so warn’s, ja so warn’s die alten Rittersleut

Ging ein Ritter mal auf Reisen, legte er seine Frau in Eisen
Doch sein Knappe Friederich hatte einen Dieterich.

CHORUS

Und der Ritter Alexander rutscht mal übers Stiegenglander
Unten stand ein Nagel vor, seitdem singt er im Knabenchor.

CHORUS

Und der Ritter Dawidudl hat ein morzdrum langes Schwert,
und wenn es ihm beim Reiten stört, setzt er sich verkehrt auf’s Pferd.

CHORUS

Bei einem Kreuzzug hat Ritter Franze, glaubt mirs Leud mit seiner Lanze, in einem Harem in einer Nacht, 15 ledige Kinder gmacht.

CHORUS

Und die Rittersfrau Johanna, war von einem Neger Schwanger, ihr war es wurscht, ob Schwarz oder Weiß, die Hauptsach isch, es ischt koin Preus.

CHORUS

Auf dem alten Schloss dadroben, hams gar manche Nummer gschobn
Und das Ritterfräulein Emma, isch gar nemma zum austeha kemma.

CHORUS

Und das Ritterfräulein Hilde, mein Gott nochamol war des a Wilde
Anstatt die Bruckn runter’zlassen, hats die Ritter drüber’glassen.

CHORUS

Und der Ritter Kunigul, harrgott nochamol war der Teifel schwul,
der hat sich hinten ’nen Draht neibaut, damit abundzu der Blitz ‚eihaut.

CHORUS

Und der Ritter Franz von Stein, schlief des Nachts im Scheißhaus ein
da kam die alte Frau vom Kunzn, und sagt \“geh aussa\“, lass mi aumal brunzn.

CHORUS

Wollt ein Ritter einmal schnackseln, musste er aus der Rüstung krackseln, dabei ward ihm seine Lust verdorben, drum sind sie jetzt auch ausgestorben.

Ja so warn’s, ja so warn’s
Die alten Rittersleut

Sejste net dej Säu em Goade

 

Ein Hessisches Lied:

Sejste net dej Säu em Goade,
(Siehste net die Säu im Goarde)
sejste wej se wäule,
(siehste wie se weule)
wej se dejve löscher growe in de roode räuwe,
(wie se diefe löcher grawe in de rude räuwe)
spitz komm raahs un baahse en die booh,
(Spitz komm raus und beiss en ne in de Baah)
dej mestgeberrer fresse us dej räuwe kuzz un kloa.
(dej Missgeburde fresse uns die Räuwe kurz un klaah.)
Übersetzt in Hochdeutsche:
Siehst du nicht die Schweine im Garten,
siehst du wie sie wühlen,
wie sie tiefe Löcher graben in den roten Rüben,
Spitz komm herraus und beiß ihnen in die Beine,
die Fehlgeburten fressen uns die Rüben sonst kurz und kleine.

http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/6mda/sh/texte/lied/nit-heim.htm

Am vergangenen Wochenende war Kerb rund um den Harmonieplatz angesagt (03.11.2011)

SP03112011 1

Am vergangenen Wochenende war Kerb rund um den Harmonieplatz angesagt. Autoscooter, Karussell, viele Stände mit Süßwaren und anderen Leckereien lockten Groß und Klein an. Die Dietzenbacher Kerbborsche boten am Sonntag ab neun Uhr nach dem Weckruf Kerbkuchen teil. Der Erlös des Kuchenverkaufs geht in diesem Jahr an die Dietzenbacher Tafel. Auch die Zeltkerb der Feuerwehr war wieder gut besucht. Eine Modenschau, die von Reiner Wagner moderiert wurde, zeigte historische Bekleidung der Feuerwehr-Leute. Außerdem lockten Getränke, Gyros mit Krautsalat und Zaziki, Rinds- und Bratwürste sowie eine leckere Kuchentheke. Begonnen werden konnte der Sonntag dort mit einem Frühschoppen. Text/Foto: Kammermeier

Quelle: Dietzenbach Stadtpost 03.11.2011

Tschö, Kerb! (02.11.2011)

OP02112011 1

Verbrennung der „Kerbbobb“ Foto: Towae

 

Eine alte Tradition steckt mangels Resonanz in der Krise / Neue Gesichter gesucht

Von Tanja Duda

Dietzenbach * Weniger Besucher und Feierlustige haben sich in diesem jahr auf der Kerb in der Altstadt vergnügt. Die Tradition der Kirchweih scheint trotz der Gründung eines Kerbvereins vor zweieinhalb Jahren wieder an Boden zu verlieren. Vor allem an jungen Männern, den so genannten Kerbborschen, fehlt es.  „Es hätte gerne besser laufen können“, zieht der erfahrene Kerbbursche Gerolf Baum Bilanz.
Am Dienstagabend ist die Kerbpuppe namens „Schäborsch der Rischerutscher“ feierlich vor der „Linde“ verbrannt worden. Die Teilnehmer hielten Reden, sangen und verabschiedeten sich gemeinsam von der 257. Kerb. Doch diesmal war vieles anders. Angefangen bei der Anerkeimung, die der Kerbverein für seinen jährlichen Aufwand und seine Investitionen vermisse. Traditionen, die viele Bürger nicht mehr kennen, wie Kerbvater und Vorsitzender des Kerbvereins, Peter Maul, glaubt. Doch nicht nur deswegen habe er bei seiner Trauerrede „nichts mehr schönreden wollen“. Seine ehrliche Botschaft: „Es ist eine Schand‘.“
Enttäuschung und Ärger stehen dem Vorsitzenden ins Gesicht geschrieben. Denn das geringe Interesse macht sich auch im 40 Mitglieder starken Verein selbst bemerkbar. Zuletzt waren keine Beitritte zu verzeichnen. Obwohl es schon seit langem heißt, dass die Kerbburschen
Nachwuchs suchen, fehlt dieser immer noch. Ein Teufelskreis: Ohne neue Gesichter keine Kerbburschen, ohne Kerbburschen keine Traditionsp?ege.
Enttäuscht sind Maul und Baum auch von der Resonanz auf den Kerbkuchenverkauf. Nicht alles Gebäck konnte Sonntagfrüh an den Mann oder die Frau gebracht werden. So kamen am Ende auch das Behindertenwohnheim und der ärztliche Notdienst in den Genuss des Kuchens. lmmerhin konnte der Verein der Dietzenbacher Tafel eine Spende in der Höhe von 354 Euro übergeben. „Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken“. sagt Peter Maul.
Verunsicherung herrscht auch hinsichtlich der Vereinsherberge: Denn die Zukunft des Wirtshauses „Zur Linde“ steht in den Sternen. Wie berichtet, sucht die Stadt nach wie vor einen neuen Pächter, der das Traditionslokal möglichst zum 1. Januar 2012 übernimmt. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. „Der Kampf geht weiter“, sagt Maul. „Und die nächste Kerb wird definitiv gefeiert“, fügt der Vorsitzende hinzu.

Quelle: Offenbach Post 02.11.2011

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.